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Empfehlungen für einen Ausflug auf die Bastei bei Dresden

Wer in Dresden oder seiner Umgebung Urlaub macht und die Sehenswürdigkeiten besichtigen möchte, kommt an einem Besuch der circa 50 km entfernten Bastei nicht vorbei. Sie ist nämlich das Highlight schlechthin! Um zu ihr zu gelangen, kannst Du das Auto oder den Zug nehmen und bist, je nachdem, in ca. 1-1,5 Stunden dort. Du musst keinen Eintritt zahlen. Außerdem ist es besser, wenn man im Sommer nach 18 Uhr her kommt. Was es noch zu beachten gibt und was Dir nützlich werden könnte, erfährst Du hier.

 

Eckdaten

Adresse: Basteistraße, 01847 Lohmen

Eintritt: kostenlos

Öffnungszeiten: zu jeder Tageszeit

GPS Koordinaten:

50°57´47.4´´N 14°04´11.1´´E

50.963170, 14.069747

 

Besuchszeiten

Die Bastei mit ihrer Basteibrücke und den dazugehörigen vielen Aussichtsplattformen ist wirklich ein Phänomen, das man gesehen haben sollte. Zudem hast Du nicht nur kostenlosen Eintritt, sondern sie ist auch das ganze Jahr über geöffnet. Das Restaurant auf der Bastei ist einen Besuch wert, denn es bietet Dir neben dem Essen einen wunderbaren Panoramablick. Die täglichen Öffnungszeiten findest Du hier.

Beachten solltest Du aber, dass die Felsenburg Neurathen, die ebenfalls auf der Bastei liegt, kostenpflichtigen Eintritt hat.

Die beste Besuchszeit auf der Bastei ist bei Sonnenschein, denn hier hast Du einen wunderbaren Ausblick, der Dir bei Regen verhindert wird. Außerdem ist hier bei Regen oder nassem Wetter die Rutschgefahr auf dem Laub hoch. Auch bei Schnee bzw. im Winter ist ein Besuch möglich, wenn Du die passenden Schuhe hast und dich am Gelände festhältst, um nicht an rutschigen Stellen ins Wanken zu geraten.

Am schönsten ist es hier jedoch im Sommer vor 9 Uhr, wenn es noch ganz ruhig ist und man die wunderbare Aussicht genießen kann oder aber ab 18 Uhr, ebenfalls im Sommer. Die große Touristenwelle ist um diese Uhrzeit meistens nicht mehr da und Du kannst ohne Hektik die Sächsische Schweiz genießen.

 

Die Anreise

Mit dem Auto kommst Du aus Dresden (A17) über Pirna (B172) Richtung Lohmen (S164/165). Wenn Du aus Lohmen raus bist, kommt kurz danach eine Tankstelle, wo Du in eine Sackgasse reinfährst. Ziel ist die Basteistraße. Ab hier ist jedoch die Bastei schon ausgeschildert. Du kannst auf einem Parkplatz bei der Bastei parken, solltest aber mit recht hohen Parkgebühren und einer Staubschicht auf dem Auto rechnen.

Mit dem Zug oder der S-Bahn musst Du die S1 nehmen, die Dich von Dresden Richtung Schöna bringt. An der Haltestelle Kurort Rathen steigst Du aus. Eine Fähre bringt Dich auf die andere Seite, von wo aus Du dann einen Fußmarsch zur Bastei zurücklegen musst. 50 Minuten Fahrzeit musst Du einplanen, wenn Du vom Dresdener Hauptbahnhof loslegst. Du kannst aber auch in Dresden-Mitte oder Dresden-Neustadt starten. Für den Fußweg auf die Bastei sollte ebenfalls mit ca. 30 Minuten gerechnet werden.

Du kannst auch eine Anreise mit Bus planen (Genauere Fahrplaninformationen findest du hier). Dafür musst Du von Pirna aus starten und den Bus 237 nehmen, der die Verbindung zwischen Pirna und Sebnitz herstellt. Aussteigen musst Du an der Haltestelle Bastei. Willst Du nicht in Pirna oder in einem der Orte übernachten, in denen diese Buslinie hält, so solltest Du nach anderen Transportmitteln Ausschau halten.

Beispielsweise ist es von Dresden aus sehr praktisch mit der S-Bahn zu fahren. Wenn Du noch keine Übernachtungsmöglichkeit gefunden hast, kannst Du Dich auf Booking.com umschauen.

Auch das Fahrrad ist eine gute Option. Ideal ist es natürlich, den Elbradweg auf der Altstadtseite von Dresden zur Bastei zu nehmen. Du fährst also von Dresden los und fährst die Elbe entlang an Dresden-Laubegast und Heidenau vorbei und kommst schließlich in Pirna an. Hier überquerst Du dann die Elbe über die Elbbrücke und kommst auf die Hauptstraße nach Lohmen. Schließlich bringt Dich die Basteistraße zur Bastei. Du solltest dafür um die 2 oder 2,5 Stunden einplanen, doch die schöne Aussicht auf dieser Strecke macht das mehr als wett.

Der Dampfer ist eine eher ungewöhnliche Anfahrtsmöglichkeit. Dies ist auch nur zur Dampfer-Saison im Sommer möglich, in der der Dampfer ein oder zweimal am Tag die Strecke von Dresden zur Bastei zurücklegt. Du kannst dabei Hin-und Rückfahrt buchen, wobei es aber eher zu empfehlen ist, nur die Hinfahrt zu buchen und für den Rückweg den Zug zu nehmen.

Achtung! Wenn Du Dir keine Gedanken darüber machen willst, wie Du zur Bastei kommst und den Ausflug nicht selber planen möchtest, so kannst Du die Möglichkeit ergreifen und hier Tagesausflüge in die Sächsische Schweiz buchen.

 

Parkmöglichkeiten an der Bastei

Auf der Bastei gibt es zwei große Parkplätze, wo Du nicht nur Dein Motorrad oder Auto, sondern auch Dein Wohnmobil oder Caravan abstellen kannst.

 

Parkplatz 1 – Eckdaten (Stand 2021) :

Entfernung zur Bastei: ca. 300m

Parkgebühr Motorrad: 1,50€

Parkgebühr Auto: 5,00€ bis 3 Stunden, danach 7,00€

Parkgebühr Caravan: 12,00€

Parkdauer: max. 24 Stunden

GPS Koordinaten:

50°57´59.5´´N 14°03´54.6´´E

50.966526, 14.065166

Um den Parkplatz 1 zu erreichen, musst Du an der Tankstelle in Richtung Bastei abbiegen. Drei Kilometer weiter liegt er auf der linken Seite.

 

Parkplatz 2 – Eckdaten (Stand 2021) :

Entfernung zur Bastei : ca. 3 km

Parkgebühr Auto: 4,00€

Parkgebühr Caravan: 6,00€

Parkgebühr Wohnmobil: 11,00€

Navi-Daten/ GPS Koordinaten:

50°59´11.3´´N 14°03´13.7´´E

50.986472, 14.053807

Der Parkplatz 2 befindet sich direkt hinter der Tankstelle. Wenn Du Dein Fahrzeug dort lässt, kannst Du entweder dem gut ausgebauten Weg zur Bastei folgen oder aber den Shuttlebus nehmen. Letzterer kostet jedoch 1€ pro Person.

 

Alternative Parkmöglichkeit:

Im Kurort Rathen auf der anderen Seite der Elbe gibt es viele Parkplätze. Um zur Bastei zu gelangen, nimmst Du erst die Fähre, die bis 1 Uhr nachts fährt und läufst anschließend von Rathen zur Bastei. Kostentechnisch macht es keinen Unterschied. Du kannst hier zwar länger stehen als auf den Parkplätzen an der Bastei, musst aber genauso viel zahlen.

 

Sehenswürdigkeiten auf der Bastei

Die Bastei besteht aus vielen verschiedenen Sehenswürdigkeiten, die man besuchen kann. Neben den folgenden drei Hauptmerkmalen, gibt es noch viele Aussichtspunkte, wie den Ferdinandstein, von wo aus man die Basteibrücke und die Felsburg Neurathen bewundern kann oder die Basteiaussicht, von wo aus man einen Blick auf Wehlen, Rathen und die Rauensteine hat. Leider ist letzterer Aussichtspunkt seit Ende 2022 gesperrt.

Die Wehlsteinaussicht erlaubt einen schönen Blick auf den Felsenkessel der Bastei, während die Basteibrücke ein guter Aussichtspunkt ist, um die Elbe und bei kleiner Plattform auch die Felsenbühne Rathen zu bewundern. Die Felsenburg Neurathen lädt dazu ein, die Felsenbühne Rathen und den Fels „Mönch“ zu betrachten. Von der Pavillonaussicht aus hast Du einen schönen Blick auf die Sächsische Schweiz hinter Rathen und den Ferdinandstein.

 

Die drei Hauptmerkmale

Der Fels, der Mönch ist einer der zahlreichen Kletterfelsen, die es um die Bastei herum gibt und zählt zu den drei besten Highlights. Oben befindet sich eine Wetterfahne als blecherner Mönch. Der Besuch des Felsens ist kostenlos.

Die Basteibrücke ist wahrscheinlich das Highlight schlechthin und auch hier musst Du für die Besichtigung nichts zahlen. Sie wurde 1826 als Holzbrücke gebaut und erst 1851 wurde daraus eine Sandsteinbrücke gemacht. Vielleicht hast Du schon einmal eine schöne Aufnahme der Brücke gesehen. Diese Aufnahme wird wahrscheinlich von der Aussichtsplattform Ferdinandstein stammen.

Willst Du von hier aus den schönen Ausblick auf die Basteibrücke und die Landschaft genießen, musst Du vom Panoramarestaurant die Stufen nach unten Richtung Basteibrücke steigen und kurz vor dieser links abbiegen. Die Infotafel an der Abzweigung ist eine kurze Verschnaufpause wert, denn hier kannst Du das Gemälde von Casper David Friedrich bewundern. Dieses hat er 1822 und 1823 von eben dieser Stelle aus geschaffen. Der schmale Brückensteg, den es damals noch gab, wirst Du aber auf dem Gemälde nicht finden.

Die Felsenburg Neurathen ist eine alte Burganlage die auf der Bastei liegt. Der Eintritt kostet hier (Stand 2021) 2,50€ für einen Erwachsenen und 1€ für ein Kind. Bist Du ab 18 Uhr da, so wirst Du merken, dass es um diese Uhrzeit eine Kasse des Vertrauens ist.

Ein heißer Tipp ist übrigens der, wenn Du die Basteibrücke aus Richtung Berghotel verlässt, den Berg nach unten zu wandern. Denn hier triffst Du rechter Hand auf eine Aussichtsplattform, wenn Du um einen Felsen gehst. Die Aussicht von hier aus gibt nicht nur eine wunderschöne Sicht auf Rathen und die Elbe frei, sondern Du kannst auch gut die Fähre beobachten.

 

Die Bastei mit Kindern

Je nach Alter des Kindes kann ein Besuch auf der Bastei einfacher oder schwieriger sein. Hast Du ein kleines Kind, welches Du im Kinderwagen fährst, musst Du darauf gefasst sein, dass Du es viele Stufen hoch bzw. runter tragen musst. Um Dir ein paar Stufen einzusparen, ist es besser, Du parkst auf dem oberen Parkplatz. Die Basteibrücke an sich ist mit dem Kinderwagen aber gut zu befahren.

Hast Du schon ältere Kinder, so lohnt sich ein Besuch auf der Bastei allemal. Die vielen abgesicherten Felsen, die sie erklimmen können, machen diesen Ausflug zu einem Abenteuer. Außerdem kann man bei guten Wetter auch die Kletterer beobachten, wie sie die Felswand erklimmen.

 

Die Bastei im Rollstuhl

Leider ist ein Besuch auf der Bastei mit einem Rollstuhl nicht wirklich empfehlenswert. Die Wege sind nicht barrierefrei und es gibt auch keine Fahrstühle oder Rampen, die das möglich machen.

 

Die Bastei mit Hund

Du kannst die Bastei auch mit Deinem Hund zusammen besuchen, solltest ihn jedoch immer an der Leine haben. Besser ist ein Besuch entweder morgens oder abends, denn ansonsten sind in den Sommermonaten sehr viele Touristen unterwegs. Das Panoramarestaurant hat eine Hundetränke, an der sich Dein Hund gut erfrischen kann.

 

Umgebung Bastei: Sehenswürdigkeiten und Wanderrouten

Auch über den Besuch der Bastei hinaus gibt es auch um sie herum vieles Interessante zu sehen.

 

Schöne Ziele für eine Wanderroute:

Der Rauenstein liegt auf der anderen Elbseite, gegenüber der Basteibrücke. Dorthin kommt man, wenn man erst die Fähre nimmt und dann dem ausgeschilderten Wanderweg folgt. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf die Bastei und es gibt eine Gaststätte, in die man einkehren kann.

Den Amselfall kann man erreichen, wenn man eine bequeme Wanderung von Rathen durch den Amselgrund unternimmt. In der Nähe des Einstiegs zu den Schwedenlöchern findest du diesen künstlich angestauten Wasserfall, der sich Amselfall nennt.

Die Schwedenlöcher erreicht man, wenn man Nahe des Amselfalls den Aufstieg durch die Schlucht nimmt. Schon das ist ein Erlebnis für sich, wofür man nicht nur viel Ausdauer braucht, sondern auch immer wieder Verschnaufpausen einlegen sollte. Ist man erst einmal oben, so kommt man, wenn man geradeaus läuft, zur Pavillonaussicht.

Insiderinfo: Hast Du gute Schuhe und einen sicheren Tritt, so kannst Du den Bergpfad ausprobieren, der zwischen Wehlen und Rathen an der Abbruchkante verläuft.

 

Schöne Ausflugsziele:

Die Felsenbühne Rathen erreicht man von der Bastei aus über den Basteiweg Richtung Rathen. Ist man diesen zur Hälfte gelaufen, muss man sich links halten und schon kommt man zur Felsenbühne Rathen. Besonders ist hier jedoch, einmal den Theaterstücken, die es hier im Sommer gibt, beizuwohnen. Hier findest Du den aktuellen Spielplan.

Der Kurort Rathen ist ebenfalls ein schönes Ziel. Die große Eisenbahnanlage auf der gegenüberliegenden Seite der Elbe und der Blick auf die Burg Altrathen machen einen Besuch in dem schönen Dorf unterhalb der Bastei lohnenswert.

Auch die Stadt Wehlen steht an Schönheit nicht nach. Besonderheiten sind hier die Fahrradfahrerkirche, sowie die Burgruinen, von wo aus man eine wunderbare Aussicht auf Wehlen hat.

Der Amselsee ist hervorragend für eine Gondelfahrt im Sommer geeignet, wenn das Witterungsverhältnis stimmt. Preislich muss man da mit 3-5€ für eine halbe Stunde Fahrt rechnen, je nachdem, welches Boot man anmieten möchte. Kleine Info: der Amselsee ist 500 Meter lang und entstand 1934. Es ist ein künstlich angelegter See.

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