Dresden ist das Tor zur Sächsischen Schweiz, sprich zum Elbsandsteingebirge. Viele Besucher der Stadt unternehmen von hier aus Ausflüge in die Sächsische Schweiz, meist auf der Elbe mit Ausflugsdampfern, die teilweise noch mit einem Schaufelrad angetrieben werden. Diese Kombination aus Sight Seeing und Ausflügen scheint sich stetig wachsender Beliebtheit zu erfreuen. Natürlich hat die Stadt als solche schon eine Menge zu bieten.

Im 2. Weltkrieg durch alliierte Bombenangriffe „Waidwund“ geschossen, ist sie wieder erblüht.

 

Landeshauptstadt Sachsen

Dresden ist auch die Landeshauptstadt Sachsens und hat circa eine halbe Million Einwohner. Sie liegt genau auf der Achse der beiden Hauptstädte Berlin und Prag.

Den Beinamen „Elbflorenz“ erhielt Dresden schon sehr früh wegen seiner Schönheit und seiner Kunstsammlungen. Sicherlich verdankt sie diesen Namen auch ihrer mediterranen und barocken Architektur, von der viele Bauwerke im Feuersturm des Bombardements leider untergegangen sind.

 

Zwinger

Auch der Zwinger wurde sehr stark zerstört und es bedurfte Jahrzehnte, um ihn wieder so herzurichten, dass er heute ein Publikumsmagnet ist. Von seiner architektonischen Schönheit einmal abgesehen, sind es die Ausstellungen im Zwinger allein schon wert, einen ganzen Tag dort zu verbringen.

Die Galerie Alte Meister mit der Sixtinischen Madonna, der Mathematisch-Physikalische Salon, die Porzellansammlung oder die Rüstkammer sind allesamt museale Leckerbissen.

 

Grüne Gewölbe & Semperoper

In direkter Nachbarschaft des Zwingers befindet sich das Grüne Gewölbe, in dem Kostbarkeiten und Kuriositäten aus den Schatzkammern der Wettiner Fürsten ausgestellt sind. Wiederum nur einen Katzensprung entfernt befindet sich die Semperoper. Sie liegt malerisch am Ufer der Elbe und stellt sowohl architektonisch als auch künstlerisch eine Perle unter den Opernhäusern Europas dar.

 

Frauenkirche

Der Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche war lange Zeit umstritten. Nicht wenige Dresdner wollten die Ruine als Mahnmal bestehen lassen. Viele Spenden aus aller Welt machten es jedoch möglich, die Frauenkirche im alten Glanz wieder aufzubauen.

 

 

Damit sind noch lange nicht alle Sehenswürdigkeiten Dresdens genannt. Für einen Kultururlaub mit Abstechern ins Umland zu Zielen wie der Moritzburg, der Festung Königstein oder eben auch der Sächsischen Schweiz ist Dresden die allererste Adresse.

In Millionen von Jahren hat die Elbe tiefe Furchen in das Sandsteinmassiv des Elbsandsteingebirges geschnitten und gemeinsam mit anderen Wasserläufen bizarre Gebirgsformen geschaffen.

Die Erosion durch Niederschläge und Wind trug dabei ihren Teil ebenso bei. Der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges wird ob seiner landschaftlichen Schönheit heute landläufig Sächsische Schweiz genannt während sein Pendant auf tschechischer Seite in der deutschen Sprache die Bezeichnung Böhmische Schweiz trägt.

 

Bastei

Die Felsengruppe der Bastei stellt für viele die schönste Felsengruppe der Sächsischen Schweiz dar. Eine ganze Gruppe von Felsspitzen ragt hier steil empor. Viele von Ihnen sind durch die so genannte Basteibrücke miteinander verbunden. Dem Namen entsprechend wurde dieses System einst als Befestigungsanlage ausgebaut. Von den Zinnen der Bastei kann der Tourist den malerischen Blick auf die tief unter ihm dahin fließende Elbe genießen.

Nicht weit von der Bastei entfernt befindet sich die Felsenburg Neurathen, ebenso aus Felsnadeln bestehend. In diese wurde in der Tat eine Felsenburg eingearbeitet und durch konstruktive Elementen architektonisch miteinander verbunden.

 

Kuhstall

Der Kuhstall ist ein Felsentor mit imposanten Ausmaßen. Nur das Prebischtor ist noch größer, befindet sich aber auf der böhmischen Seite. Wie zwei Pfeiler in der Landschaft wirken der Rauenstein und der ihm gegenüber liegende noch bekanntere Lilienstein. Beide Berge sind stark zerklüftet und fallen zur Elbe hin steil ab.

 

Schrammsteine

Eine ebenso stark zerklüftete und langgestreckte Felsgruppe sind die Schrammsteine. Der ehemals zur Felsgruppe gehörende Falkenstein steht heute relativ einsam in der Landschaft.

 

Fazit

Es gibt noch viele weitere Felsen und Felsgruppen in der Sächsischen Schweiz, von denen jeder oder jede für sich alleine sehenswert ist. Als Gesamtheit machen diese Felsen den ganz eigenen Reiz des Elbsandsteingebirges aus und ziehen jährlich zehntausende Besucher aus ganz Deutschland und dem europäischen und amerikanischen Ausland an.

Im Dezember nach Dresden zu reisen, ist einer der kältesten Tage des Jahres. Wenn man aus dem Zug steigt, kann der Temperaturunterschied spürbar sein, aber Dresden ist auch bei bitterer Kälte einen Besuch wert! Am bekanntesten ist die Stadt für ihren Weihnachtsmarkt, ein einmonatiges Fest, auf dem viele Kunsthandwerker aus ganz Deutschland ihre Waren anbieten.

 

Das ist Dresden

Dresden ist die größte Metropolregion Deutschlands. Die Stadt lebt von Produktion, Transport und Kultur. Die High-Tech-Produkte treiben ihre Wirtschaft an und besetzen ihre Arbeitsplätze. Es ist auch ein Ort der Kunst und Inspiration.

 

Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmärkte gibt es in ganz Deutschland, aber der in Dresden ist der älteste und der größte. Hier werden traditionelle deutsche Weihnachtsleckereien wie Stollen gegessen und ein riesiger Märchenspielplatz aufgebaut, auf dem automatisierte Märchenfiguren Zeilen aus ihren Geschichten vortragen.

Der Markt findet seit über 700 Jahren statt und wird jedes Jahr besser. Eine gute Möglichkeit, die volle Wirkung des Marktes zu erleben, ist es, einen Freund und ein paar Einkaufstaschen mitzubringen und sich einfach von deinen Sinnen leiten zu lassen, bis du merkst, dass es Zeit ist, auf einen Glühwein einzukehren.

Der Markt ist eine großartige Möglichkeit für Besucherinnen und Besucher, traditionelles deutsches Kunsthandwerk und Lebensmittel kennenzulernen, sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinne.

Der Markt ist außerdem riesig, so dass wirklich für jeden etwas dabei ist.

 

Zwinger

Eine weitere Sehenswürdigkeit war der Zwinger. Der Zwinger ist ein architektonisches Wunderwerk, ein Palast aus dem 18. Jahrhundert, in dem ein reges Treiben herrscht und eine Vielzahl von Besuchern verschiedene Sprachen sprechen.

So entstand ein seltsames, aber angenehmes Missverhältnis zwischen der klaren Architektur und dem Anblick und den Geräuschen des 21. Jahrhunderts, als die Menschen in mindestens sieben verschiedenen Sprachen mit ihren Handys telefonierten.

Dresden-Besucher haben jetzt das große Glück, dass die Frauenkirche nach ihrer fast vollständigen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg vor kurzem restauriert und wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Auf dem Gelände befindet sich ein Museum, in dem der Restaurierungsprozess anhand von Miniaturen nachvollzogen werden kann.

Das Museum ist zwar klein, aber es ist sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch, also gibt es keine Ausrede, es nicht zu besuchen!

Selbst Menschen, die sich nicht für Architektur interessieren, werden die Geschichte des Wiederaufbaus fesselnd und bewegend finden, denn die Bilder von Dresden in Trümmern sind sehr bewegend. Jeder Dresdener war entweder direkt betroffen oder hat ein Familienmitglied, das von den Bombenangriffen betroffen war.

 

Goldener Reiter

Eine spannende Sehenswürdigkeit ist die gigantische Statue des Goldenen Reiters. Die Statue selbst ist sehr königlich und gigantisch, aber du kannst ganz nah an sie herankommen und die Kunstfertigkeit bewundern, was für Kunstverliebte ein wahrer Genuss ist.

Im Elbsandsteingebirge findet man viele Reste und vor allen Dingen spannende Spuren von alten mittelalterlichen Burgen. Diese sind teilweise nur als Mauerreste in den Felsen zurückgeblieben. Wahrscheinlich dienten sie damals der Sicherung von wichtigen Grenzen und wegen und wurden strategisch benutzt. Schaut man sich die Geschichte dazu etwas näher an, merkt man, dass die Bedeutung der Spuren schnell verloren ging. Meist wurde sie ganz einfach komplett zerstört, sie verfielen oder wurden einfach nur aufgegeben.

 

Arnstein

Schaut man in die Nähe der hinteren Sächsischen Schweiz in die Nähe von Otterndorf, findet man in der Nähe der Buschmühle den sogenannten Arnstein.

Der Arnstein ist eine alte Burganlage, welche eine Menge Überreste liegen ließ. Man findet dort eine 5 m Tiefe Zisterne und viele verschiedene Zeichnungen im Felsen.

Der beste Ausgangspunkt für einen Besuch auf Arnstein ist die Buschmühle im Kirnitzschtal. Von dort aus führt ein markierter Weg zum Burgfelsen, der in 40 Minuten erreicht werden kann. Auch von Ottendorf und Saupsdorf aus gibt es markierte Wanderwege nach Arnstein.

Der Aufstieg zum Felsen erfolgt auf einem unmarkierten, aber offiziellen Weg, der dich über viele Stufen und Leitern zur ehemaligen Diebesburg führt.

Legende

Die Legende der Burg Arnstein erzählt, dass der letzte Raubritter, der auf einem Rad auf dem Felsen im Süden hockte, einen grausamen Tod fand. Es wird erzählt, dass er einen Schatz in der Burg versteckt hat. Aber er hat das Versteck nie verraten. Basierend auf den Erzählungen der Legende wurden 1987/88 Ausgrabungen in der Zisterne durchgeführt. Es wurde jedoch kein Schatz gefunden.

 

Hockstein

Schaut man in Richtung Burg Hohnstein, findet man den sogenannten Hockstein. Er liegt auf der anderen Seite des Polenztal und man findet dort verschiedene Balkenlager, eine Zisterne mitgemacht und Stufen, den Felsen gehauen worden. Es gibt eine uralte Sage, die besagt, dass diese Burg mit der Burg Hohnstein verbunden gewesen ist. Dies soll mithilfe einer Lederbrücke geschehen sein.

Es gibt viele leicht erkennbare Überreste der mittelalterlichen Burganlage. Im Jahr 1933 wurde bei Ausgrabungsarbeiten ein künstlicher, in den Fels gehauener Raum entdeckt. Direkt vor dieser Felsenkammer hätte sich eine Zisterne befunden, zu der eine kleine Treppe führte, die aber längst zugeschüttet wurde.

Ein paar Schritte unterhalb des Hocksteinplateaus befindet sich der Aussichtspunkt Aussichtskanzel. Hier kannst du ein in den Fels gehauenes Mühlespiel entdecken. Es ist fraglich, ob dieses Mühlespiel wirklich von mittelalterlichen Wächtern geschaffen und zum Zeitvertreib gespielt wurde, aber es ist nicht unmöglich. Am Fuße des Hocksteins, links neben dem unteren Eingang zur Wolfsschlucht, befindet sich die große Hocksteinhöhle, die einst als Wachhaus gedient haben könnte.

 

Märchenhafte Sächsische Schweiz: Sagen & Legenden mit zauberhafter Musik verwoben
  • Audio-CD – Hörbuch
  • Fröhlich, Frank (Autor)
  • 1 Seite - 15.08.2018 (Veröffentlichungsdatum) - GOLDMUND-Hörbücher (Herausgeber)

 

Lilienstein

Auch auf dem Lilienstein, der nordwestlich liegt, hat man bereits Reste von Mauern einer Burganlage gefunden.

Die Burg wurde wahrscheinlich um 1200 im nordwestlichen Teil des Gipfelplateaus errichtet und war im Besitz der Tschechen. Sie wurde erstmals 1379 unter dem Namen „Ylgenstein“ im Pfandbrief von König Wenzel IV. erwähnt. Der Name leitet sich wahrscheinlich vom heiligen Ägidius ab. Im Jahr 1397 wird in einer Urkunde „veste Lilgenstein“ erwähnt.

Während des Dohnaischen Streits ging die Burg Lilienstein um 1405 in die Hände der Markgrafen von Meißen über. Berichten zufolge diente 1406 eine Gruppe von Söldnern aus Dresden im Auftrag des Markgrafen auf der Burg. Es gibt keine weiteren Dokumente über die Burg.

Das kleine Dorf Ebenheit, das am Fuße des Liliensteins liegt, ist wahrscheinlich aus einer Frohnleut-Siedlung auf der Burg Lilienstein hervorgegangen.

Im Jahr 1894 ließ der Besitzer des Liliensteins die Reste der alten steinernen Burgmauern ausgraben. Die Ausgrabung ergab, dass die Mauern eine Fläche von 38,5 Metern Länge und bis zu 26 Metern Breite bedeckten. Die Mauern selbst waren bis zu 1,6 Meter dick. Eisenmünzen, Speer- und Pfeilspitzen sowie Tonscherben und Knochensplitter, die bei den Ausgrabungen gefunden wurden, wurden einige Zeit lang in einer Bergrestauration aufbewahrt.

Heute sind in der Burgruine einige Mauerreste der ehemaligen Kammern des Südeingangs und der Balkennischen des Nordeingangs erhalten.

 

Neurathen

Oberhalb des Elbtals liegt die Felsenburg Neurathen, die Ruine einer mittelalterlichen Felsenburg im Elbsandstein.

Sie ist die größte mittelalterliche Felsenburg der Sächsischen Schweiz und wurde erstmals 1289 urkundlich erwähnt. Der Zugang zur Burganlage erfolgt direkt über die Bastei – der Eingang befindet sich neben der Basteibrücke. Da die Burg zu ihrer Zeit, wie viele andere auch, größtenteils aus Holz bestand, sind nur die verfallenen Räume, Gänge, Balkenstützen und die Zisterne erhalten geblieben. Seit 1906 werden in der Felsenburg Neurathen von Zeit zu Zeit archäologische Ausgrabungen durchgeführt.

Die Felsenburg Neurrathen zeigt hingegen eine Zisterne, eine Steinschleuder, verschiedene Gemächer, die in Fels gehauen wurden und weiteres interessantes. Hier sieht man ganz klar, dass die Handwerker damals mit viel Geschick und Mut all dies erstellt haben. In Rathen selbst, findet man alte Reste der Steinburg Altrathen.

Bei den letzten Ausgrabungen wurden in den Jahren 1982-1984 Teile der weitläufigen Burganlage als Freilichtmuseum rekonstruiert.

 

Wehlen

Im nahe gelegenen Ort und Stadtteil Wehlen, findet man ebenfalls alte Reste einer Steinburg, die bereits im frühen Mittelalter verfallen ist.

Drei Keller mit Kreuzgratgewölben und Tonnengewölben der Burganlage wurden Ende des 19. Jahrhunderts vom örtlichen Bergverein freigelegt. Sie wurden jedoch wieder von den Überresten des Turms verdeckt, der in den 1960er Jahren abgerissen wurde.

Heute befinden sich nur noch die Grundmauern des Turms und die Keller im Besitz der Stadt Wehlen sowie ein privater Rundbau, wahrscheinlich eine Bastion namens „Trommel“, die noch bis in die 1980er Jahre bewohnt war. Seit 2017 erwachen die Ruinen dank der „Burgfreunde Wehlen“ aus ihrem Dornröschenschlaf.

Zunächst wurden alle Bäume auf der Burgplattform gefällt und die wilde Vegetation auf den Wällen systematisch entfernt. In der Zwischenzeit wurde der ursprüngliche Turmstumpf restauriert und die Burgkeller wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutzamt und dem Landesamt für Archäologie in Tausenden von freiwilligen Arbeitsstunden ausgegraben.

Im Jahr 2020 werden sie für Führungen wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In diesem Zusammenhang wurde auch das Sedan-Denkmal von 1870/71 restauriert, das aus politischen Gründen in der DDR zerstört worden war.

Die Bronzetafeln des Denkmals wurden kurz nach 1945 von mutigen Bürgern entfernt und in der Feuerwache in Wehln versteckt. Auch der Schlossturm, der damals vom Gebirgsverein Sächsische Schweiz wieder aufgebaut wurde, wurde in den 1960er Jahren gegen den Willen der Einwohner abgerissen und die zuvor sorgfältig ausgehobenen Kellerräume zugeschüttet.

Die Freunde der Burg möchten der Stadt Wehlen die alte Burgsilhouette mit dem Denkmal und dem Turm zurückgeben.

 

Wildenstein

Das sogenannte Kuhstallmassiv Wildenstein wurde ab dem Jahr 1410 als der neue Wildenstein bezeichnet. Hier gab es Reste von Mauern, Stufen, verschiedene Balkenlager und sogar eine Zisterne, sowie Zeichnungen in Velten.

Die Burg Wildenstein gehörte der böhmischen Adelsfamilie Berk de Dubá und wurde 1409 von Hink II. von der Dubá erbaut. Im Jahr 1410 vererbte er das Gut an seinen zweiten Sohn Heinrich von der Dubá, der daraufhin von der Burg Schwarzberg nach Wildenstein zog. Zur gleichen Zeit wurde das Gut Wildenstein von Hohnstein getrennt.

Die kleine Felsenburg Alt-Wildenstein eignete sich nicht als Mittelpunkt des Gutes, also wurde die Felsenburg Neu-Wildenstein ausgebaut und als Mittelpunkt des Gutes gewählt. Zum Rittergut gehörten die Städte Neustadt und Sebnitz sowie 18 Dörfer mit insgesamt 233 pachtpflichtigen Männern.

Infolge von Streitigkeiten, Misswirtschaft, Zersplitterung des Besitzes und dem allgemeinen Niedergang des Rittertums fielen die Berks in die Baronie der Diebe. Da die Berks es wagten, mit ihren Raubzügen in das bischöfliche Territorium von Sachsen und Meißen einzudringen und die Handelswege der sechs Oberstädte bedrohten, gerieten sie ins Visier. So belagerten das sächsische Kurfürstentum und die Sechsstädte im Jahr 1425 zunächst die Burg Wildenstein.

Die Burg wurde 1435 zurückerobert. Nach der Vermittlung von Kaiser Sigismund zogen sich die Sachsen 1436 zurück. Dieser Friedensschluss führte 1436 sogar zu einem brüderlichen Bündnis mit dem Kurfürsten von Sachsen, um die Festung des Raubritters, die Burg Arnstein, zu belagern. Die Berks brachen ihr Wort und gingen 1437 wieder auf Raubzüge, so dass die Burg 1439/40 wieder eingenommen wurde. Das anschließende Friedensversprechen wurde von Berka erneut gebrochen.

Die Herrschaft der Berks von Dubá in der Region fand ein endgültiges Ende, als das Gut Wildenstein am 8. April 1451 in die Hände der Wettiner überging.

Ein guter Ausgangspunkt, um zur Burg Wildenstein zu gelangen, ist der Lichtenhainer Wasserfall, der mit dem Bus oder Auto über Bad Schandau erreicht werden kann. Besonders empfehlenswert ist jedoch eine Fahrt mit der 100 Jahre alten Kirnitzschtalbahn. Vom Wasserfall aus folgst du dem Wanderweg Kuhstallstraße zum Kuhstall. Die Himmelsleiter führt dich zum Raubschloß. Für die gesamte Wanderung solltest du 50 Minuten einplanen.

 

Märchenhafte Sächsische Schweiz: Sagen & Legenden mit zauberhafter Musik verwoben
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Winterstein

Der Winterstein zeigt noch alte Treppen, eine Zisterne, ein in Fels gehauenes Gemach und viele verschiedene Mauerreste.

Wie die anderen Felsenburgen in der Region wurden auch die Gebäude auf dem Winterstein größtenteils aus Holz und Balken errichtet. Daher sind nur wenige bauliche Überreste erhalten geblieben, vor allem Balkenfugen und hölzerne Brett- und Strebenanker sowie Reste von Fundamenten. Die Burg bestand aus einer Unter- und einer Oberburg direkt auf dem Felsen sowie aus vorgelagerten Gebäuden, durch die der Zugang kontrolliert wurde.

Von der unteren Burg, die sich auf einem breiten Felsband befand, das von einer schmalen Schicht des „unteren Höhlenhorizonts“ zwischen den Sandsteinschichten c3 und d auf der Südseite gebildet wurde, konnte die obere Burg auf dem Gipfelplateau durch eine große zerklüftete Höhle und die dazugehörigen Leitern erreicht werden. 28 Anhand der Spuren lassen sich mindestens zwei verschiedene Bauphasen deutlich unterscheiden, vor allem bei der unteren Burg.

Im Vergleich zu anderen Felsenburgen wurde Winterstein relativ reich ausgebaut, wahrscheinlich von Thimo von Colditz, der als königlicher Unterkämmerer und Statthalter von Pressburg einer der wichtigsten Männer am Hof von Wenzel IV. war. Die Oberburg wurde auf dem Gipfelplateau in der Mitte des Hügels errichtet.

Auf der Plattform der Burg, in der Höhle der Spalte und vor allem am sandigen Südhang wurden verschiedene Bodenfunde gemacht. Das Heimatmuseum in Bad Schandau beherbergt verschiedene Funde, wie Fliesen- und Keramikscherben, Eisennägel, Sporen und Pfeilspitzen sowie eine kurze Klinge.

Das Polenztal ist ein Naturschutzgebiet und beinhaltet ein romantisches Flusstal, das eine Länge von 22 km aufweist.  Man unterteilt es in das obere und das untere Polenztal.

Besonders in Frühlings- oder den Frühjahrs Monaten, kann ich euch eine Wanderung durch das Polenztal besonders empfehlen. Sobald die Natur erwacht, kann man dort so viele tolle Dinge beobachten!

Das obere Polenztal geht bis zur Talsohle bei Hohenstein und besitzt verschiedene Wiesen, Mühlen und verschiedene Gleithänge.

Anders als beim unteren Polenztal: Hier beginnt es am Hockstein mit einem engen zerklüfteten Tal, welches besonders bizarre Felsformationen bildet.

 

Was ist die Polenz?

Die Polenz ist der kleinere, geradlinige Quellfluss des Lachsbachs in Sachsen und fließt in ihrem unteren Teil in einem canyonartigen Tal durch den Sandstein der Westelbe. Der Fluss entspringt an der deutsch-tschechischen Grenze zwischen Langburkersdorf und Nová Véska (Neudörfel) aus neun Quellen, von denen sich die meisten auf deutschem Gebiet befinden, südwestlich des 461 m hohen Roubenbergs und mündet auf 363 m über dem Meeresspiegel.

Der Unterlauf der Polenz erstreckt sich durch einen besonders tief eingeschnittenen Kanon, der Felswände aus Quader Sandstein mit einer Höhe von bis zu 150 m besitzt.

Der Oberlauf der Polenz bildet die natürliche Grenze zwischen dem Hohwald und der Sächsischen Schweiz. Unterhalb der Hohen Birkigt bildet die Polenz ein tiefes, enges Tal mit zahlreichen Flussbiegungen in Richtung Südwesten. Der obere Teil des Polenztals ist Teil des Naturschutzgebiets Polenztal und berühmt für das größte natürliche Vorkommen von wilden Brombeeren in Deutschland. Die Märzenbecherwiesen oberhalb und unterhalb der Bockmühle bei Cunnersdorf sind im Frühjahr ein beliebtes Ausflugsziel.

 

Sehenswürdigkeiten im Polenztal

Unweit der Stadt Hohnstein unter Hockstein und damit in unmittelbarer Nähe unserer Jugendherberge fließt die Polenz durch den sogenannten Lausitzer Pass, wo der Lausitzer Granit wie eine tektonische Platte auf die Sandsteinschichten der Elbe gedrückt wurde. Hier ändert sich die Form des Tals abrupt von der typischen V-Form des Granits zu einer Kanonform mit hohen senkrechten Sandsteinwänden. Diese Formveränderung ist auf die unterschiedlichen Verwitterungsprozesse der beiden Gesteinsarten zurückzuführen.

Wandert man entlang des Tales vorbei, sieht man dort viele ältere Mühlen. Heute dienen sie als Gasthäuser und Einkehrstätten.

Oberhalb des Seitentals des Schindergrabens, in der Nähe von Hohnstein, befindet sich das bekannte Touristenziel Gautschgrotte. Rechts von der Polenz liegt das schmale, spärlich bewaldete Felsplateau des Ziegenrückens, links folgen die Hänge der Brandmauern und die Tiefe Grundschlucht, die sich westlich von Waitzdorf in den Sandstein einschneidet. Oberhalb von Porschdorf, im Ochel-Massiv, zwischen der Frinztalmühle und der Felsformation Gluto, mündet die Polenz nach etwa 31,3 km in die Sebnitz und bildet den Lachsbach.

 

Flora und Fauna im Polenztal

Am Grund des Tales gibt es einen tollen Mischwald aus Ahorn, Erle und Fichte. Auch die Boden-Flora ist besonders vielfältig und artenreich.

Im Polenztal findet man zusätzlich ein Naturschutzgebiet, welches ein besonders großes Vorkommen an Wild hat.

 

Märzenbecherwiesen

Das Polenztal zeichnet sich durch das Vorkommen seltener Pflanzen aus.

Während der warmen Frühlingsmonate, wenn Blütezeit ist, kommt viele Touristen einfach nur wegen der großen leuchtenden Frühlingswiesen. In der Nähe von Bockmühle befindet sich das Naturschutzgebiet „Märzenbecherwiesen“, das das größte wilde Vorkommen von Königskerzen in Sachsen ist. Der Sächsische Heimatbund setzt sich seit 1928 für den Schutz dieses Lebensraums ein. Neben Maulbeerbäumen sind auch Stachelbeeren, Mondveilchen, Bärlauch, die Rote Wollmilchsau und der Silberstar entlang des Flusses zu finden.

Hier muss jedoch beachtet werden, dass die Wiesen nicht betreten werden dürfen!

 

Schön anzusehen: Die Märzenbecherwiesen im Polenztal.

Schön anzusehen: Die Märzenbecherwiesen im Polenztal.

 

Das Projekt der Wiederansiedelung von Lachsen

Seit 1995 gibt es ein transnationales Elbe-Lachs-Projekt, um die Elbe und einige ihrer Nebenflüsse, darunter die Polenz, wieder mit Lachsen zu besetzen. Im Rahmen dieses Projekts wurden erfolgreich Lachse und Forellen in der Polenz wieder angesiedelt. In Langburkersdorf wurde eine Forellen- und Lachsbrutanstalt für die Aufzucht von Jungfischen eingerichtet.

 

Beste Reise- und Wanderführer für den Malerweg in der Sächsische Schweiz

 


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Hinterhermsdorf

Ausflugsziele

Reiseausrüstung

Die Waldhusche in der hinteren Sächsischen Schweiz ist ein 66 Hektar großes Freigelände, das der Geschichte des Waldes gewidmet ist. Hier können Kinder und Erwachsene auf 4 miteinander verbundenen Themenwegen und an mehr als 40 Stationen etwas über die Geschichte der Forstwirtschaft und die natürlichen Prozesse im Wald lernen. Das Gelände ist das ganze Jahr über frei zugänglich. Der Haupteingang zur Waldhusche befindet sich auf dem Parkplatz der Buchenparkhalle. Einige der Pfade sind auch für Rollstuhlfahrer geeignet.

 

Was bedeutet „Waldhusche“?

Früher nannten die Förster die „Husche“ eine Rutsche aus Baumstämmen, auf der gefällte Stämme die Berghänge hinunter ins Tal „getrieben“ wurden.

 

Ein Lehrpfad und Spielplatz für Kinder

Was ist eigentlich eine Waldhusche? Oder ein Holzriese? Was bedeutet Wildverbiss? Wie funktioniert Naturverjüngung? Wozu wurden früher Wildzäune gebaut?
Und was ist ein Pflanzkamp?

Die Antworten auf diese Fragen findest du im 66 Hektar großen Ausstellungs- und Erlebnispark Waldhusche in Hinterhermsdorf.

Hier können Kinder und Erwachsene spielerisch lernen: Erkunde das historische Waldhusche-Freilichtgelände, begib dich auf eine aktive Bildungsreise durch den Wald, besonders mit deinen Kindern! An den Stationen erfährst du viele überraschende und neue Dinge, aber auch historische Forstarbeiten und Ideen für die zukünftige Nutzung des Waldes werden vorgestellt.

Das Freigelände ist besonders für Kinder geeignet, um „den Wald aktiv zu erkunden“. Außerdem gibt es zwei Nationalpark-Informationspunkte in der Waldhusche: Beizehaus und Blockscheune.

Der Favorit meiner Kinder: Die große Kletterspinne.

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Wanderung durch die Waldhusche in Hinterhermsdorf

Wegweiser in der Waldhusche.

Wegweiser in der Waldhusche.

Vier miteinander verbundene Themenwege verbinden beeindruckende historische Forsteinrichtungen mit aktiven Spielelementen und Lebensräumen, in denen du die Natur in ihrer reinsten Form genießen kannst. Natürlich haben wir besonders an Familien mit Kindern gedacht.

Die verschiedenen Themenpfade haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und einige sind auch für Rollstuhlfahrer geeignet.
In der Waldhusche findest du u.a. einen Waldkundeweg.

Waldkundeweg

Im Nationalpark wird die Natur weitgehend sich selbst überlassen. Auf fast der Hälfte des Gebietes arbeitet die Nationalparkverwaltung noch daran, den Wald natürlicher zu gestalten. Die Stationen auf diesem Pfad erklären, wie das gemacht wird.

Historischen Waldnutzungsweg

Wie haben die Menschen den Wald in der Vergangenheit genutzt? Welche existenzielle Bedeutung hatte der Wald für sie? Bestaune die Vielfalt der Produkte, die einst im Wald hergestellt wurden.

Naturgenussweg

Hier laden wir dich nicht nur zu einem Spaziergang mit äußerst attraktiven Aussichten ein – dieser Weg ist wahrlich eine Reise, um die Schönheit der Natur zu entdecken!

Waldabenteuerweg

Besonders für Kinder gibt es hier viele Überraschungen – mit vielen Waldspielstationen!

 

Karte der Waldhusche in Hinterhermsdorf.

Karte der Waldhusche in Hinterhermsdorf. Quelle: https://www.hinterhermsdorf.de/waldhusche.html

Öffnungszeiten der Waldhusche :

Keine, da das Gelände frei zugänglich ist.

 

Wie du zur Waldhusche in Hinterhermsdorf kommst:

Für Kinder gibt es reichlich in der Waldhusche zu entdecken.

Für Kinder gibt es reichlich in der Waldhusche zu entdecken.

Hinterhermsdorf ist auch gut mit dem Bus von Bad Schandau aus mit der Linie 241 ins Kirnitzschtal zu erreichen. Während der Saison fährt der letzte Bus gegen 18.30 Uhr zurück an die Elbe. Auch von Sebnitz aus fahren bequeme Busse vom Bahnhof des Nationalparks Sebnitz oder vom Busbahnhof im Stadtzentrum ab.

Wenn du von Bad Schandau über das Kirnitzschtal oder Sebnitz kommst, kannst du Hinterhermsdorf natürlich auch mit dem Auto erreichen. Im Ort hältst du dich rechts in Richtung Obere Schleuse, bis du die Buchenparkhalle erreichst. Hier findest du den Haupteingang.

Es gibt fünf offizielle Eingänge zum Gelände. Der Haupteingang befindet sich bei der Halle im Buchenpark am östlichen Ende des Geländes.
Der Nationalpark-Ranger bietet geführte Wanderungen „Unterwegs mit dem Nationalpark-Ranger – den Wald hautnah kennenlernen“ durch den Waldhusch an (ca. 2 Stunden).

 

Geführte Wanderungen durch die Waldhusche

Die Nationalparkverwaltung bietet geführte Wanderungen „Unterwegs mit der Nationalparkverwaltung – Walderlebnisse aus erster Hand“ auf der Waldhusche an (ca. 2 Stunden).

Während des Ausflugs kannst du eine spannende Exkursion zu bestimmten forstwirtschaftlichen Themen erleben.

Diese Tour wird kostenlos angeboten. Termine können individuell nach vorheriger Absprache unter Tel. 0173 / 3796451 und der Pension Hinterhermsdorf unter Tel. 035974 / 5210 vereinbart werden.

Treffpunkt ist der Parkplatz der Buchenparkhalle.

 


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Hinterhermsdorf

Ausflugsziele

Im Lapidarium Steinerne Zeugen Cunnersdorf bei Gohrisch können Kinder eine Menge entdecken - und hier sogar einen Schleifstein selbst ausprobieren.

Im Lapidarium Steinerne Zeugen Cunnersdorf bei Gohrisch können Kinder eine Menge entdecken – und hier sogar einen Schleifstein selbst ausprobieren.

Das charmante Dorf Cunnersdorf, bekannt für seine waldreiche Umgebung und die zahlreichen Quellen, liegt im Herzen der Sächsischen Schweiz und bietet den idealen Ort für einen Urlaub in unberührter Natur.

In der einzigartigen Felsenlandschaft der Sächsischen Schweiz, 9 km südöstlich von Königstein und genauso weit von Bad Schandau entfernt, liegt Cunnersdorf im breiten Tal des Cunnersdorfer Baches, umgeben von dichten Fichten- und Kiefernwäldern.

Das Dorf bietet seinen Gästen alles, was sie für einen erholsamen Urlaub brauchen. Die Stille des Waldes, die die Nerven beruhigt, und die sauerstoffreiche Luft des Waldes und des zentralen Hochlandes tragen dazu bei.

Besonders empfehlen können wir die erlebnisreichen Wanderwege, die neben Ruhe, Entspannung und Erholung auch interessante Einblicke bieten, wie z.B. der Naturlehrpfad rund um das Dorf, wo du auf 40 Informationstafeln Interessantes über die Flora und Fauna und die alten Gebäude rund um Katzstein erfährst.
Alle beliebten Ausflugsziele in der Sächsischen Schweiz sind von Cunnersdorf aus leicht zu erreichen.

 

Geschichte von Cunnersdorf

Aus der Geschichte von Cunnersdorf.

Aus der Geschichte von Cunnersdorf.

Umgeben von dichten Wäldern liegt Cunnersdorf 8 km südöstlich von Königstein und genauso weit von Bad Schandau entfernt, im breiten Tal des Cunnersdorfer Baches, in der einzigartigen Felsenlandschaft der Sächsischen Schweiz.

Erlebnisreiche und gut ausgeschilderte Wanderwege wie der Naturlehrpfad, der auf 40 Informationstafeln interessante Informationen über die Flora und Fauna und die alten Gebäude rund um Katzstein liefert, werden den unterschiedlichsten Bedürfnissen gerecht.

Alle beliebten Ausflugsziele in der Sächsischen Schweiz sind von Cunnersdorf aus leicht zu erreichen.

Im Teil von Cunnersdorf (1379 gegründet oder als zu Böhmen gehörig angegeben, das 1454 zu Sachsen zurückkehrte), der bis 1627 Kunradsdorf hieß, wurde im 16. Jahrhundert unter Kurfürst Augustus ein fürstliches Waldgut gegründet.

Das Dorf liegt inmitten ausgedehnter Wälder auf einer Höhe von 270 bis 320 Metern im Tal des Cunnersdorfer Baches. Noch heute sind hier mehrere dreiseitige Bauernhäuser mit Sandsteinfundamenten und Fachwerkböden zu sehen. Die neuromanische Kirche von 1854/55 zeichnet sich durch ihr Altarbild aus.

Im Ortsteil Viebig, auf der rechten Seite des Cunnersdorfer Baches, gibt es eine alte Obermühle. Eine Mühle für Mühlsteine und Bretter ist 1561 dokumentiert.

Das letzte Mal war das Sägewerk im Jahr 1955 in Betrieb.

Örtliche Naturliebhaber haben den Cunnersdorfer Naturlehrpfad angelegt. Sie führt in südlicher Richtung über das Katzstein-Plateau zum Katzfels auf 474 m Höhe, wo 1809 die letzte Wildkatze erlegt worden sein soll. Der Katzstein (444 m über dem Meeresspiegel) liegt direkt darunter.

Im Jahr 1445 hatte Cunnersdorf sechs Einwohner, 1609 waren es 33 Einwohner. Im Jahr 1840 hatte das Dorf etwa 600 Einwohner. Im Jahr 2004 feierte Cunnersdorf sein 625-jähriges Bestehen.

 

Wettin Platte gegenüber des Waldbades Cunnersdorf.

Wettin Platte gegenüber des Waldbades Cunnersdorf.

 

Lapidarium „Steinerne Zeugen“ Cunnersdorf

Gegenüber des Waldbades, direkt am Parkplatz, gibt es eine Reihe von interessanten Orten. Zuerst gibt es ein Beispiel für eine Kohlemühle. Gleich daneben steht eine kleine Hütte, die als Informationspunkt dient. In dieser kleinen Hütte findest du Informationstafeln über Äpfel (Vergessene Vielfalt – auf den Spuren der Äpfel), einheimische Eulen, eine Karte mit dem Waldgebiet Cunnersdorf, essbare Pilze, einheimische Schmetterlinge und ein Blatt über giftige Pilze.

Wer ein wachsames Auge hat, dem fällt zwischen dem Cunnersdorfer Bach und dem Parkplatz eine versteckte Inschrift an der gegenüberliegenden Felswand ins Auge, die an die einstige Mühle an dieser Stelle erinnert. Hier steht eine Informationstafel des Cunnersdorfer Lehrpfads am Eingang zur alten Mühle.

Der Cunnersdorfer Bach bietet hier eine tolle Gelegenheit für kleine Kinder, im Bach zu spielen.

An der Stirnseite des Parkplatzes findest du zahlreiche Informationstafeln zu folgenden Themen: Bäume unserer Wälder (zwei Tafeln), einheimische Wildtiere, Reptilien und Amphibien und zwei Tafeln über die Vögel unserer Ebenen.

Außerdem gibt es hier den Steingarten, das „Lapdarium Steinerne Zeugen“, der über die Ortsgeschichte von Cunnersdorf informiert und auf dem auch eine der vielen Gedenktafeln der Wettiner, die Wettinplatte, die an das Geschlecht der Kurfürsten von Wettin, aus der Sächsischen Schweiz steht.

 

 

 

Diese Wanderung gehört zu den schnellsten und einfachsten Routen, um die Bastei einmal zu besuchen. Ihr erfahrt ihr alles von der Anfahrt an bis hin zu den verschiedenen Aussichtspunkten und natürlich nützliche Informationen für euren Ausflug zur Bastei.

Zusätzlich erhältst du wichtige Insider Tipps, die dir alle Naturwunder der Sächsischen Schweiz etwas näher bringen!

Achte bitte jederzeit darauf, dass selbst wenn die Wanderung grundsätzlich besonders leicht ist, du immer wieder über Leitern und Stufen klettern musst, um auf die verschiedenen Aussichtspunkte zu gelangen. Dementsprechend ist auch besonders wichtig, dass du gute Wanderschuhe mit einer festen Sohle trägst.

Natürlich müssen das keine super teuren Wanderstiefel sein, es reichen auch die halbhohen Viking Wanderschuhe*, die du bequem u.a. bei Amazon erhältst.

 

Die Anfahrt, das Parken und die Wanderung zur Bastei und der Basteibrücke

Am besten planst du deine Wanderroute außerhalb der herkömmlichen Ferienzeiten. Solltest du in den Ferien dorthin fahren, versuche deine Route nicht in den Hauptbesuchszeiten zwischen 11 und 15 Uhr zu planen.

Sicherlich fragst du dich, warum ich dir diesen Tipp auf dem Weg mitgebe? Zu diesen Zeiten ist meistens der naheliegende Parkplatz an der Bastei viel zu überfüllt und somit meistens auch gesperrt. Meist wollen nämlich tausende Besucher auf einmal hierher, was einfach viel zu viel ist und somit die Anfahrt zu diesem Parkplatz auch gesperrt wird hier musst du dann den Ausweichparkplatz nehmen, der noch mal zwei Kilometer entfernt ist und somit deine Wanderroute verlängert.

Die leichte Wanderung zur Bastei wird also um 2 km zwischen den beiden Parkplätzen verlängert oder man nutzt den Transferbus, den man zusätzlich bezahlen müsste. Auf dieser Karte hier findest du beide Parkplätze eingezeichnet, so dass Du Dich schon mal im Vorhinein darüber informieren kannst.

Bei der leichten Wanderung startest du letztendlich direkt am Parkplatz in Richtung Bastei. Du orientierst dich auf der Straße, auf der du gekommen bist und folgst ihr in Fahrtrichtung.

Ab dem Bastei Parkplatz ist die Straße für den öffentlichen Verkehr komplett gesperrt und kann somit von Fußgängern und Radfahrern benutzt werden, um einen Zugang zur Bastei zu erhalten. Hier gibt es genügend Platz und die asphaltierte Straße kann gut bewandert werden.

Hier kann selbst Rollstuhlfahrer oder auch Kinderwagen gut geschoben werden.

Vor der Brücke endet diese Fahrt jedoch, da die Basteibrücke selbst nicht mit einem Kinderwagen oder Rollstuhl begehbar ist.

In manchen Reiseführern findet man die Information, dass es einen barrierefreien Ausflug zur Bastei Brücke gibt. Ich konnte ihn bislang nicht finden und stelle diese Aussage deswegen als nicht wahr ein. Man kann die Aussichtspunkte rund um die Basteibrücke nicht mit einem Kinderwagen oder Rollstuhl erreichen.

 

Zur Wehlsteinaussicht über die Bastei wandern

Kurz vor der Basteibrücke, kann man links zu einer beliebten Aussichtsplattform gehen. Bis hier sind es ungefähr 15 Minuten Wanderung.

Leider verirrt sich fast keiner der Touristen hierher. Der Zugang zu diesem Aussichtspunkt führt quer durch den Wald, was natürlich nicht sofort ersichtlich ist.

Biegt man von der Straße in den Wald ab, kann man leider nicht erahnen, welchen Ausblick man hier eigentlich verpasst. Suchst du also einen ruhigen und trotzdem atemberaubenden Aussichtspunkt, ist dieser hier absolut perfekt dafür geeignet. Man läuft nur wenige Meter quer durch den Wald und erreicht den Wehlsteinaussichtspunkt.

Ihr solltest du dich nicht allzu lange aufhalten, da du sonst die vielen weiteren Highlights und Aussichtspunkte verpasst, die definitiv noch atemberaubender sind! Gehe ganz einfach wieder zurück auf die Straße und folge ihr weiter hier kommst du dann schnell am Hotel der Bastei und dem Schweizerhaus vorbei. Das Schweizerhaus ist ein Infopoint, wo du alles über den Nationalpark der Sächsischen Schweiz erfährst.

 

Der tolle Ausblick über die Basteibrücke – der Ferdinand Stein

Basteibrücke im Mittagslicht.

Basteibrücke im Mittagslicht.

Folgst du der Straße weiterhin, kannst du einige Meter später links abbiegen und bis dann auf einem unscheinbaren Weg. Diesen solltest du unbedingt weiter wandern! Denn er führt dich zu einer der tollsten Ausblicke überhaupt.

Der Weg ist erst besonders breit und wird dann immer schmaler Punkt über einige steile Stufen kommst du dann zum Ferdinand Stein.

Hier brauchst du dir keine Sorgen zu machen, dass du hinauf musst. Du kannst es aber, da die Stufen hinaufführen und du somit eine tolle Aussichtsplattform begutachten könntest. Auch wenn die Plattform klein ist, ist der Ausblick besonders groß und atemberaubend! Hier werden viele Postkartenmotive erstellt.

Da die Aussichtsplattform sehr klein ist, und hier viele Menschen hinaufkommen, hat man leider keine Möglichkeit sich lange hier oben aufzuhalten. Nimm einfach etwas Rücksicht auch auf andere Wanderer, die auch einmal nach oben möchten. Wie also hoch, mach ein paar Fotos, genieße kurz den wundervollen Ausblick und gehe dann weiter in Richtung Basteibrücke.

 

Über die Basteibrücke wandern, um zur Kanapee Aussicht zu gelangen

Am besten folgst du nun einfach nur der historischen und fürstlichen Basteibrücke. Hier kann man ein Meisterwerk der majestätischen Baukunst bewundern! Von Fels zu Fels spannen sich die insgesamt 76 m lang Bögen über die Basteibrücke. Dieser Brücke solltest du unbedingt bis zum Ende folgen, da du hier weitere tolle Aussichtspunkten begegnest. Z.B gelangst du auch zu Kanapee Aussicht. Diese liegt rechts seitens der Basteibrücke.

Von hier aus siehst du noch mal einen völlig anderen Blickwinkel! Du kannst runter auf die Elbe schauen und siehst die Umgebung der Sandsteinklippen. Die andere Elbseite verbirgt einen tollen Ausblick auf die verschiedenen tafelbeere der Sächsischen Schweiz. Insbesondere abends ist dieser Aussichtspunkt besonders romantisch, da man hier z.B den Sonnenuntergang in seiner vollen Pracht bewundern kann.

 

Die Tiedgeaussicht

Inschrift am Tiedgestein.

Inschrift am Tiedgestein.

Noch beeindruckender ist der Blick über die Elbe am Tiedgestein. Hier am Fuße der steilen abfallenden Felsen, findet man den Aussichtspunkt der Tiedge Aussicht.

Der Felsen bekam seinen Namen von einem historischen Dichter mit dem Namen Christoph August Tiedge. Seine Inschriften wurden in den Tiedgestein eingemeißelt, um ihm diese Ehre zu erweisen. Wanderst du auf dem basteiwanderweg, findest du den Tiedgestein direkt rechts an der Tiedge Aussicht.

An diesem Aussichtspunkt, findest du sogar eine Aussichtsbank, die in Stein gehauen wurde. Von hier aus liegt einem das weite Elbtal einfach nur noch zu Füßen und man kann sogar bis in die Stadt Wehlen herabblicken.

Sobald hier nicht besonders viel los ist, sollte man auf jeden Fall ein längeres Picknick hier machen oder einfach nur eine lange Rast nutzen. Hier muss man jedoch unbedingt innerhalb der Absperrung bleiben, da die vielen Wandersteige auf diesem Gelände nicht für die Allgemeinheit gedacht sind. Hier handelt es sich lediglich um Wandersteige, die für Profis und auf jeden Fall Experten ausgesetzt sind.

 

Tiedgestein an der Bastei.

Tiedgestein an der Bastei.

 

Rückweg antreten oder doch Rundwanderung wagen?

Schwedenlöcher an der Bastei.

Schwedenlöcher an der Bastei.

Das ist letztendlich ganz und gar dir selbst überlassen! Der Weg vom letzten Aussichtspunkt aus auf der Basteibrücke führt in einem großen Buch bergab.

Möchte man eine leichte Wanderung haben, sollte man auf jeden Fall den Rückweg antreten.

Hinter der Aussichtsplattform der Tiedtke, folgt ein Abstieg, der auf jeden Fall über 100 Stufen beinhaltet. Wählst du diesen weg, kommst du zum Amselsee und dem amselfall.

Dieser Weg ist besonders anstrengend, auch wenn er richtig schön sein kann. Du musst nämlich erstmal über die vielen Stufen hinunter und dann hinter dem Amselsee wieder viele Stufen hinauf.

Würdest du hier einen Rundwanderung machen, könntest du z.B über die bekannten Schwedenlöcher wieder hoch zur Basteibrücke gelangen.

Diese Wanderung ist jedoch besonders lang und gehört eigentlich nicht zum Standardprogramm, da sie besonders anspruchsvoll ist. Deswegen ist meistens am Tiedgestein vor dem Abstieg Schluss mit der leichten Wanderung durch die Bastei.

Wenn du dich gegen eine Rundwanderung entscheidest möchte ich dir auf jeden Fall noch mit auf den Weg geben dass die leichte Wanderung zur Basteibrücke auf dem Rückweg genauso wie auf dem Hinweg verläuft. Du siehst dennoch auf dem Rückweg die Brücke als Bauwerk komplett anders. Das dachte ich mir zumindest, als ich hier dann doch noch weitere Ausblicke und neue Eindrücke sammeln konnte.

Ein kleiner Tipp von mir: solltest du auf jeden Fall noch Energie, Lust und vor allem Zeit haben, solltest du dir auch die anderen Aussichtsplattformen wie z.B die historische Felsenburg-Neurathen nicht entgehen lassen. Hier findest du bezaubernde schwindelerregende Brücken, die von Fels Turm zu Fels Turm reichen.

Die Felsenburg muss damals einfach nur beachtlich und groß gewesen sein! Sogar der Tiedgestein gehörte zum Teil der Anlage.

Möchtest du die Felsenburg Neurathen besuchen, musst du jedoch auch Eintritt bezahlen. Viele Besucher verzichten deshalb darauf.

 

Die Wanderung zur Basteibrücke kurz zusammengefasst

Hier noch mal die wichtigsten Punkte, die für die Wanderung zur Basteibrücke wichtig sind.

  • Es ist eine leichte Wanderung, die ungefähr 20 Minuten dauert.
  • Für die verschiedenen Aussichtsplattformen und natürlich auch die Panorama Ausblicke, sollte man sich dennoch viel mehr Zeit einplanen, einfach nur um es genießen zu können!
  • Rollstuhlfahrer oder auch Kinderwagen können die Strecke leider nicht nutzen, da sie nicht barrierefrei ist.
  • Wählt man diese Wanderung, bekommt man garantiert fantastische Aussichtspunkte zu bieten, die es wert sind ein Aufstieg zu wagen!

 

Aussicht der Bastei gesperrt

Für alle, die zur Zeit eine Wanderung planen möchten, möchte ich die wichtige Information weitergeben, dass die bekannte Bastei Aussicht komplett gesperrt ist.

Leider hat aufgrund der vielen Besucher die Kanzel der Bastei Aussicht besonders stark gelitten. Das Sandgestein wurde porös und ist förmlich auf der Aussichtsplattform zerstört worden. Da man versucht hat, Regelungen für Besucher zu optimieren, wurde dann irgendwann der Neubau der Bastei Aussichtsplattform begonnen.

Während dieses Ausbaus ist somit die Bastei Aussicht gesperrt und kann derzeit leider nicht begangen werden. Die gesperrte Aussicht ist gleich zu Beginn in der Nähe des Abzweigs zur Aussicht des Ferdinand Stein.

 

 

Jeder von euch sollte wissen, dass das Parken an der Basteibrücke richtig teuer ist. 2021 haben die Verantwortlichen noch mal richtig kräftig an der Schraube der Preise gedreht. Damals bezahlte man noch 3 € für den Parkplatz. Nun sind es mittlerweile 5 €.

Ich möchte euch jedoch mit auf den Weg geben, dass es nicht nur diesen einen Parkplatz an der Basteibrücke gibt, sondern ist noch andere Parkmöglichkeiten in der Nähe gibt.

In diesem Beitrag bekommst du einen Überblick darüber, wo du am besten an der Bastei parken kannst und es gibt sogar einen kostenlosen Parkplatz, der ein richtiger Geheimtipp ist, da der Parkscheinautomat dort einfach nicht im Betrieb war und man somit keine Möglichkeit hat ihn zu bezahlen.

Wie du genau dorthin kommst und was du noch sonst so rund um die Bastei und das Parken wissen musst, erfährst du heute in diesem Beitrag. Natürlich möchte ich dir auch nicht die wertvollste Karte vorenthalten, mit der du dich am besten orientieren kannst. Hier sind nämlich auch alle Parkplätze und sogar die Route der Bastei Wanderung markiert.

 

Wo parke ich am besten an der Bastei?

Schild Parkscheinautomat an der Bastei.

Wer meint, mit dem Auto bis auf die Bastei fahren zu können, der irrt. Man muss vor der Bastei parken.

Direkt an der Bastei zur parken ist nicht möglich!

Die Felsen der Bastei und das gesamte Gebiet befinden sich nämlich im Nationalpark der Sächsischen Schweiz der mit einem Auto nicht befahrbar ist man kommt also nicht direkt zur Basteibrücke, sondern muss vorher auf einen Parkplatz parken und bis dahin gehen der naheliegendste öffentliche Parkplatz ist ungefähr 10 Minuten von der Basteibrücke entfernt. Dieser ist auch der offizielle basteibrücken Parkplatz.

Wie die Kosten sind, wie du hinkommst und worauf Du noch alles achten solltest bei deinem Wanderausflug zur Bastei, all diese Infos findest du hier!

Auch wenn das Parken an der Bastei einen zur Verzweiflung treiben kann: Die Aussicht ist es wert.

Auch wenn das Parken an der Bastei einen zur Verzweiflung treiben kann: Die Aussicht ist es wert.

Der offizielle Parkplatz und wieviel es kostet, an der Bastei zu parken

Der offizielle Parkplatz, den man an der Basteibrücke findet trägt die Namen p2. Folgt man den Wanderschildern, ist man ungefähr 10 Minuten an der Brücke.

Je nachdem wie schnell man geht und wo man einen Platz für sein Auto findet, können es auch schnell mal 15 bis 20 Minuten werden zwischen den Orten Hohenstein und Lohmen fährt man auf die Bastei Straße ab. Am Ende dieser Straße ist der offizielle Parkplatz der Bastei.

Dieser Parkplatz ist auf jeden Fall nicht gerade billig! Je nachdem ob du mit dem Motorrad, Auto oder auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist, unterscheiden sich hier die Preise enorm.

Ebenso sind sie abhängig davon, wie lange du dort bleiben möchtest. Auf diesem Parkplatz ist es nicht erlaubt zu übernachten oder zu kämpfen.

Insbesondere im Sommer ist dieser Parkplatz auch sehr schnell überfüllt und wird sogar regelmäßig bereits im Vormittag schon gesperrt, so dass man gar nicht mehr bis dorthin anfahren kann. Dann muss man den anderen Parkplatz zum Ausweichen wählen.

Tagesticket Auto 4 Euro
Tagesticket Wohnmobil 6 Euro
Tagesticket Bus 11 Euro

Preise am Parkplatz Bastei P1, Stand Juni 2022

 

Der Parkplatz zum Ausweichen

Parken an der Basteibrücke kann schnell teuer werden.

Parken an der Basteibrücke kann schnell teuer werden.

Wenn man auf dem Weg zum Parkplatz P2 ist, fährt man am Parkplatz P1 vorbei. Dieser Parkplatz, ist der Parkplatz, den man zum Ausweichen nutzen kann, wenn der Hauptparkplatz gesperrt wird. Er ist rund 2 km vom anderen Parkplatz entfernt und auch hier muss man einen kleinen Kostenbeitrag zahlen. Der erste Parkplatz P1, wird auch als Park and Ride Parkplatz genutzt. Hier kann man sich nämlich vom Pendler Bus zum Bastei Parkplatz bringen lassen.

Man zahlt aber hier nicht nur für das Parken, sondern auch noch jeweils 1 € für hin- und Rückfahrt sogar 1,50 € mit dem Pendelbus.

Bist du als Familie oder mit deinen Kindern unterwegs, löst Du am besten eine Familienkarte, die 4 € kostet. Mit ihr kann man mit bis zu fünf Personen hin und zurückfahren und sie lohnt sich definitiv mehr!

 

Kostenlos Parken am Parkplatz der Basteibrücke

Natürlich möchte ich euch auch nicht vorenthalten, dass ich einen kostenlosen Parkplatz gefunden habe, um ganz leicht zur Bastei zu kommen. Er ist zwar vom Basteigebiet endlich weit entfernt wie der Parkplatz P1, das ist aber glaube ich nicht so schlimm. Man findet ihn im benachbarten Örtchen Rathewalde.

Rathewalde liegt zwischen Lohmen und Hockstein. Der Parkplatz liegt direkt an einer Hauptstraße und ist sogar offiziell als dieser ausgewiesen.

Am einfachsten findest du ihn hier über diese Karte! Möchtest du eine noch detailliertere Beschreibung, kannst du dir auch eine Karte der Sächsischen Schweiz hier raussuchen oder die detaillierte Basteikarte von Rolf Böhm nutzen. Jetzt solltest du alle Informationen haben, die du benötigst. Am besten bestellst du dir ganz einfach den Reiseführer oder die Wanderkarte die dir am meisten zusagt!

Du bekommst auf jeden Fall den besten Preis, den Amazon derzeit zu bieten hat. Zusätzlich unterstützt du mit deinem Kauf sogar meine Arbeit, ohne das Extrakosten entstehen! Als Dankeschön findest du hier sogar noch weitere wichtige Informationen und die besten Tipps für deinen Ausflug zur Bastei, wenn du auf diesen Button klickst!

 

Die besten Informationen rund um deinen Ausflug zur Bastei

Immer wieder fragen Interessenten, wie denn die Öffnungszeiten auf der Bastei sind und wie hoch die Eintrittspreise sind. Insbesondere deswegen habe ich noch mal alle wichtigen und nützlichen Informationen für euch zu den Öffnungszeiten der Bastei und dem Bastei Eintritt zusammengefügt. Klick einfach hier, um auf die Beiträgen zu gelangen!

Der Kurort Rathen gehört zu den kleinsten Gemeinden Sachsen und ist aufgrund seiner Lage, nämlich direkt an der Elbe und in der Nähe der Bastei, ein besonders beliebter Ort für Urlauber, die einfach mal wandern wollen oder einen erlebnisreichen Tagesausflug suchen.

Im Jahr 2004 erhielt der Ort eine Auszeichnung mit dem Namen staatlich anerkannter Luftkurort. Die Elbe trennt die beiden Ortsteile Niederrathen und Oberrathen voneinander.

Möchte man von einem Elbufer zum anderen, kann man dafür die historische Gierseilfähre nutzen. Natürlich gibt es viele Touristen, die mit dem Auto anreisen.

Sie können bis zum Parkplatz Oberrathen fahren und von da aus die S-Bahn-Stationen der Linie Dresden-Schöna-Prag nehmen.

 

Kurort Rathen - Mit Blick auf die Bastei.

Kurort Rathen – Mit Blick auf die Bastei.

Sehenswürdigkeiten in Kurort Rathen

Wer als Besucher schon mal dort gewesen ist, weiß dass der Ort von Sandsteinfelsen umgeben ist, dass die Burg Altrathen und die Burg Neurathen, sowie die Kleine Bastei und der Rhododendronpark das Schönste an dieser Landschaft zeigen.

Ebenso vielfältig wie schön sind die Klangterrassen an der Uferpromenade, die es in Oberrathen zu sehen gibt.

Der Amselsee dient mit seinem Gondeln ebenfalls für atemberaubende Momente. Nimmt man die Gondelfahrt in Anspruch, kann man in Ruhe die Felsen bewundern.

Wer gerne klettert oder wandert, nutzt die markierten Wanderwege und die zahlreichen Gipfel, die dazu einladen.

Auch Radfahrer kommen hier auf ihre Kosten! Man kann über den Elberadweg den Kurort Rathen erreichen.

Zu den berühmtesten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Rathen gehört die Felsenbühne. Sie gehört zu den schönsten Naturbühnen in ganz Europa.

Eine weitere Besonderheit im Ortsteil Oberrathen sind die Eisenbahnwelten. Hier gibt es, auf einer Gesamtfläche von 5800 Quadratmetern, verschiedene Modelleisenbahnen und Anlagen zu betrachten.

Wer gerne mehrere Tage in Kurort Rathen verbringen möchte, nutzt die unterschiedlichen Ferienhäuser, Wohnungen, Hotels oder auch Pensionen, die natürlich auch eine Vielfalt an Restaurants und Cafés mit sich bringen*.

 

Eine Überfahrt mit der Fähre in Kurort Rathen.

Eine Überfahrt mit der Fähre in Kurort Rathen.

 

Eine Besonderheit: Die Klangterrasse in Kurort Rathen

Wer sich gerne von der Klangterrasse und dem Lichterbrunnen verzaubern lassen möchte, sollte unbedingt zwischen Ostern und Oktober den Kurort Rathen besuchen.

Die Klangterrasse wurde im Jahr 1999 eingeweiht und besitzt Säulenlautsprecher, die verschiedene Bestandteile von Musik auf unterschiedlichen Kanälen übertragen. Verändert man also seine eigene Position, wird die Musik in einem anderen Mischungsverhältnis und den verschiedenen Lautstärken empfunden.

Zwischen 10 Uhr und 21 Uhr kann man zu jeder halben und vollen Stunde diese Musik hören.

Seit dem Jahr 2004 gibt es zusätzlich noch einen Lichterbrunnen, der nicht nur auditiv, sondern auch visuell einen vollen Genuss bietet. Hier können die Gäste zwischen 21 Uhr und 22 Uhr ein atemberaubendes Musik-, Lichter- und Wasserspiel begutachten.