Wandern in der Sächsischen Schweiz: Grenzweg Lehrpfad Nr.8

Titel: Wandern in der Sächsischen Schweiz: Grenzweg Lehrpfad Nr.8

Titel: Wandern in der Sächsischen Schweiz: Grenzweg Lehrpfad Nr.8

 

Willkommen auf dem Lehrpfad „Das vergessene Grenzgebiet“! Heute erkunden wir Tafel Nr.8 und erfahren mehr über das Wandern in der malerischen Sächsischen Schweiz.

 

Eiland und Ostrov: Geschichtsträchtige Orte

In der idyllischen Ortschaft Eiland beginnt unser Abenteuer entlang des Grenzweges. Schon vor dem Zweiten Weltkrieg begann die erste Waldbeschädigung im Erzgebirge. Besonders ab den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts nahm diese Beschädigung deutlich zu. Die Gemeine Fichte ist die dominierende Baumart in dieser Region aus Gründen der Holzproduktion. Die Ursprünge der Fichtenpopulation reichen bis in die Nacheiszeit zurück, als sie über den Böhmerwald wanderte.

 

Einseitige Fichtenwälder und ihre Folgen

Ursprünglich waren Fichtenwälder in höheren Lagen des Erzgebirges angesiedelt, zusammen mit Weiß-Tannen und Buchen. Durch Immissionen wurden diese natürlichen Wälder jedoch durch Fichtenmonokulturen ersetzt. In den 70er Jahren führten Industrieimmissionen und klimatische Faktoren fast zur vollständigen Vernichtung der Fichtenwälder in der Region. Eine Erneuerung der Wälder erfolgte mit Ebereschen, Moorbirken und Stachelfichten.

 

Herausforderungen für die Wälder

In den 90er Jahren sanken die Schwefeloxidwerte in der Luft, jedoch stiegen die Fluorid-, Stickoxid- und organischen Stoffgehalte an. Die Pflanzen litten unter den negativen Einflüssen und vor allem unter dem starken Wärmewechsel im Winter 1996/97. Die Eberesche wurde durch Wildverbiss und extreme Wetterlagen in den Gipfelregionen stark beeinträchtigt. Die Stachelfichte ist gegenwärtig die gefährdetste Baumart im Erzgebirge, hauptsächlich durch Pilzbefall mit der Fichtenquirlschildlaus.

 

Der historische Grenzweg

Der Grenzweg verlief entlang eines ehemaligen Verkehrsweges, der Ostrov mit Rájec verband und weiter nach Rosenthal führte. Dieser Weg war mit dem Transport von Rohstoffen aus den Scheeberger Bergwerken belebt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Grenzbereich streng bewacht, mit Stacheldraht und anderen Sicherheitsmaßnahmen gesichert. Die Grenzschutzsoldaten, die entlang des Weges patrouillierten, gaben ihm seinen Namen.

 

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Wandern in der Sächsischen Schweiz bietet nicht nur landschaftliche Schönheit, sondern auch Einblicke in die Geschichte und ökologische Herausforderungen der Region. Der Grenzweg und die Wälder erzählen Geschichten von Vergangenheit und Gegenwart, die es wert sind, erkundet zu werden.

 

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