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Sächsische Schweiz – die Häntzschelstiege

Die Häntzschelstiege ist nicht umsonst eine der bekanntesten Stiegen der Sächsischen Schweiz. Vom oberen Aussichtspunkt aus hast Du ein wunderschönes Panoramabild. Doch nicht nur das – sie ist auch die einzige Stiege, bei der ein Klettersteigset als eine Selbstsicherung in Frage kommt. Somit ist sie auch für Anfänger gut geeignet und ähnelt einem Klettersteig.

 

Hier findest du die Eckdaten (Einteilung erfolgt nach Klettersteigskala):

Höhe: 420m

Dauer Zustieg: 30 min

Dauer Stiege: 30 min.

Dauer Abstieg: 60 min.

Schwierigkeitsgrad: KS2-0

Kletterskala: I

Stiegen-Karte: Topo-Karte

GPS-Koordinaten:

Parkplatz:  50°55´31.6´´N 14°13´10.6´´E

(50.925442, 14.219611)

Einstieg:    50°55´08.7´´N 14°14´07.0´´E

(50.919074, 14.235284)

Ausstieg:   50°54´40.5´´N 14°14´19.3„E

(50.911244, 14.238680)

 

Beachten solltest Du jedoch, dass es nur grobe Angaben sind und je nachdem, wie gut Du im Klettern bist, kann es auch länger dauern. Bist Du ein Anfänger bezüglich der Stiegen in der Sächsischen Schweiz, so solltest Du evtl. erst einmal die Rotkehlchenstiege probieren, bevor Du Dich an die Häntzschelstiege traust oder aber Du solltest jemanden mit Erfahrung dabei haben. Außerdem ist dann eine Selbstsicherung sehr wichtig.

 

Anfahrt und Parksituation

Starten kannst Du am besten vom Parkplatz „Nasser Grund“ im Kirnitzschtal aus. Nutzt Du für die Anreise öffentliche Verkehrsmittel, so kannst Du mit der Kirnitzschtalbahn bis zur Haltestelle in der Nähe des Parkplatzes fahren. Von hier sind es nur wenige Minuten Fußweg bis zum Startpunkt. Richte Dich aber genau nach dem Fahrplan, denn die Bahn fährt täglich nur von 8.00 bis 19.00 Uhr. Hier gibt es genauere Informationen dazu.

Kommst Du mit Deinem Auto, so kannst Du auf dem Parkplatz direkt parken. Da dieser kostenpflichtig ist und der Automat nur Münzen akzeptiert, solltest Du das nötige Kleingeld dabei haben. Rechne mit ca. 5 € für ein Tagesticket.

 

Zustieg Häntzschelstiege

Du startest am Parkplatz und folgst dem Weg „Nasser Grund“, der Dich in die Sächsische Schweiz bringt. Nach etwa 5 Minuten nimmst Du den linken Weg, der als Eulentilke bezeichnet wird. Du wanderst so lange darauf, bis Du den Wanderweg „Zeughausweg“ erreicht hast, der mit einem grünen Punkt gekennzeichnet ist. Du hältst dich jetzt linker Hand und kommst so bis zum Zugang zum Kletterfelsen, der sich bei der zweiten Linksbiegung befindet.

Nun musst Du über die Holzabsperrung klettern und dem Weg nach oben folgen, bis Du über dem Pfad eine Abzweigung erblickst. Für Dich geht es jetzt nach links, wo Du auch nach kurzer Zeit ein Schild siehst, welches den Anfang der Häntzschelstiege markiert. Wenn Du geradeaus weiter gehen würdest, anstatt nach links abzubiegen, würdest Du zur Zwillingsstiege kommen.

 

Der Aufstieg und der Weg

Das Hinweisschild hinter Dir lassend kletterst Du nicht nur Holztreppen, sondern auch Holzleitern nach oben bis zu einem Vorplatz. Dort kannst Du dann Deine Selbstsicherung anziehen und dann geht es schon an den Einstieg. Deine Sicherheit und Erfahrung in puncto Klettern wird hier, wie so oft in der Sächsischen Schweiz, erst einmal auf die Probe gestellt.

Nach dem Du einige Meter geklettert bist, kommst Du an die erste Eisenkrampe. Jetzt kannst Du Dich am Stahlseil einhängen und folgst diesem hinauf. Schon bald kommst Du auf dem kleinen Felsengrat an, der über Dir liegt und kannst Dich auf die nächste Ebene trauen. Wenn es jetzt recht schwer wird und Du unsicher werden kannst, kannst Du Dich nicht nur an dem dicken Stahlseil festhalten, sondern auch daran denken, dass Du eine gute Sicherung hast.

Dir steht jetzt der schwierigste Abschnitt der unteren Hälfte bevor: Über schmale Tritte außen an der Felsenwand musst Du über die Ecke kommen. Danach kannst Du zwischen die Felsen schlüpfen. Der Weg da durch ist mit einem Stahlseil und den Eisenkrampen gut gesichert. Wenn Du oben bist, findest Du rechts eine kleine Eisenleiter, die Dich zur nächsten Etappe der Häntzschelstiege bringt.

Dann zwängst Du Dich durch eine unauffälligen Felsspalte, an dessen Ende Du schon die Eisenkrampen sehen kannst. Hier musst Du hochsteigen, wobei Du Dich etwas hochziehen musst, da die Eisenkrampen erst zwei Meter über Dir beginnen. Anschließend kletterst Du hoch bis zur Eisenleiter, die links neben Dir liegt und nach der weitere Krampen kommen. Auch da musst Du viel Mut zusammennehmen, um am Ende noch den letzten großen Schritt zu machen.

Danach erreichst Du über die andere Felswand und die Sicherungen die obere Plattform vom Affenstein. Jetzt hast Du Dir eine Pause verdient. Vor Dir breitet sich ein wunderschönes Bild aus. Du hast von hier aus eine gute Sicht auf den Kuhstall und auf den Falkenstein.

Der Endspurt besteht darin, mit viel Mut und einem großen Schritt eine Spalte zu überwinden oder aber den Felsen frei nach unten zu klettern. Als Abschluss der Häntzschelstiege musst Du noch über drei Eisenkrampen.

Anschließend folgst du dem Bergpfad „Das Lange Horn“ und biegst nicht ab, bis Du an einen Holzbalken kommst, der quer liegt.  Der Reitsteig, der danach kommt, ist mit einem blauen Streifen markiert.

 

Der Abstieg

Für den Abstieg gibt es drei verschiedene Wege, wie du wieder zurück zum Parkplatz kommen kannst.

 

Du kannst die Häntzschelstiege mit der Zwillingsstiege kombinierten. Diese Stiegentour habe ich dir bei Komoot hinterlegt.

Du kannst auch links weiter wandern, bis Du beim Abzweig zur Idagrotte angekommen bist. Nachdem Du dort eine kleine Pause eingelegt hast, um den schönen Ausblick zu genießen, kannst Du auf dem Wanderweg nach unten wandern, der mit einem roten Strich markiert ist. Linker Hand kommt dann der Weg, der Dich unter dem Affenstein entlang führt, allerdings sind momentan Teile dieser Route gesperrt (Stand 09/23).

Am schnellsten geht es jedoch, wenn Du über die Stiege „Wilde Höhle“ absteigst. Dieser Weg ist recht einfach und Du hältst dich rechts bis zum Aussichtspunkt Carolafelsen.

 

Übersicht:

  • Bergpfad-Stiege, die für die Öffentlichkeit zugänglich ist
  • Begehbar nur im Aufstieg
  • Anspruchsvoll, aber sicher
  • Mit herkömmlichen Wanderschuhen machbar
  • Sicherungen in ausreichendem Maß gegeben
  • Für Hobbywanderer und Kinder nicht geeignet
  • Klettersteigausrüstung möglich

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