Fast 300.000 neue Bäume für die Sächsische Schweiz

Die Sächsische Schweiz ist ein Naturjuwel mit einer reichen Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Doch leider hat der Borkenkäfer in den letzten Jahren große Schäden in den Wäldern der Region verursacht. Um diese Schäden zu beheben und die Wälder wieder aufzuforsten, hat der Sachsenforst eine ehrgeizige Pflanzaktion gestartet. Insgesamt wurden fast 300.000 junge Bäume in der Sächsischen Schweiz gepflanzt, um einen stabilen Zukunftswald zu schaffen.

Wiederaufforstung der durch den Borkenkäfer entstandenen Freiflächen

Die Pflanzaktion konzentrierte sich vor allem auf die Freiflächen, die durch den Borkenkäferbefall entstanden sind. Auf diesen Flächen wurden hauptsächlich Laubbäume wie Eichen, Ahorn, Lärche, Linde und Hainbuche gepflanzt. Diese Baumarten sind widerstandsfähig und tragen dazu bei, den Wald langfristig zu stabilisieren und wieder aufzuforsten.

Zusätzlich wurden entlang der Waldränder verschiedene Straucharten wie Pfaffenhütchen, Weißdorn, Schneeball, Schlehe und Hundsrose sowie Alleebäume gesetzt. Darüber hinaus fand auch ein Waldumbau statt, bei dem Weißtannen und Buchen in ehemalige Fichten- und Kiefernwälder eingebracht wurden. Insgesamt umfasste die Pflanzaktion eine Fläche von rund 92 Hektar.

Ein spät gestarteter, aber erfolgreich verlaufender Pflanzprozess

Die Pflanzaktion begann in diesem Jahr relativ spät aufgrund des langanhaltenden Frosts. Sobald das Wetter es jedoch zuließ, wurden die Bäume in den Boden gesetzt. Glücklicherweise spielte das Wetter während der Pflanzzeit mit, da kühle Temperaturen und regenreiche Wochen für ausreichende Feuchtigkeit im Boden sorgten.

Dies ist von entscheidender Bedeutung für den weiteren Anwuchs der jungen Bäume. In den letzten Jahren war das Überleben vieler Jungpflanzen aufgrund mangelnder Niederschläge eine Herausforderung. Daher hofft man nun auf ausreichenden Niederschlag in den kommenden Wochen, um den Pflanzen beste Bedingungen für ihr Wachstum zu bieten.

Gezielte Bejagung von Rehen, Rotwild und Wildschweinen

Ein weiterer wichtiger Faktor für den Erfolg der Waldwiederherstellung ist die Kontrolle der Wildbestände. Insbesondere Rehe und Rotwild haben in der Vergangenheit Jungpflanzen verbissen und somit das Wachstum gefährdet. Um dies zu verhindern, wird eine gezielte Bejagung dieser Wildarten durchgeführt. Dies gewährleistet, dass die frisch gepflanzten und seltenen Bäume geschützt sind und sich ungestört entwickeln können.

Gleichzeitig dient die Bejagung auch dem Schutz vor der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest. Wildschweine werden ebenfalls gejagt, um die Dichte der Population zu reduzieren und damit das Risiko einer flächendeckenden Ausbreitung der Krankheit zu verringern. Die Afrikanische Schweinepest ist für den Menschen zwar ungefährlich, aber für Wildschweine tödlich.

Die umfangreiche Pflanzaktion und die gezielte Bejagung sind wichtige Maßnahmen, um die Wälder der Sächsischen Schweiz wieder zu beleben und langfristig zu schützen. Durch das Pflanzen neuer Bäume und den Erhalt einer ausgewogenen Tierpopulation wird die Region für zukünftige Generationen als lebendiges und gesundes Ökosystem erhalten bleiben.

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Letzte Aktualisierung am 23.04.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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