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Unser Weg führt uns durch Klammen, Felstürme und Felsspalten. Mal abgesehen davon, dass die Wanderroute an sich schon schön ist, macht es hier auch Kindern besonders Spaß.

Aus der Wanderung zum Pfaffenstein kann man nämlich ein großes Abenteuer machen, denn unterwegs laden die kleinen Felsen zum Hochklettern und die halboffenen Höhlen zum Verstecken ein. Auch trifft man unterwegs oft enge Felsspalten, die sich zum Hindurchzwängen einfach nur so anbieten.

Die Landschaft um den Pfaffenstein herum, der ebenso wie der Königstein und der Lilienstein ein Tafelberg ist, ist wunderschön. Optisch erinnert dieser an einen überdimensional großen Felsbrocken. Oben findet man dann eine Aussichtsplattform. Besonders bekannt ist beim Pfaffenstein eine Felsformation, die die Barbarine genannt wird.

Unsere Wanderung haben wir im kleinen Ort Pfaffendorf gestartet, der nicht weit vom Königsstein ist. Weiter ging es über das Nadelöhr zum Plateau und zur Barbarine bis wir am Kleinen Kuhstall ankamen. Wie die Wanderung genau war und was es mit der Barbarine auf sich hat, kannst du jetzt lesen.

 

Das Ziel: Der Pfaffenstein.

Das Ziel: Der Pfaffenstein.

 

Parkplatz Pfaffenstein Barbarine

Den Parkplatz am Pfaffenstein erreichst du mit dem Auto, wenn du Richtung Königstein fährst und am Kreisverkehr die Ausfahrt Richtung Bielatal nimmst. Kurz darauf kommt eine Ausfahrt nach rechts die hoch zum Pfaffendorf führt. Dort angekommen, findest du recht mittig im Ort einen Parkplatz, der seit November 2022 kostenpflichtig ist.

Willst du zum offiziellen, großen Parkplatz gelangen, musst du noch ca. 1 km zum Ortsende fahren. Vor allem wenn man eine Wanderung mit Kindern plant, würde ich den großen Parkplatz bevorzuge, um die Wanderstrecke nicht unnötig zu verlängern. Beachten sollte man, dass dieser Parkplatz kostenpflichtig ist und vor allem in der Wandersaison oft voll ist.

Will man also doch einen Parkplatz ergattern, sollte man entweder am sehr frühen Vormittag oder am späten Nachmittag kommen.

Viele Wanderer versuchen, auf den Sportplatz auszuweichen, um dort zu parken. Es sei gesagt, dass dies ein Privatgrundstück und das Parken dort illegal ist. Wer also ein Knäulchen dran hat – oder im schlimmsten Fall abgeschleppt wird, der darf danach nicht meckern.

Die weniger attraktive Möglichkeit ist die, dass man zu Fuß von Königstein zum Pfaffenstein wandert. Am besten geht man hier den Pfaffenberg hinauf – und nicht die Cunnersdorfer Straße, denn hie gibt es keinen Gehweg.

 

Wanderparkplatz Pfaffenstein Barbarine.

Wanderparkplatz Pfaffenstein Barbarine.

 

Hoch hinaus durch das Nadelöhr

Nachdem wir unser Auto auf dem Parkplatz untergebracht haben, führt uns unser Weg einige Minuten lang geradeaus. Am Wald angekommen endet der breite Weg in einer Weggabelung. Hier kann man entweder den recht gemütlichen Aufstieg zum Pfaffenstein nehmen oder aber links den abenteuerlichen Weg für Groß und Klein wählen.

Wir entscheiden uns für den linken Aufstieg, der durch das Nadelöhr und über den Klammweg führt. Es geht also weiter nach oben durch den Wald, der schließlich in steilen Stufen endet.

Doch damit nicht genug. Der Weg wird nämlich so senkrecht, dass man drei Metalleitern überwinden muss, mit je 12, 23 und 12 Stufen, die in etwa einer Dachbodenleiter entsprechen. Diese zu überwinden ist zwar nicht schwer, doch gerade bei der letzten Leiter sollten bestimmte Sachen beachtet werden.

Sie geht nämlich durch ein Felsenloch, durch das weder Kraxen für Kinder noch große Rucksäcke passen und die somit für diese Route nicht geeignet sind. Dieser Felsspalt ist auch das sogenannte Nadelöhr und es macht seinem Namen alle Ehre.

 

Das sogenannte Nadelöhr.

Das sogenannte Nadelöhr.

 

Pfaffenstein – oben angekommen

Weiter führt uns die Wanderroute vom Nadelöhr Richtung Gasthaus. Es zweigen jede Menge kleine Pfade ab und ein Abstecher auf diese lohnt sich, denn hier kann man tolle Aussichten an den viele kleinen Aussichtspunkten genießen. Links vom Nadelöhr haben wir zum Beispiel einen kleinen Weg entdeckt, der zur Bundesfelsaussicht und dann auch zur Albrechtsburg führt.

Danach kehren wir wieder zu unserem Hauptweg zurück. Hinter uns befindet sich ein Wegweiser, den man leicht übersieht.

Es folgt eine Kurve nach links. Wir wissen zwar nicht, wie dieser wunderschöne Felsen heißt, doch einen Dom und einen Opferkessel kann man hier besichtigen. Die Aussicht ist wirklich atemberaubend, man sieht weit hinaus und die sich vor uns erhebenden Felsen haben wirklich einmalige Formen. Oben auf der Aussichtsplattform angekommen, kann man eine kleine Entdeckungstour starten.

 

Hier lässt es sich gut rasten.

Hier lässt es sich gut rasten.

 

Das Gasthaus

Das Gasthaus steht neben einem Aussichtsturm und ist nur wenige Meter den Hauptweg entlang zu erreichen. Ist das Gasthaus gerade geöffnet, kann man den Aussichtsturm besichtigen. Dies kostet für einen Erwachsenen 1 € und für ein Kind 0,50€. Es gibt aber da oben nicht wirklich etwas zu sehen, dass wir nicht schon an den Aussichtspunkten gesehen hätten.

 

Der Aussichtsturm auf dem Pfaffenstein.

Der Aussichtsturm auf dem Pfaffenstein.

 

Weiter führt uns unser Weg über Sandsteinstufen und schmale Eisentreppen, aber auch durch enge Felsspalten. Das macht beim Wandern nicht nur Kindern sehr viel Spaß. Wenn man diesen Weg 15 min. folgt, kommt man zu der sogenannten „Barbarine“, dem Felsenturm an.

Wer noch etwas Besonderes sucht, dem sei die alte Ruine empfohlen, die schräg gegenüber des Gasthauses – zugegeben etwas versteckt – liegt. Von dort hat man einen wunderbaren Ausblick.

 

 

Die Barbarine

Bevor wir zur Barbarine gelangen, kommen wir noch auf eine Aussichtsplattform. Danach geht es rechts durch eine schmale Felsspalte, nach welcher man schon linkerhand die Barbarine bestaunen kann. Die Barbarine ist eine lange Felsnadel, die früher ein beliebtes Ziel für Kletterer war.

Doch dieses Wunderwerk der Natur, dass sich vom Fuß des Berges bis hier oben erstreckt, wurde durch Witterungen und einen Blitzeinschlag 1940 so instabil, dass es nicht mehr als Kletterfelsen geeignet ist. Mehr noch, die Barbarine musste sogar umständlichen Sanierungsarbeiten unterzogen werden, damit sie nicht ganz verschwand. Mit ihren 42 Metern ist sie zur heutigen Zeit das Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz und seit dem 13. Dezember 1978 auch ein Naturdenkmal. Sie unterliegt somit einem besonderen Schutz.

 

Barbarine auf dem Pfaffenstein.

Barbarine auf dem Pfaffenstein.

 

Es gibt sogar eine Sage, nach der einmal ein junges Mädchen, das Barbara hieß, nicht mehr in die Kirche gehen wollte und sich Sonntags aufmachte, um Heidelbeeren im Wald zu suchen. Sie suchte und suchte und kam irgendwann auf den Pfaffenstein. Die ihr heimlich folgende Mutter war unzufrieden mit der Entscheidung ihrer Tochter und stieß einen Fluch aus. Die Tochter erstarrte daraufhin und war dann als Barbarine – die versteinerte Jungfrau bekannt.

Nachdem wir die Barbarine vom Plateau aus bestaunt haben und unser Kleiner noch mal verschiedene Spalten und Felsen erforscht hat, treten wir unseren Heimweg an.

 

 

 

Der Klammweg am Pfaffenstein

Für den Abstieg gibt es zwei verschiedene Wege, die sich am Kleinen Kuhstall wieder treffen. Der eine Weg ist der „Malerweg“„. Hier ist der Abstieg recht gemütlich. Um auf diesen Weg zu kommen, muss man den ersten Weg von der Barbarine aus nehmen. Der andere Weg, den wir genommen haben, ist der Klammweg. Er fängt erst nach dem Gasthaus, unterhalb der Hütten, die in der Sächlichen Schweiz als Baude bezeichnet werden, links an. Erst ist zwar auch nicht sehr schwer, aber eben abenteuerlich, denn hier läuft man unter anderem über Brücken. Rechts und links wird der Weg von hohen Felswänden gesäumt. Dennoch ist er recht gut abgesichert.

 

Jäckelfelsen am Pfaffenstein.

Jäckelfelsen am Pfaffenstein.

 

Der Kleine Kuhstall

Der Kleine Kuhstall bietet sich mit seiner Lage auf einer Lichtung im Wald wunderbar an, um hier eine Pause einzulegen. Wir entscheiden uns für eine Bank, die in den Felsen gehauen worden ist. Hierher kommt man, wenn man dem Weg für den Abstieg folgt. Auf Bildern sieht man die ganze Schöne hier: die Felsen sehen aus, wie aus Beton gegossen und ragen einfach gerade in den Himmel.

Wenn man es genau nimmt, liegt der Kuhstall auf der Bellohöhle, etwas rechts vom Weg Richtung Tal. Und auch wenn ein Seil im Höhleneingang hängt, kommt man ohne Führer nur die ersten Meter in die Höhe. Man kann jedoch an einer Führung teilnehmen.

Den größte Teil unseres Abstiegs haben wir geschafft. Jetzt wird der Weg recht angenehm, man muss einfach nur bergab laufen. Wir kommen durch eine Wald und wenn wir dann unten sind, liegt der Parkplatz ein Stück Wegs nach rechts vor uns. Aber auch hier kann man noch einmal ein paar schöne Aussichten einfangen: die Tafelberge der Sächsischen Schweiz ergeben zusammen mit den vielen Wiesen ein beeindruckendes Bild.

 

Wanderung zum Pfaffenstein: Wegweiser auf dem Pfaffenstein.

Wanderung zum Pfaffenstein: Wegweiser auf dem Pfaffenstein.

 

 

Unsere Infos und Tipps

Wer eine Wanderung auf den Pfaffenstein plant, kann sich gerne hier ein paar hilfreiche Tipps holen:

  • Die Rundwanderung auf dem Pfaffenstein beträgt in etwa drei Stunden und da sind schon unser Pausen mitgezählt. Es ist wirklich einen Ausflug wert!
  • Mit Kindern lohnt es sich ebenfalls eine Wandertour hier her zu machen. Falls du eine Rückentrage für die Kinder hast oder die Kinder eben eher klein sind, würde ich den Klammweg hoch und runter bevorzugen. Auch wenn ihr einen Hund dabei habt! Bitte geht mit ihm den Klammweg hinauf. Ihr macht euch sonst keine Freude.
  • Wenn es möglich ist, ist es interessanter über das Nadelöhr nach oben (die Stufen herunter zu steigen ist nämlich nicht so toll) und den Klammweg wieder herunter zu wandern.

 

Die passende Wanderkarte

Damit du eine gute Orientierung hast und auch einen Überblick über alle Wege, gibt es hier eine unverbindliche Wanderkarte für dich. Hier findest du auch den Ort Königstein und Pfaffenstein.

Die Schrammsteine

Felsgruppen der Sächsischen Schweiz

Die Schrammsteine in der Sächsischen Schweiz sind eine Felsgruppe im Elbsandsteingebirge, die sich in der Sächsischen Schweiz befindet und ihren Beginn in Bad Schandau nimmt. Dabei ist auch die Umgebung dieser Gebirgskette namentlich zu erwähnen, denn die Hohe Liebe im Norden und die Affensteine im Osten begrenzen dieses Gebirge.

Besonders erwähnenswert ist der Malerweg, der in der 4. Etappe über die Schrammsteingebirge leitet. Die Sehenswürdigkeiten auf diesem Weg sind mehr als überaus malerisch und bieten einen romantischen Blick über das gesamte Gebiet. Hier lässt es sich entspannen! Aber nicht nur für Wanderer, sondern auch für Radfahrer ist der Weg besonders gut geeignet. Anbei ist noch der Lichtenhainer Wasserfall neben einem Felsentor namens Kuhstall zu erwähnen. Die Neumannmühle kommt auch noch als interessanter Blickpunkt hinzu.

Historisch zu erwähnen ist dass sich im Mittelalter die Burgwarte namens Schramensteyn auf dem Vorderen Torstein befand und dort als eine Art Hochsitz für die Herrschaften zur Beobachtung diente. Bergsteiger entdeckten sodann auf dem Vorderen Torstein Reste von Burgwarten in Form von Herdstellen, Pfeilspitzen und Keramikresten.

 

Der Kuhstall in der Sächsischen Schweiz

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Das hier ist ein besonderer Kuhstall, der nichts mit einem Bauernhof gemein hat, sondern mit dem Elbsandsteingebirge, dessen Felsentor er ist. Befindlich auf dem sog. Neuen Wildenstein, handelt es sich um einen 337 Meter hohen, im 15. Jahrhundert errichteten Felsen, der beeindruckend hoch herausragt und sich südlich des Lichtenhainer Wasserfalls befindet. Insgesamt zählt der Stein zu der Gemarkung Ostrau und zu der Gegend um Bad Schandau.

Insgesamt ist zu sagen dass der Kuhstall als Versteck im Dreißigjährigen Krieg diente, was ihm auch den Namen zum Schutz vor Soldaten gab. Andererseits wurde er als Raubritternest genutzt oder soll dazu gedient haben, dass hier Kühe untergebracht wurden, die bei Diebstahlseinsetzen von Rittern natürlich nicht mitkommen konnten. Bei den Meinungen scheiden sich daher die Geister.

Ein besonderes Augenmerk des Kuhstalls ist die Himmelsleiter die als Treppe mitten durch den Kuhstall führt. Beeindruckend sind auch die 11 Meter Höhe des Kuhstalls und die Breite von 17 Metern. Diese Größe kommt einem von außen betrachtet so gar nicht vor und bietet obenauf einen wunderbaren Panoramablick. Historisch dabei zu erwähnen sind die Felsenfenster die auf einer tonhaltigen Zwischenschicht befindlich sind. An den Enden der Felsen befindet sich Kies, was beweist dass hiermit unterschiedliche Gesteinsformate zusammenfinden. Dabei wundert es nicht dass das Felsmassiv verschiedene Hänge und Höhen aufweist.

 

Festung Königstein

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Die Festung Königstein befindet sich inmitten des Elbstandsteingebirges in der Sächsischen Schweiz und ist ein Hingucker schlechthin. Sie benamt sich bereits historisch als eine der größten Bergfestungen Europas und befindet sich auf dem Tafelberg in Deutschland in der Nähe von Königstein.

Beeindruckend ist der Einzigartigkeitswert der Festung, weil sie als militärhistorisches Freilichtmuseum gilt und eine Historie von über 800 Jahren aufweist worunter sich die Spätgotik, die Renaissance, der Barock und andere Stile aus dem 19. Jahrhundert vereinen lassen.

Über Kriegszeiten, bis zu Staatsgefängnis und Klosterzeit ist die Festung bis zu einer mittelalterlichen Burg bekannt. Im Osterzgebirge gelegen bietet die Festung Königstein nicht nur einen tollen Anblick, sondern auch die Eckdaten, die hier an dieser Stelle kurz aufgezeigt werden: Das Felsplateu ist 9,5 Hektar groß und fand sich schon in der Bronzezeit um 1100 vor Christus. Es erstreckt sich über 240 Meter über der Elbe und geht auf rund 400 Jahre alte Bauten zurück, die sich auf Militär und ziviles Leben erstreckten. Im Zentrum findet sich auch der Brunnen der Reichsburg in Kyffhausen, welchen den zweittiefsten Brunnen von Europa ausmacht.

 

Der Gohrischberg

Der Gohrisch.

Der Gohrisch.

Der Gohrisch ist ein Berg in der Sächsischen Schweiz um den sich beeindruckende Wanderwege säumen. Mitunter wird er auch als Gohrischfelsen oder Gohrischstein bezeichnet und erstreckt als Teil des Tafelbergs in der Sächsischen Schweiz und ihren Gebirgsgefilden, womit der Name ausnahmsweise nicht auf ein lateinisches Wort, sondern auf ein altsorbisches Wort zurückgeht und das ist „Gora“.

Vier Kilometer des Ortes Königstein findet sich der Berg gelegen in einer idyllischen Hochebene, die sich durch weitere Felsberge und Felsen dominiert, die man auf außergewöhnlichen Wanderungen verschiedener Schwierigkeitsgrade erkunden kann. Bergerfahrene werden sich hier wohl fühlen und können beim Wandern in der Region den Alltag hinter sich lassen und mal tagelang vergessen.

Früher wurde in der Umgebung Basalt abgebaut.

Was gibt es noch historisch angehauchtes zum Gohrisch zu sagen?

1496 wird der Gohrisch erstmals urkundlich erwähnt und diente im Dreißigjährigen Krieg als Klufthöhle die in der Verwitterung entstanden war. Sie war ein Zufluchtsort. Ab 1869 entwickelte sich der Berg zu einer sog. Sommerfrische und wurde seither ein beliebtes Ziel für Ausflügler und galt auch später als Bewirtungshütte, die man dort errichtete. 1886 wurde der Gipfel dann für Wanderer ausgebaut und es wurden drei sichere Wege errichtet. Unter anderem wurde dem Felsen sodann der Begriff Wetterfahnenaussicht entgegengebracht.

 

Polenztal und Fluss Polenz

Schön anzusehen: Die Märzenbecherwiesen im Polenztal.

Schön anzusehen: Die Märzenbecherwiesen im Polenztal.

Das Polenztal erstreckt sich auf der rechten Seite der Elbe in der Sächsischen Schweiz, was sich bereits malerisch anhört. Wanderer, Urlauber sowie Begeisterte der Natur finden hier Anklang und Freude in der idyllischen Gegend die viele kleine Begebenheiten in sich trägt. Die Städte Stolpen, Neustadt in Sachsen und Hohnstein reihen sich in einer Kette um das wunderhübsche Tal.

Polenz ist ein kleiner Fluss, der als Quelle beginnt sich dann in 20 km durch das ganze Tal erstreckt, weshalb der Name diesem Fluss entstammt. Wald, Wildbach und Biotyp – so könnte man den Fluss und das zugehörige Teil in drei Worten untergliedern, ohne dabei zu übertreiben, denn die ruhige Quelle wird mitunter zum wildreißenden Fluss.

Der obere Teil des Flusses ist von Prallhängen und Gleithängen umgeben und findet sich zwischen Mühlen und vielen Talwiesen, worunter sich auch die Märzbäche in Sachsen finden. Der Masseandrang der Besucher bewundert die Polenz unter den 150 Meter aufragenden Wänden der Felsen. Die Polenzschlucht und die Gautschgrotte sind auch in der Nähe. Dazu Felsformationen in winterlicher Idylle in der sich hübsche Eiskristalle bilden.

 

Der Papststein und seine Umgebung

Papststein

Papststein

Faszinierende Ausblick in urige Welten bieten der Papststein in der Sächsischen Schweiz im Elbsandsteingebirge als hoher Tafelberg. Anbei ist erwähnenswert dass der Papstein mit seinen 451,2 Metern Höhe über dem Meeresspiegel beeindruckend auf dem Tafelberg hoch herausragt und eine Rundumsicht im Panorama der Sächsischen Schweiz bietet. Urlauber werden rundum zufrieden sein und sich richtig glücklich fühlen können. Man kann einen Sonnenuntergang sehen und kommt sich vor wie am Meer. Mit ein bisschen Phantasie klappt das denn hier findet sich wirklich eine von Deutschlands schönsten Ecken.

Zehn Minuten dauert der Aufstieg auf den Papststein und oben findet man auch einen Berggasthof auf dem man sehr gut Speisen kann und eine kräftige Zunft nach einem Aufstieg bekommt, die sich genussvoll darbietet.

Insgesamt wird der Papststein über den Malerweg erreicht und ist vier Kilometer östlich von Königstein zu finden in der Nähe von Bad Schandau, was auch ein beliebtes Urlaubsziel ist. Der Gohrisch ist übrigens ein umliegender Berg in der Nähe und 1496 wurde der Papststein erstmals erwähnt in Geschichtsbüchern, wobei die Erstbesteigung des Gipfels von Wilhelm Leberecht Götzinger vorgenommen wurde. Aber dennoch war es Friedrich August der den Grundstein für ein sehr großes touristisches Interesse legte.

 

Der Amselsee

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Ein kleiner gemütlicher Stausee in der Sächsischen Schweiz direkt in Sachsen, dem der Grünbach zufließt und der mit diesem wiederum in die Elbe abfließt.

Gebaut wurde der heutige Tourismusmagnet in schöner Natur in der Umgebung von Bergen 1934 und beträgt eine Lange von 38 Metern sowie eine Breite von 1,2 Metern. Die Höhenlage im Stau beläuft sich hierbei auf 125,7 Meter. Zudem verfügt dieser See üblich für Stauseen natürlich über eine Talsperre.

Um die Schönheit des Sees kennenzulernen sind zudem Bootsfahrten möglich und zwar mit Ruderbooten. Angeboten von April bis Oktober. Insgesamt ist der See genau 10-15 Minuten vom Ortskern in Niederrath entfernt und diente später auch als Fischzuchtgewässer. Auch Gondelfahrten der Romantik können hier abgehalten werden, für Paare und heimliche Küsse. Im Winter ist der See zudem ein Anzugspunkt für Schlittschuhfahrer, die über die stark zugefrorene Schicht gleiten wollen. Während der Kanufahrten können natürlich auch die beeindruckenden Felswände bewundert werden, dazu zählen der Talwächter und die Feldsteine die das Bild abrunden.

 

Der Pfaffenstein

Barbarine: Die steinerne Jungfrau auf dem Pfaffenstein

Barbarine: Die steinerne Jungfrau auf dem Pfaffenstein

Hiermit handelt es sich um ein Gebirge im Elbsandsteingebirge in der Sächsischen Schweiz das früher auch als Jungfernstein bezeichnet wurde und sich links an der Elbe befindet und zwar in der Gegend um den Königstein. Der Name des Steines beläuft sich auf das nahe gelegene Dorf, Pfaffendorf.

Insgesamt zeigt dieser Berg außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten weil er nicht wie üblich geformt ist sondern viele Ecken und Kanten aufweist. Sehenswert sind hierbei die Zerklüftungen und Höhlen die von den Bergketten durchzogen werden bzw. sich darin bilden. Die Besiedlungen des Berges entstammen der Steinzeit sowie der Bronzezeit und später auch als Zufluchtsort in großen Krisenzeiten. Schon seit dem 19. Jahrhundert wird die Gegend allerdings für touristische Zwecke genutzt und auf dem Berg findet man ein Gasthaus, den Turm für den Ausblick über die Gegend und verschiedene Aussichtspunkte sowie weitere Sehenswürdigkeiten.

Erwähnenswert ist auch dass das Bergmassiv schon seit dem 20. Jahrhundert für Klettern genutzt wird und damit als beliebtes Klettergebiet im Elbsandsteingebirge gilt. Das Wahrzeichen ist der Felsen Barbarine und eine 43 Meter hohe Felsaufrichtung, die allerdings nur noch zum Ansehen forciert und nicht mehr dem Bergklettern dient.

In der Frühzeit wurde hier Bronze gefunden und später diente der Stein für den Tourismus und verfügte sogar über Lastenaufzüge.

 

Quirl: Berg mit Ausblick

Die schönsten Orte in der Sächsischen Schweiz: Die Diebeshöhle am Quirl.

Der Quirl ist ein Tafelberg in der Sächsischen Schweiz im Elbsandsteingebirge mit fabelhaftem Ausblick der sich für Touren von Einheimischen sowie Urlaubern lohnt. Betrachtet man die Gegend so erhebt sich der Berg über der Stadt Königstein, während in der Nähe der Königstein und der Pfaffenstein befindlich sind. Dazu kommt die Schichtfugenhöhle in der Sächsischen Schweiz.

Um 1800 fand man hier in der Gegend ein Erblehngut und verschiedene Festungen und Felder. Um 1866 fanden hier zudem preußische Truppen ihre Stellung auf dem Berg und nutzten ihn als Angriffsfeld, Festung und Schutz.

Einer der Wanderwege um den Quirl ist der Malerweg, der als einer der Hauptwanderwege im Gebiet der Sächsischen Schweiz gilt und dessen Plateu bis 2018 direkt auf den Forststeig als bekannte Trekkingroute führt, wobei dieser Weg auch denkmalgeschützt ist und sich als Kanonenweg bezeichnet und damit an der Südostseite vom Quirl befindlich ist. Dazu kommen die Wegfährten, die mit Sandsteinplatten passend für das Gebirge verlegt sind und über markierte Aufstiege verfügen.

 

Die Bastei…

Bastei mit der Felsenburg Neurathen.

Bastei mit der Felsenburg Neurathen.

… ist ein Felsspektrum in Sachsen, womit der äußere Teil einer Festung verbunden wird der zu einer militärischen Festungsanlage zählt. Befindlich ist die Bastei am rechten Elbufer, geologisch gesehen. Dazu verfügt sie über ein Felsriff von 194 Metern. Auf der Hochebene der Aussichtsplattform findet sich ein Hotel mit zugehörigem Restaurant.

Geschichtlich gesehen forciert sich der Name der Bastei auf eine frühe Einbindung von herausragenden Felsen um einen Ring der Verteidigungsfestung. Also militärischer Art und damit in einer wunderbaren Erschließung zu Ausflugszielen und als Aussichtspunkt um 1798 zu verschiedenen Regionen im Umland. Auch der Malerweg führt hieran vorbei mit einem der interessantesten Motive von Caspar David Friedrich, was als Basteimotiv gilt.

Eine weitere Begebenheit ist die Basteibrücke. Ursprünglich handelte es sich um eine Holzbrücke, heute ist die Brücke eine Steinbrücke und im Spätjahrhundert der 15. Jahrundertjahre galt sie als Festungsübergang zu den Felsen in der Gegend, u.a. der Steinschleuder. Zudem gilt die Gegend seit 1938 als erstes Naturschutzgebiet der Region.

 

Das Bielatal

Herkulessäulen im Bielatal.

Herkulessäulen im Bielatal.

Es handelt sich um das Rosenthal-Bielatal welches sich in der Sächsischen Schweiz als Gebirge und Gemeinde befindet. Genauer geortet im östlichen Erzgebirge und damit am Rand zur Tschechei.

Geologisch gelegen findet sich die Gegend im tiefen Querschnitt mitten im Wald und gilt im Elbsandsteingebirge als einzigartiges Klettervergnügungspark. Das Bielatal hat aber noch mehr zu bieten, ganz zu schweigen vom einzigartigen Panorama. Es handelt sich um ein Wander- und Klettergebiet mit vielen Gipfeln und Felsen.

Die Gegend gilt zwecks ihrer Waldumrandung als eines der schönsten Wandergebiete im Elbsandsteingebirge. Die Quellen liegen zudem um den Hohen Schneeberg und 18km um Königstein an der Elbe und um 405 Höhenmeter der Region.

Früher wurde hier mit Mühlen gemahlen und Eisen verwertet, was insgesamt historisch sehr erwähnenswert ist.

Das obere Bielatal verfügt über Türmchen und Felstürme sowie Herkulessäulen die das Bild der Region sehr stark prägen und einige Rundwanderwege anbieten. Dabei gibt es verschiedene Wanderwege zur Orientierung und beeindruckende Aussichtspunkte und Talblicke.

 

Der Lilienstein

Hierbei handelt es sich um einen malerischen, stark bewaldeten Berg im sächsischen Elbstandsteingebirge der Region „Sächsische Schweiz.“ Der Berg hat aus der Vogelperspektive einen Blick den man seitlich mit etwas Phantasie wie eine Herzform erkennen kann und allein das ist schon ein einzigartiges, wenn auch nicht oft nachzulesendes Merkmal. Eine persönliche Philosphie. Ein weiteres Merkmal ist dass sich dieser Berg rechts der Elbe befindet, während sich die anderen Berge dieses Gebirges linkselbisch formieren. Ein Nationparksymbol.

Historisch gesehen wirkten hier die Markgrafen von Meißen, August der Starke und was geschichtliche Nachweise betrifft so stammen sie aus dem Neolithikum und Spätpaleolithikum.
Burg Lilienstein und das Mittelalter werden hier ebenfalls erwähnt.

Der Name der Burg hat übrigens nichts mit der gleichnamigen Pflanze zu tun, sondern mit Aegidius, einem Heiligen.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Wanderfalken, das Felsklettern und Gipfelklettern in der Region. Die Festung Königstein befindet sich ebenfalls in der Nähe.

 

Landschloß Zuschendorf

Landschloß Zuschendorf

Landschloß Zuschendorf

Das Schloß befindet sich im sächsischen Pirna und soll schon im 11. Jahrhundert als Festung an anderer Stelle gestanden haben und ein Adelsgeschlecht als Herrschaft gehabt haben. Nach dem Zerfall und Abriss wurde 1988 in Dresden die Burg erneut erbaut und dazu eine Zierpflanzgärtnerei angelegt, deren Stücke bis heute bewundert werden können und sehr begehrt sind. Das Landschloß Zuschendorf zeigt damit nicht nur neue Räumlichkeiten, sondern auch die vielen restaurierten Merkmale. Details dazu sind auf Führungen und bei Besichtigungen zu erkünden, wobei auch der prächtige Schloßgarten nicht außer Acht gelassen werden sollte.

Die Besonderheit auf dem Schloß sind die Blütenschauen, welche der jährliche Höhepunkt der botanischen Sammlung sind und unter anderem die Kamelienblütenschau sowie verschiedene Blüten in diversen Gefäßen darstellen. Von Azaleen über Tulpen und Rosen ist hier alles zu finden.

Dazu gibt es Themenführungen, die Kirche und den Park mit seiner Bonsaipracht, Teich und weiteren Begebenheiten zum Entspannen.

 

Brand: Berg in Sachsen

Brandaussicht

Brandaussicht

Es handelt sich um ein hohensteinisches Felsgebirge von großer Pracht in der Sächsischen Schweiz. Das Gebirge liegt über der Polenz und bietet einen wunderbaren Ausblick über die Region, weshalb es ein beliebtes Wanderziel und Urlaubsziel ist.

Befindlich im Elbsandsteingebirge bietet der Berg entfernt von Hohenstein mit 3,1 km einen wunderbaren Rundumblick.

Der Name des Gebirges entstammt den vielen Waldbränden, die sich um diese Region herum ergeben haben. Er ist zugegebenermaßen kein hübscher Name, aber dennoch recht markant.
Zudem ist die Region ein Teil des Malerweges, der sich um sie ziert und es führen 850 Stufen auf den Berg hinauf, die als Brandstufen bezeichnet werden und in lockeren Abschnitten von Holz- und Stahl aufeinander folgen.

Geschisthistorisch betrachtet ist der Brand ein Berg der um 1751 bzw. davor entstanden sein muss, weil sich ein erster verzeichneter Abstieg in genau diesem Jahr 1751 befindet. Zum ersten Mal wurde die Gegend um 1801 touristisch erwähnt.

 

Der Kleinhennersdorfer Stein

So menschenleer sind die Höhlen in der Saison leider nur am frühen Morgen.

So menschenleer sind die Höhlen in der Saison leider nur am frühen Morgen.

… ist ein Berg in Sachsen, der als Tafelberg gilt und ein Plateau links der Elbe in der Sächsischen Schweiz bietet. Sein Hauptmerkmal ist dass er gegenüber anderen Bergen als Naturdenkmal gilt und unter Schutz steht. Hier darf nicht gewerkelt und verändert werden, sondern die Wanderwege und der Berg werden seiner Selbst überlassen, außer natürlich Sicherheitsvorkehrungen.
Der Berg befindet sich in der Nähe von Königstein und wird zur Sandgewinnung genutzt. Nicht weit verwunderlich, denn er befindet sich im Elbsandsteingebirge.

Sieht man sich die Südseite dieses beeindruckenden Felsregion an, so sind hier 20 Meter lange und 15 Meter breite Lichterhöhlen zu finden, die sich auch als Schichtfugenhöhlen bezeichnen lassen. Heute wird dort Sandstein abgebaut.

Einer der einzigartigen und möglichen Zugänge zum Kleinhennersdorfer Stein bietet die 2018 errichtete Route „Forststeig“. Hierbei kann man von Nord nach Süd den Weg überqueren und sich der Felsausschlucht entgegensetzen, dem sog. Zugang zur Hölle. Dieser erfolgt ebenfalls beginnend von Süden.

 

Uttewalder Grund

Uttewalder Grund.

Uttewalder Grund.

Eine Schlucht im Elbsandsteingebirge, die sich allein schon dadurch kennzeichnet, dass es in dieser Gegend nicht so viele Schluchten gibt. Eng und tief, aber auch weit und schmal zeichnet sie sich um die Gemeinde Lohmen und im Norden von Wehlen in Sachsen. Benannt ist der Grund nach dem Ort Uttewalde aus der Nachbarschaft. Der Grund rührt daher, weil die Täler darunter Fließgewässer beinhalten oder auch nicht. Befindlich ist die Region zudem im Durchbruchtal der Elbe und gilt dort als Abflussrinne und es wird wenig Wasser geführt.

Historisch gesehen wurde der Uttewalder Grund als Teil des Nationalparks Sächsische Schweiz um 1990 gegründet. Das ist noch nicht so lange her.

Beeindruckend ist der Malerweg, der um den Uttewalder Grund herumläuft und sich zum Teufelsgrund benachbart sowie Wanderwege um die Bastei befindet.

An einer Stelle in der Region gibt es ein abgestürztes Felsentor, dass hin und wieder auf Motiven von Malern zu finden ist, denn dort sind steckengebliebene Felsen abgebildet. Des Weiteren wurde die Region im 18. Jahrhundert touristisch erschlossen, u.a. wurde 1851 die Elbtalbahn fertiggestellt.

 

Die Schwedenlöcher

Schwedenlöcher an der Bastei.

Schwedenlöcher an der Bastei.

Es handelt sich hierbei um eine Klamm und eine Seitenschlucht, die in der Nähe von Rathen am Amselgrund in der Sächsischen Schweiz gelegen ist. Zudem sind die Schwedenlöcher mit dem markanten Namen auch Teil des Klettergebietes Sächsische Schweiz und einer der Kletterfelsen wird als Schwedenturm bezeichnet, worum sich ein Waldweg säumt. Erstmals 1905 wurden die Schwedenlöcher erwähnt.

Historisch gesehen entstand die Schlucht durch eine Erosion im weicheren Sandsteingebirge der Region und im Verlauf gab es eine Hauptkluftrichtung im Elbsandstein.

Im Ursprung handelte es sich um eine schwer begehbare Schlucht, die als Unterschlupf im Dreißigjährigen Krieg genutzt wurde, auch um Hausrat in Sicherheit zu bringen. Später galt die Schlucht weiterhin als Zufluchtsort, um dort auch im Großen Nordischen Krieg Unterschlupf zu finden – bis zum Zweiten Weltkrieg.

Das Klettergebiet und der Schwedenturm sind die in der Region beeindruckendsten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten, die die Schwedenlöcher und ihre Umgebung so besonders machen.

 

Die Zschirnsteine

Zschirnsteine.

Zschirnsteine.

Hierbei handelt es sich um zwei Tafelberge in der Sächsischen Schweiz mitten im Elbsandsteingebirge umgeben von weiteren bekannten Bergen die unterschiedliche Sehenswürdigkeiten mitten in Naturschutzgebieten anbieten. Die Steine liegen direkt im Flurgebiet um Reinhardtsdorf im Osterzgebirge an der tschechischen Grenze und westlich der Elbe gelegen. Allein die Lage ist selten, denn die anderen Gebirge sind linkselbisch und manche davon rechtselbisch gelegen.

Der Zschirnstein ist mit 561 Metern als Großer Zschirnstein der höchste Berg der in der Sächsichen Schweiz liegt. Der Kleine Zschirnstein ist auch ein Teil des Sandsteintafelberges und rund 473 Meter hoch sowie nördlich gelegen.

Beide Berge sind im Wald geliegen und können problemlos in Wanderung zu Fuß bestiegen werden und bieten beeindruckende Aussichten auf das Gebirge und über die ganze Bergvielfalt.
Eine Rundwandertour über den Hirschgrundweg und den Salzleckenweg ist auch möglich und bietet hierzu beeindruckende Aussichten und ein wunderbares Panorama für Jung und Alt beim Wandern.

 

Felsenlabyrinth Langenhennersdorf

Felsenlabyrinth Langenhennersdorf

Felsenlabyrinth Langenhennersdorf

Es handelt sich um ein Felsenformat im Elbstandsteingebirge der Sächsischen Schweiz, was östlich von Langenhennersdorf gelegen ist und sich an der Gemarkungsgrenze zu Leupoldishain befindet.

Der Name des Gebirges entstammt der neuzeitlichen Romantik und die Felsen beeindrucken durch Spalten, Sanduhren und Höhlen.

Das Gebäude welches sich um das Labyrinth herum befindet ist mit dem Berndhardstein südlich um den Zeugenberg gelagert und von Sandsteinblöcken umgeben. Dadurch entsteht auch forstwirtschaftliche Nutzung neben einer eindeutigen Waldflora, die von Fichten, Rotbuchen und Kiefern gesäumt wird. Dabei ist der Lebensraum der Flechten, die sich hier bilden klimatisch und praktisch auf den Felsen gelegen und darunter findet sich die auch hier sehr bekannte Schwefelflechte.

Für die Besucher ist die Wanderung durch die Felsspalten nummeriert und kann auf einem praktisch angelegten Weg erkundet werden. Das große Areal in dem Labyrinth besteht aus 3,5 Hektar und auch an dem Eingang findet sich eindeutige Kletterfelsen.

Als Kletterroute in der Sächsischen Schweiz ist der Weg mit der Note 3 verstuft.

 

Der Pfaffenstein, sonst auch der Jungfernstein genannt, ist ein hoher, mit Wald bewachsener Felsen, der sich ohngefähr eine halbe Stunde weit der Festung Königstein gegenüber befindet. Auf der Südwestseite desselben erblickt man die sogenannte steinerne Jungfrau, d. h. einen Felsen von Form einer riesenhohen Jungfrau, ohne Arme und Füße, welche einen Korb am Arme trägt, und von dessen Ursprung man sich Folgendes erzählt.

Es soll einst eine Mutter aus dem benachbarten Dorfe (Pfaffendorf) ihre Tochter des Sonntags haben in die Kirche gehen heißen, statt dessen ist aber dieselbe unter der Kirche auf den Pfaffenstein in die Heidelbeeren gegangen, als nun die Mutter ihr nachgegangen und sie hier angetroffen, hat sie im Zorn die Tochter verwünscht, daß sie auf der Stelle zu Stein werde, worauf solches augenblicklich auch geschehen ist und die in einen Stein verwandelte Jungfrau soll auf immer hier stehen bleiben, um durch ihr Steinbild alle ungehorsamen Kinder zu warnen.

Daß der Name Barbarine, wie das Volk den Felsen gewöhnlich nennt, von dem Taufnamen jenes Mädchens herrührt, ist wahrscheinlich.

 

Autor: Johann Georg Theodor Grässe
Titel: Die steinerne Jungfrau auf dem Pfaffenstein
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen*, Band 1. S. 169-170