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„Unterer Terrassenweg“ – ein Bergpfad durch den Schmilkaer Kessel

Über abenteuerliche Kletterpfade und Kletterzustiegswege führt Dich die Route auf dem „Unteren Terrassenweg“ durch den Schmilkaer Kessel. Da man diese aber oft nicht auf den ersten Blick sieht, ist diese Tour für Dich nur empfehlenswert, wenn Du schon öfter in dieser Gegend der Sächsischen Schweiz warst oder Du solltest viel Zeit mitbringen.

Du kommst über die Einstiege von vier Stiegen und läufst an Felswänden entlang, wo Du eine wunderschöne Natur hast. Die Tour, die eigentlich nur bei Kletterern bekannt ist, gehört zu den Schönsten in der Sächsischen Schweiz.

 

Eckdaten „Untere Terrassensteige“

Dauer: um die 2 Stunden

Lage: gelegen zwischen dem Wurzelweg und der Starken Stiege

Schweregrad: als schwarzer Wanderweg einzuordnen

Startpunkt: 50°54´07.5´´N 14°15´02.6´´E

Welches ist dein Lieblingswanderweg oder -aussichtspunkt in der Sächsischen Schweiz?
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(50.902073, 14.250729)

Endpunkt: 50°54´21.5´´N 14°13´39.9´´E

(50.905967, 14.227744)

Beschreibung: bestehend größtenteils aus Kletterfelszustiegen mit einfachen Kletterabschnitten; Pfade sind nicht markiert

 

Anfahrt und Parksituation

Am besten startest Du von Schmilka aus über den Wurzelweg. Nach Schmilka kannst Du mit der S-Bahn kommen, wenn Du bei der Haltestelle Schmilka-Hirschmühle aussteigst und dann mit der Fähre über die Elbe kommst. Am anderen Ufer ist schon Schmilka.

Du kannst aber auch mit dem Auto anreisen. Wenn Du in Schmilka bist, fährst Du zu einem großen Parkplatz. Wichtig ist aber hierbei, dass Du am Wochenende oder in der Ferien recht früh, am besten schon vor 10 Uhr auf den Parkplatz kommst. Ansonsten kann es sein, dass es für Dich keinen freien Platz mehr gibt und Du Dich auf die Suche nach eine Parkmöglichkeit begeben musst. Auch die Kosten für das Parken solltest Du berücksichtigen. Du kannst Dich entweder für ein Tagesticket für 8 Euro entscheiden oder aber Du zahlst für jede halbe Stunde einen Euro.

Zustieg Unterer Terrassenweg

Deine Route geht erst einmal den Wurzelweg von Schmilka aus entlang. Orientiere Dich erst an den grünen Streifen, dann an den gelben. So kommst Du in die Tiefen der Sächsischen Schweiz. Nach einer Weile kommst Du zu einer Abzweigung. Hier folgst Du dem Wurzelweg. Jetzt befindest Du Dich nicht mehr auf dem Hauptweg. Schaue immer nach dem grünen Punkt, um den Weg nicht zu verlieren. Wenn es für Dich nach oben geht, wird nach einer Weile links eine Abzweigung zum Lehnsteig kommen, die Du aber nicht nimmst.

Bei den ersten Felswänden macht der Weg eine gute Linksbiegung, auf die dann schon bald eine Abzweigung nach rechts neben einem Schild kommt. Du nimmst diese aber nicht, sondern gehst auf die gegenüberliegende Seite, denn hier befindet sich bei der Felswand der Einstieg. Dahin kommst Du, wenn Du über die mit Erde bedeckten Wurzeln eines Baumes steigst. Jetzt liegt der „Untere Terrassenweg“ mit seinen vier Abschnitten vor Dir.

Abschnitt 1 ist der Zustiegspfad. Er liegt zwischen dem Wurzelweg und dem Lehnsteig.

Abschnitt 2 ist der im Abschnitt Lehnsteig und Heilige Stiege gelegene Pfad „Unterer Terrassenweg“.

Abschnitt 3 ist der zwischen der Heiligen Stiege und der Rotkehlchenstiege gelegene „Unterer Terrassenweg“.

Abschnitt 4 ist schon der Endspurt. Dieser liegt zischen der Rotkehlchenstiege und der Starken Stiege.

 

Ungefähre Zeitorientierung der ersten Abschnitte

Abschnitt Wurzelweg – Heilige Stiege

Um 0.00 geht es an den Baumwurzeln los, hinter denen Du auf einen Pfad kommst. Du folgst diesem ca. 10 Minuten, bis Du zu einem tollen Aussichtspunkt kommst. Von hier aus kannst Du die Kaiserkrone erblicken.

Bei 00.20 bist Du an den Stufen des Lehnsteigs angelangt. Wenn Du diesen gemeistert hast, gehst Du weiter auf dem Pfad „Unterer Terrassenweg“.

Bei 00.30 hast Du wieder eine wunderschöne Aussicht vor Dir, nach der Du dann durch eine Felswand gelangen musst, um einen Blick auf die Rübezahlstiege inklusive Felswände zu haben.

Um 00.40 hast Du eine Abzweigung vor Dir, wo Du den markanten Weg nimmst, der Dich nach unten bringt.

Um 00.50 befindest Du Dich an der Boofe „Am schwarzen Horn“. Vor Dir liegt der Zustieg, der zur Rübezahlstiege gehört. Wenn Du an der Felswand entlang läufst , kommst Du zu einem sandigen Weg, der auf der gegenüberliegenden Seite jedoch gesperrt ist, weshalb Du durch den „Heringsgrund“ hinunter musst.

Bei 1.10 hältst Du Dich im „Heringsgrund“ rechts. Der Wanderweg bringt Dich dann berghoch, bis Du zu dem Zustieg zur „Heiligen Stiege“ kommst. Fast gleich nach den ersten Stufen, die zur „Heiligen Stiege“ führen, geht es für Dich nach links über den „Unteren Terrassenweg“ von der Stiege weg.

 

Abschnitt Heilige Stiege – Starke Stiege

Um 1.25 lässt Du ein herausragendes Muster an der Felswand hinter Dir und gelangst zu einem Felsspalt. Über diesem befindet sich eine Holzbrücke. 2021 war die Brücke kaputt, weshalb man nach unten in den Felsspalt klettern musste und dann wieder nach oben, um auf der anderen Seite auf den Pfad zu gelangen

Bei 1.35 hast Du die Holzbrücke überquert. Nach einer größeren Sandfläche bist Du beim Zustieg zur „Rotkehlchenstiege“ angelangt. Nach dem Du diesem etwas folgst, geht es für Dich dann auf gleicher Höhe über die linke Abzweigung weiter.

Bei 1.50 kommst Du wieder an Boofen vorbei, um nach etwa einer viertel Stunde vor einer Felswand zu stehen. Jetzt musst Du durch den Felsspalt kommen, wofür Du auch ein bisschen klettern musst. Du hast aber auch die Möglichkeit diesen Fels zu umrunden.

Um 2.05 kommst Du zu einem Felsdurchgang, durch den Du in gebückter Haltung kommen kannst. Auch wenn er sehr markant ist, kann man ihn nicht sofort sehen. Dahinter befindet sich dann der Ausstieg, also der Zustieg zur „Starken Stiege“.

 

Abstiegsmöglichkeiten

Der schnellste Weg zurück führt Dich auf dem Pfad durch den „Rauschengrund“, der in einen Wanderweg mündet. Dieser bringt Dich dann wieder nach Schmilka. Es gibt aber auch weitaus spannendere Varianten, denn Du kommst an vielen Stiegen vorbei, die Du nutzen kannst. Diese Varianten haben verschiedene Schwierigkeitsstufen. Am besten entscheidest Du spontan, je nach dem, wie fit Du Dich noch fühlst, wie Du den Rückweg gestalten möchtest.

Variante 1: Du kommst über dem Rauschengrund und den Elbleitenweg nach unten in den Heringsgrund. Hier zweigst Du ab und steigst nochmal bis ganz nach oben zur Heiligen Stiege. Von dort kommst Du über den Reitsteig zum Lehnsteig, der Dich dann wieder runter nach Schmilka bringt.

Variante 2: Über den Rauschengrund geht es nach unten, bis Du an eine Abzweigung zum Einstieg in die Rotkehlchenstiege gelangst. Über diese kommst Du nach oben und nimmst dann den linken Weg auf den „Oberen Terrassenweg“. Dein Pfad führt Dich dann zum Abstieg „Breite Kluft“, von wo Du dann nach Schmilka kommst.

Variante 3: Erst einmal geht es zum Einstieg der „Starken Stiege“ nach oben. Nach dem Du diese geschafft hast, geht es für Dich oben über den „Oberen Terrassenweg“ rechts zur Rotkehlchenstiege. Über diese kommst Du wieder nach unten und zurück nach Schmilka.

Variante 4: Du gehst durch den Heringsgrund bis zum Abzweig zur Rübezahlstiege. Diese steigst Du dann nach oben und hältst Dich dann rechts, um zum Lehnsteig zu gelangen. Von da aus kommst Du dann nach Schmilka.

 

Übersicht

  • Wanderweg ist nicht öffentlich
  • Trittsicherheit und Klettererfahrung sind eine Grundvoraussetzungen
  • nicht gefährlich, aber anstrengend
  • nicht für Kinder und Anfänger geeignet
  • künstliche Griffe und Tritthilfen nicht vorhanden
  • Standard-Wanderschuhe reichen aus
  • ohne Klettersteigset möglich

Letzte Aktualisierung am 22.02.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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