Urlaub im Winter in Dresden?

Ausflugsziel Dresden im Winter.

Im Dezember nach Dresden zu reisen, ist einer der kältesten Tage des Jahres. Wenn man aus dem Zug steigt, kann der Temperaturunterschied spürbar sein, aber Dresden ist auch bei bitterer Kälte einen Besuch wert! Am bekanntesten ist die Stadt für ihren Weihnachtsmarkt, ein einmonatiges Fest, auf dem viele Kunsthandwerker aus ganz Deutschland ihre Waren anbieten.

 

Das ist Dresden

Dresden ist die größte Metropolregion Deutschlands. Die Stadt lebt von Produktion, Transport und Kultur. Die High-Tech-Produkte treiben ihre Wirtschaft an und besetzen ihre Arbeitsplätze. Es ist auch ein Ort der Kunst und Inspiration.

 

Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmärkte gibt es in ganz Deutschland, aber der in Dresden ist der älteste und der größte. Hier werden traditionelle deutsche Weihnachtsleckereien wie Stollen gegessen und ein riesiger Märchenspielplatz aufgebaut, auf dem automatisierte Märchenfiguren Zeilen aus ihren Geschichten vortragen.

Der Markt findet seit über 700 Jahren statt und wird jedes Jahr besser. Eine gute Möglichkeit, die volle Wirkung des Marktes zu erleben, ist es, einen Freund und ein paar Einkaufstaschen mitzubringen und sich einfach von deinen Sinnen leiten zu lassen, bis du merkst, dass es Zeit ist, auf einen Glühwein einzukehren.

Der Markt ist eine großartige Möglichkeit für Besucherinnen und Besucher, traditionelles deutsches Kunsthandwerk und Lebensmittel kennenzulernen, sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinne.

Der Markt ist außerdem riesig, so dass wirklich für jeden etwas dabei ist.

 

Zwinger

Eine weitere Sehenswürdigkeit war der Zwinger. Der Zwinger ist ein architektonisches Wunderwerk, ein Palast aus dem 18. Jahrhundert, in dem ein reges Treiben herrscht und eine Vielzahl von Besuchern verschiedene Sprachen sprechen.

So entstand ein seltsames, aber angenehmes Missverhältnis zwischen der klaren Architektur und dem Anblick und den Geräuschen des 21. Jahrhunderts, als die Menschen in mindestens sieben verschiedenen Sprachen mit ihren Handys telefonierten.

Dresden-Besucher haben jetzt das große Glück, dass die Frauenkirche nach ihrer fast vollständigen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg vor kurzem restauriert und wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Auf dem Gelände befindet sich ein Museum, in dem der Restaurierungsprozess anhand von Miniaturen nachvollzogen werden kann.

Das Museum ist zwar klein, aber es ist sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch, also gibt es keine Ausrede, es nicht zu besuchen!

Selbst Menschen, die sich nicht für Architektur interessieren, werden die Geschichte des Wiederaufbaus fesselnd und bewegend finden, denn die Bilder von Dresden in Trümmern sind sehr bewegend. Jeder Dresdener war entweder direkt betroffen oder hat ein Familienmitglied, das von den Bombenangriffen betroffen war.

 

Goldener Reiter

Eine spannende Sehenswürdigkeit ist die gigantische Statue des Goldenen Reiters. Die Statue selbst ist sehr königlich und gigantisch, aber du kannst ganz nah an sie herankommen und die Kunstfertigkeit bewundern, was für Kunstverliebte ein wahrer Genuss ist.

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