11 Tipps, die du vor einer Wanderung in der Sächsischen Schweiz beachten solltest

Wandern in der Sächsischen Schweiz.

Es scheint, dass der Begriff „Wandern“ bei der Jugend aus der Mode gekommen ist. In Bewegung bleiben oder auch „Wandern“ genannt, macht nicht nur Spaß, sondern stärkt den Körper und dein Wohlbefinden und bietet dir und deinem Körper somit eine Erholungsfunktion.

Gerade bei der täglichen Stress- und Informationsflut ist es besonders wichtig, dem Körper und dem Geist in regelmäßigen Abständen Ruhe und Entspannung zu bieten.

Die Bewegung in der Natur ist uns natürlich gegeben und wir müssen sie nicht extra erlernen. Du brauchst keine besondere Ausrüstung, aber es ist sinnvoll, geeignetes Schuhwerk, am besten gute Wanderschuhe, sowie Allwetterkleidung dabei zu haben.

Auch wenn die Sächsische Schweiz ein sehr gut ausgebautes Wanderwegenetz hat, solltest du vor einer etwas längeren Wanderung nicht einfach loslaufen, sondern einige Vorüberlegungen und Vorbereitungen treffen.

Wenn du ein echter Anfänger bist, ist es immer ratsam, eine geführte Wanderung zu machen, z.B. mit einem Nationalparkführer – hier bekommst du auch wichtige Informationen und lokale Tipps von einem regional erfahrenen Profi.

 

 

11 Tipps, die du vor einer Wanderung in der Sächsischen Schweiz beachten solltest

  1. In der Sächsischen Schweiz gibt es einige Wanderrouten, die eine etwas bessere Kondition erfordern. In dieser Hinsicht solltest du deine Kondition kennen und deine Erfahrung realistisch einschätzen. Es ist besser, eine leichtere Tour zu wählen. Beachte, dass, wenn du mit einer Gruppe unterwegs bist, die Person mit der geringsten Kondition und Erfahrung der Maßstab für die Tourenplanung sein wird.
  2. Wir haben Wanderkarten der Region, die von einheimischen Kartographen erstellt wurden und daher viele detaillierte Informationen enthalten. Deshalb ist es wichtig, dass du dich vorher über den genauen Verlauf der Route informierst. Präge dir mögliche Abkürzungen so genau wie möglich ein und notiere dir auf einem Blatt Papier diese Abkürzungszeichen oder Hütten und Gehöfte oder örtliche Bezeichnungen, damit du auch bei einem Notruf eine genauere Ortsangabe machen kannst.
  3. Richte deine Wanderausrüstung, Kleidung und Verpflegung (unsere Lunchpakete) nach der Jahreszeit und den Wetterbedingungen aus. Nimm auf jeden Fall immer 1 Liter Mineralwasser pro Person und bei Bedarf ein isotonisches Pulver oder Getränk mit. Du solltest eine grundlegende Erste-Hilfe-Ausrüstung dabei haben. Es wäre gut, wenn du ein Mittel gegen Insektenstiche hast.
  4. Auch eine Aluminiumdecke gegen die Auskühlung einer verletzten Person und das übliche Verbandsmaterial, das Dreieckstuch sowie ein Desinfektionsmittel und Pflaster sind ratsam. Der Notruf 112 sollte bekannt sein. Auch der Bergrettungsdienst wird über die 112 angerufen.
  5. Informiere täglich eine nahestehende Person oder hinterlasse an der Hotelrezeption einen Umschlag mit deiner Wegbeschreibung, wo genau du unterwegs sein wirst und wann du zum Hotel zurückkommen willst. In dem Umschlag sollte deine Handynummer stehen und auf dem Umschlag könnte eine Zeitangabe für deine Rückkehr stehen. Wenn die Zeit überschritten wird, würde dich das Hotel unter der angegebenen Nummer anrufen und fragen, ob alles in Ordnung ist.
  6. Es gibt verschiedene Wetterdienste im Internet, die du kurz vor der Tour unbedingt noch einmal checken solltest. Der Wetterbericht und insbesondere der Unwetterbericht mit den lokalen Warnungen ist eine wichtige Informationsquelle, die du bei Aktivitäten in der Natur immer im Voraus prüfen solltest.
  7. Bei schlechtem Wetter ist es besser, deine Wanderung allein aus Sicherheitsgründen zu verschieben.
  8. Denke auch daran, den Akku deines Handys oder Smartphones immer voll aufzuladen. Da du dich in einem Gebiet nahe der Grenze zur Tschechischen Republik befindest, ist die Netzabdeckung in den ländlichen Gebieten lokal unterschiedlich und in einigen Tälern wirst du keinen Handyempfang haben. Deshalb ist es wichtig, dass du deine Wanderungen in der freien Natur immer gut vorbereitest. Das gilt für überall.
  9. Denke unbedingt an Sonnenschutzmittel und trage unbedingt Sonnenschutzmittel für Kopf, Oberarme und Nacken auf. Auch wenn die Sonne nicht so stark ist. Ein breitkrempiger Hut und eine Sonnenbrille, die mindestens Klasse 2 hat, sind ebenfalls empfehlenswert.
  10. Da deine Füße wichtig für dich sind, müssen sie vor der Wanderung ebenfalls gründlich vorbereitet werden. Erfahrene Wanderer reiben ihre Füße mit Hirschtalgcreme ein. Das ist ein etwas brüchiges Fett, das aus dem Talg von Hirschen hergestellt wird und in Drogerien erhältlich ist. Natürlich gibt es auch den etwas teureren Fußbalsam von GehWohl* usw.. Diese Cremes verringern das Risiko von Blasen und verhindern schmerzende Füße. Ziehe auf jeden Fall zwei Paar Funktionssocken ohne Nähte an. Das verhindert Reibung. Trage auf keinen Fall Baumwollsocken.
  11. Wanderstöcke erleichtern unerfahrenen Wanderern das Wandern, denn sie können bis zu zwei Drittel des Gewichts abfedern, vor allem bergab, und so die „Gelenke“ deutlich entlasten.

 

 

Wenn du diese zehn Tipps vor deinem Ausflug in die Natur beachtest, bist du gut gerüstet und deine Wandertour wird ein großer Spaß werden.

 

Letzte Aktualisierung am 2.02.2023 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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