Es gibt Hauptwanderwege, örtliche Wanderwege und sogenannte Gebiets-Wanderwege. Alle markierten Wanderrouten bilden ein großes verbundenes Netz.

 

Arten von Wanderwegen in der Sächsischen Schweiz

Wegmarkierung in der Sächsischen Schweiz.

Wegmarkierung in der Sächsischen Schweiz.

Durch den optimalen Anschluss an öffentliche Verkehrsmitteln kann man viele verschiedene Möglichkeiten nutzen, um Routen zu kombinieren. Zusätzlich gibt es auch noch andere Routen, die nicht mit Wegmarkierungen, aber durch verschiedene Wegweiser markiert sind.

Die sind meist Spazierwege, Anschlusswege oder auch Stichwege zu den bekannten Aussichtspunkten.

Hier kann man von anspruchsvollen Aufstiegen bis hin zu einem gemütlichen Spaziergang durch das Tal, alles erleben! Für jeden Geschmack ist in diesem zerklüfteten Felsmassiv etwas dabei.

Ebenso findet man hier unterschiedliche Lehrpfade, die wissenswerte Informationen auf kleinen Tafeln auf den Wegen zeigen. Die Natur kann man hier nicht nur genießen sondern intensiv erkunden.

 

Lehrpfade

Zu einem der bekanntesten Lehrpfade gehört der sogenannte Flößersteig im Kirnitzschtal. Man sieht auf der Tafel einen grünen Strich, der diagonal auf weißem Untergrund verläuft. Manche Lehrpfade sind sogar als Rundwanderwege erstellt und bieten somit Naturkunde pur. Z.B. der Lehrpfad der um dem Papststein und den Gohrisch rum führ, oder auch der Lehrpfad, der sich Geopfad Goßdorf nennt.

In erster Linie sind aber die vielfältigen Kletteraufstiege beliebt. Sie bieten Herausforderung für Groß und Klein!

Hier und da gibt es immer wieder Brücken, Stufen oder Aufstiege, die es den Wanderern erleichtern. Denn noch sollte man auf einigen der vielen Wege keine Höhenangst haben und auf jeden Fall sicheres Schuhwerk tragen.

 

Malerweg

Auch der Malerweg ist natürlich ausgeschildert.

Auch der Malerweg ist natürlich ausgeschildert.

Einer der berühmtesten und schönsten Wanderwege der Region ist der sogenannte Malerweg, der im Jahr 2006 wieder ganz frisch zum Leben erweckt wurde. Es ist eine romantische Route zum Wandern, die den Spuren berühmter Maler auf den Fersen ist.

Hier haben z.B. im Laufe des 18 Jahrhunderts die Maler Adrian Zingg und Caspar David Friedrich, sowie Carl Gustav Carus und Ludwig Richter verschiedene Werke erstellt.

Insgesamt warten112 km malerischer Wanderweg auf die Besucher.

Die Route durchquert viele bekannte Aussichtspunkte und reizvolle Landschaften, die der ursprünglichen Wegführung auf den markierten Wanderwegen ähnlich sind.

 

Markierungen im Elbsandsteingebirge, die jeder Sächsische Schweizer kennen sollte

Überregionale Verbindungen werden in Blau gekennzeichnet.

Überregionale Verbindungen werden in Blau gekennzeichnet.

Das Wandervolk wandert meist auf dem „blauen Strich“, und die Wegemeister kürzen die blaue, rote, grüne, gelbe Markierung.

Die Sächsische Schweiz markiert die verschiedenen Wege und stellt die Wegweiser so auf, wie der Landkreis Sachsen sie vorgibt. Sie sollen für eine optimale Orientierung im Gelände sorgen. In der Regel ist die Farbe des Wegweiser charakteristisch für die Bedeutung.

Die Farbe Blau beschreibt überregionale Wege, die Farbe Rot steht für regionale Wege und die Farbe grün und gelb steht für Örtliche Wanderrouten.

Wenn ein Wegweiser zusätzlich mit einem blauen Strich gekennzeichnet ist, ist dies eine der bedeutendsten überregionalen Verbindungen.

Diese Route ist z.B. nicht nur als europäischer Fernwanderweg bekannt, der grundsätzlich vom Atlantik über die Ardennen zum Erzgebirge, über die Karpaten zum Schwarzen Meer führt, sondern dessen Verlauf identisch mit dem Europäischen Fernwanderweg von Eisenach über Budapest ist.

Gleichzeitig ist es auch der nationale Fernwanderweg von Wernigerode bis nach Zittau.

Der internationale Fernwanderweg führt nämlich von der Übergangsstelle der Grenze im Elbtal über den Großen Winterberg auf eine besonders wundervolle Strecke quer durch die Sächsische Schweiz in Richtung Lausitz.

Hier trägt er die Bezeichnung „Oberlausitzer Bergweg“.

Neben den verschiedenen Wanderrouten sind im Nationalpark der Sächsischen Schweiz auch viele verschiedene Zugänge zum Klettern und Bergpfade ausgezeichnet. Hier sollten jedoch nur erfahrene Kletterer aufsteigen. Die verschiedenen Bergpfade und Kletterzugänge sind nämlich meist schwierig und erfordern einige Kenntnisse.

 

Aufgepasst! Diese Regeln im Nationalpark!

Achtung! Hier geht es auf den Felsen! Kein Wander- sondern ein Kletterweg!

Achtung! Hier geht es auf den Felsen! Kein Wander- sondern ein Kletterweg!

Wer im Nationalpark der Sächsischen Schweiz auf Wanderschaft geht, muss bestimmte Regeln und Vorschriften beachten. Das Gebiet darf lediglich auf dem markierten Wegen bewandert werden und es besteht ein sogenanntes Wegegebot.

In der sogenannten Kernzone dürfen auch nur die markierten Wanderwege genutzt werden.

 

Wer einen besonders eindrucksvollen Tafelberg in der Sächsischen Schweiz sucht, sollte sich unbedingt den Lilienstein anschauen. Er hat eine Höhe von 415 m, ein bewaldetes Plateau und liegt in der Elb-Schlinge.

Schaut man sich den Lilienstein und die Fläche etwas genauer an, erinnert dies an eine Schildkröte. Man sieht den Kopf und den Hals und im Osten den Rumpf.

 

Ausblicke

Besucher haben vom Plateau auf eine atemberaubende Aussicht auf die komplette Umgebung..

  • Schaut man in den Osten, sieht man Bad Schandau und Prossen. Außerdem die Schrammsteine und den Großen Winterberg.
  • Schaut man in den Süden, fällt der Blick direkt auf Königstein, die Festung Königstein und auf dem Pfaffenstein.
  • Im Westen sieht man direkt den Cottaer Spitzberg und die Dresdner Elbtal Weitung.

 

Ausblick auf dem Lilienstein.

Ausblick auf dem Lilienstein.

Wanderwege auf den Lilienstein

Man kommt über viele verschiedene Wanderwege direkt zum Tafelberg. Startet man in Waltersdorf, beginnt man an der schmalen Seite des Berges.

Wählt man aber den Stufenweg auf der Südwestseite, muss man rund 2 Kilometer lang aufsteigen und durch einen engen Mischwald – vorbei an Felsen und Gesteinsschutt.

Dieser Weg ist etwas beschwerlicher. Hier gibt es nämlich noch ein Schlussabschnitt, der an einer Steilwand vorbei führt.

Sehr anstrengend! Man muss hier sogar kleine Teile auf Eisenleitern zurücklegen um auf das Plateau hinaufzuklettern. Auf dem Gipfel angekommen, gibt es jedoch ein Gasthaus, wo man sich dann für den Abstieg wieder stärken kann.

 

Wanderung: Der Lilienstein im Nationalpark Sächsische Schweiz.

Dauer: 6 Stunden

Topo der Wanderung
Dauer: 6h
Land: Deutschland
Massiv: Sächsische Schweiz
Schwierigkeitsgrad: Mittelschwer
Distanz: 19,8 km
Positiver Höhenunterschied: 403 m
Zusätzliche Informationen: Schnee möglich, Für Kinder geeignet, Panorama, Parkplatz, Anfahrt mit dem Bus.
Start der Wanderung: Stadt Wehlen

 

Nach meiner Wanderung zur Basteibrücke wollte ich den Lilienstein erkunden. Er ist ein Tafelberg, ein Berg mit flacher Spitze und steilen Hängen, und das Symbol der Sächsischen Schweiz. Er ist 415 m hoch und man kann ihn von überall her sehen!

Ursprünglich wollte ich den Lilienstein mit der Festung Königstein kombinieren, die direkt gegenüber auf der anderen Seite der Elbe liegt. Aber es macht mehr Sinn, dies in 2 Tagen zu tun, da man allein für die Besichtigung der Festung 3 Stunden einplanen sollte.

Zu Fuß muss man zwei große Höhenunterschiede überwinden müssen: Es ist machbar, aber nur, wenn man fit ist!

 

Wanderung von Kurort Rathen zum Lilienstein

Ich ging also den umgekehrten Weg wie am Vortag und lief an der Elbe entlang. Als ich in Kurort Rathen an der Fähre ankam, sah ich, wie sich der Lilienstein in der Ferne abzeichnete. Ich hatte noch einen guten Trab vor mir!

Ich überquerte die Brücke und folgte dem mit einem blauen Strich markierten Weg (Weg E3). Es geht durch den Wald, aber immer am Fluss entlang. Dann ist der Weg an einer Kreuzung nach links ausgeschildert, und nun wird es ernst!

 

Aufstieg zum Lilienstein

Aufstieg zum Lilienstein.

Aufstieg zum Lilienstein.

Der Aufstieg zum Lilienstein erfolgt in zwei Etappen. Zuerst gibt es einen Anstieg durch den Wald, dann ein Plateau und einen weiteren Anstieg auf Felsniveau.

Ich habe ein bisschen den Kopf geschüttelt, als ich die ersten Treppen im Wald gesehen habe, aber ich hatte gerade erst angefangen, also war ich motiviert. Wenn ich gewusst hätte, was mich als nächstes erwartet… Ahahah!!!

Nach den Treppen geht es im Wald sanft bergauf, auf einem Weg mit Felsen und Wurzeln. Das ist super schön!

Ich überquerte eine asphaltierte Straße, an der es eine Bushaltestelle gibt, und ging geradeaus weiter in Richtung „Kirchweg – Lilienstein – Nordaufstieg“, der immer noch mit dem blauen Strich markiert ist. Es gibt eigentlich zwei Wege zum Lilienstein: einen, der von Süden (von Königstein) kommt, und einen, der von Norden (Nordaufstieg) kommt. Der Weg führt über Felder und durch den Wald, es geht viel weniger steil bergauf, aber ich war noch lange nicht am Ziel!
Ich kam an einem kleinen Garten/Friedhof mit einem Denkmal vorbei und sah, wie der Lilienstein immer näher kam.

Nach einer Waldpassage kündigte ein Schild den 20 Minuten entfernten Lilienstein und die Öffnungszeiten der FelsBaude Lilienstein, dem Restaurant ganz oben, an. Der Hang wurde steiler, es begann mit einigen Stufen und immer mehr…

Leiter auf den Lilienstein hinauf.

Leiter auf den Lilienstein hinauf.

Bis zu einer großen Metalltreppe, die mich praktisch erledigt hat! Als sie mich sah, sagte sie: „Keine Sorge, oben gibt es Luft!“. Ahah, ich kann mir gar nicht vorstellen, was ich für ein Gesicht gemacht habe, es war so heiß und ich war außer Atem! Das Schlimmste war, dass noch mehr Treppen auf mich warteten… Da wurde mir klar, dass man beim Wandern in der Sächsischen Schweiz mental auf die vielen Treppen vorbereitet sein muss. Ich war nicht bereit… lol.

 

Die Aussichtspunkte des Liliensteins

Wie auch immer, nach all dem war ich oben angekommen und konnte mich 10 Minuten lang niederlassen, angesichts eines verrückten Panoramas, das sich gleich rechts befindet! Hinten links sieht man die Sandsteinsäulen des Elbsandsteingebirges (wo sich die Basteibrücke befindet), das Dorf Weißig im Vordergrund und Kurort Rathen dahinter. Ja, ich hätte das Fernglas mitnehmen sollen …

Danach habe ich das Plateau von links im Uhrzeigersinn umrundet. Es gibt Bereiche mit Bäumen, manchmal muss man zwischen Felsen hindurchschlüpfen oder sie hochklettern: ein ziemliches Abenteuer! Der nächste Aussichtspunkt blickte auf die Elbe in Richtung Bad Schandau. Es gibt Absperrungen, damit du nicht herunterfällst, aber das ist nicht überall der Fall… Du musst vorsichtig sein, denn es geht steil bergab!

Dann bin ich auf die Höhe des Wettinobelisk gegangen und die Aussicht hat sich etwas erweitert.

Wenn man weitergeht, findet man sich am Rand der Klippen wieder, ohne jegliche Absperrung… Aber die Aussicht ist spektakulär! Auch ohne zu nah an den Rand zu gehen? Und es gibt einen zweiten Obelisken.

Der Weg führt am Restaurant vorbei und weiter nach Westen. Anstatt die „Austritts“-Treppe (Südaufstieg) zu nehmen, ging ich weiter bis zur Spitze: Dort gibt es 2 Aussichtspunkte, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Von dort aus kann man die Festung Königstein am gegenüberliegenden Ufer gut sehen. Sie ist riesig und es sind in der Tat einige Kilometer und ein „kleiner Höhenunterschied“, um sie zu erreichen.

ach dem Aufstieg gehts wieder ins Elbtal.

ach dem Aufstieg gehts wieder ins Elbtal.

Der Abstieg nach Königstein

Nachdem ich mich daran sattgesehen hatte, stieg ich auf der Seite des Südaufstiegs ab. Dort sind die Treppen noch schlimmer als auf der Nordaufstiegsseite, und ich hatte Mitleid mit den armen Leuten, die dort hinaufkletterten…

Ich folgte den Schildern „Stadt Königstein“ und „Fähre“ (blauer Strich) und kam zu einer ziemlich flachen Stelle in den Feldern, bevor ich den zweiten Abstieg begann… Etwa 120m negativer Höhenunterschied auf 700m. Ich war froh, als ich an der Fähre ankam.

Die Überfahrt kostet 1,5 Euro. Sie bringt dich in die Stadt Königstein, die eigentlich sehr klein ist. Ein paar Restaurants im Stadtzentrum, eine Kirche und die berühmte Festung, die hoch oben auf dem Berg liegt. Ich machte einen kleinen Spaziergang, besichtigte die Kirche und fuhr dann zurück nach Stadt Wehlen. Die Festung war für den nächsten Tag geplant.

 

Der Rückweg über Stadt Wehlen

Dieser Rückweg war der schlimmste meines gesamten Aufenthalts: fast 6 Kilometer auf einem geteerten Radweg… Ich dachte, ich wäre am Fluss, aber in Wirklichkeit liegt die Bahnstrecke dazwischen. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich die S-Bahn nach Kurort Rathen oder Stadt Wehlen genommen, anstatt zu laufen…

 

Der Weg ist das Ziel - das trifft hier wahrlich zu!

Der Weg ist das Ziel – das trifft hier wahrlich zu!

Stadt Wehlen

Schließlich erreichte ich Kurort Rathen, wo ich wieder in die Fähre stieg, um die Elbe zu überqueren, und beendete meine Wanderung am Fluss entlang in Richtung Stadt Wehlen. Dort war es viel schöner!

 

Technische Details zur Wanderung

– 19,8 km lange Schleife von Stadt Wehlen aus.
– Höhenunterschied von 403 m.
– Ich habe unterwegs 4:33 Stunden gebraucht und mit Pausen, einschließlich Mittagessen, 5:37 Stunden.

 

Einige Abkürzungen / Wörter, die du kennen solltest:

– Ghs“ Gasthäuser, das Vorhandensein eines Gästehauses, einer Pension oder eines Hotels.
– AP“ Aussichtspunkte, das Vorhandensein eines Aussichtspunkts.

Ich hatte keine Wanderkarte. Ich habe eine App verwendet, die mit OpenStreetMap funktioniert: Die verschiedenen Aussichtspunkte sind gut eingezeichnet.

 

von Claudia Mauer


Update 20.7.2022: erneutes nächtliches Betretungsverbot

Im Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge gilt für sämtliche Wälder seit Mittwoch, 20.7.2022, ein nächtliches Betretungsverbot. Das Landratsamt in Pirna begründete seine Allgemeinverfügung mit der anhaltenden Trockenheit. Von 21 Uhr abends bis 6 Uhr früh dürfen die Wälder im Landkreis nicht betreten werden, tagsüber müssen die Wanderer auf den Wegen bleiben. Ausgenommen davon ist der Aufenthalt in den Trekkinghütten und auf Biwakplätzen des Forststeigs, wenn diese vor 21 Uhr erreicht werden.

Bei Zuwiderhandlungen drohen empfindliche Strafen: Der vorsätzliche oder fahrlässige Verstoß ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einer Geldstrafe von bis zu 2.500 Euro, in besonders schweren Fällen bis zu 10.000 Euro geahndet werden. Die Allgemeinverfügung gilt bis auf Widerruf.

 

Kein Nebel - Rauch im Elbtal von Brand in CZ am Prebischtor. Einfach nur furchtbar 😔 Mittlerweile zieht der Rauch wohl auch bis nach Dresden.

Kein Nebel – Rauch im Elbtal von Brand in CZ am Prebischtor. Einfach nur furchtbar 😔 Mittlerweile zieht der Rauch wohl auch bis nach Dresden. Ich wünsche allen Kameradinnen und Kameraden viel Kraft, diesen Brand in den Griff zu bekommen.

 


 

Vom 20.05.22 bis Mitte Juni 2022 wird zum Schutz der Natur das Nutzen der Freiübernachtungsstellen (Boofe) im Nationalpark verboten

Bisher war an bestimmten Stellen des Parks für Kletterer das boofen erlaubt.

Nun soll bis 2025 für die Dauer von 2 Jahren immer vom 1.2. bis 15.6. das Übernachten zum Schutz der Natur und der dort lebenden Tiere untersagt werden.

Ab 2026 soll eine langfristige Regelung für die Nutzung der Boofe und den Naturschutz gefunden werden. Dieses begrenzte Freiübernachtungsverbot ist das Ergebnis eines Kompromisses vom Bergsport, Naturschutz und Tourismusverband. Eine baldige Pressekonferenz zu diesem Thema soll noch genauer darüber informieren.

 

Freiübernachtung Sächsische Schweiz

Seit 01.10.1990 gibt es den Nationalpark Sächsische Schweiz. Umgeben von Landschaftsschutzgebieten, sind sind dort Touristen sowie Kletterer gerne zu Gast im Nationalpark. Kletterer nutzen die 1147 Klettergipfel und die ca 15000 Kletterwege des fast 100 km² großen Nationalparks Sächsische Schweiz. Bislang gab es immer wieder teilweise Sperrungen für Kletterer. Dies erfolgte aufgrund des Tierschutzes und die Stellen wurden gekennzeichnet. Außerdem konnten die Kletterer zu vorgegebenen Zeiten bisher an 58 gekennzeichneten Stellen boofen. Dies erfolgt teilweise zum Nachteil der dort lebenden Tiere.

Das Problem ist auch, die Touristen nutzen die Freiübernachtung in der Sächsischen Schweiz obendrein illegal. Dies geschieht außerdem an nicht dafür vorgesehenen Plätzen. Diese Besucher hören laute Musik, machen dort eine Feuerstelle und vermüllen zusätzlich noch die schöne Natur. Dadurch wird der Lebensraum für die Tiere besonders stark eingeschränkt. Dies ist sehr traurig und bedenklich.

 

Freiübernachtung Sächsische Schweiz: Damit ist es aktuell vorbei.

Freiübernachtung Sächsische Schweiz: Damit ist es aktuell vorbei.

 

Tiere im Nationalpark

Vordergründig und zum Schutz der Jungtiere gilt das Verbot zur Freiübernachtung von der Sächsischen Schweiz. Die Boofe dürfen für das Tierwohl nicht genutzt werden. Das Absinken der Brutvogelzahlen soll damit aufgehalten werden. Bei vielen der Tiere im Nationalpark soll eine störungsfreie Aufzucht von Jungtieren gewährleistet werden. Alleine an Vogelarten gibt es in der Sächsischen Schweiz 250 verschiedene. Diese nutzen das Gebirge als Brutplatz und sollen dabei nicht gestört oder behindert werden. Zu den übrigen Tieren im Nationalpark gehören Tiere wie Maulwürfe und Wildschweine. Auch gibt es dort Fledermäuse, Hirsche und Eichhörnchen. Aber auch Schlangen und Fische sind dort zu finden.

Wölfe und Bären gehören dort zu den längst ausgerotteten Tieren. Auch Hamster sind ausgestorben und Hasen sehr rückläufig.

 

Gefahren und Naturschutz

Ich bin der Ansicht, ein solches Freiübernachtungsverbot lässt sich nicht umgehen.

Schon alleine der Klimawandel setzt dem Nationalpark zu.

Da muss man dringend was dagegen tun und etwas für den Naturschutz beitragen. Für die Tiere und auch für den Brandschutz. Die Brandgefahr ist hoch wie nie.

Man kann es selbstverständlich nicht in Kauf nehmen, dass Leute, die im Nationalpark boofen auch noch ein Lagerfeuer machen, was die Brandgefahr sehr erhöht. Geschweige denn, dass die Freiübernachtung der Sächsischen Schweiz derart missbraucht wird und Boofe total vermüllt werden. Ein solches Verhalten schadet den dort lebenden Tieren. Ihre ihre freie Natur darf nicht derart ruiniert werden.

Das Aufzeigen von Grenzen bei der Nutzung des Nationalparks ist das einzige und richtige Mittel. Die empfindliche Natur soll und muss sich erholen können.

Bei der Nationalparkwacht wurde bereits das Personal aufgestockt. Diese sollen die Einhaltung der Regeln kontrollieren. Der Umweltschutz ist sehr wichtig, darum wird mit dem Freiübernachtungsverbot ein wichtiger Schritt gegangen. Durch das Befolgen der Regeln kann jeder etwas für den Naturschutz beitragen.

Dies gilt natürlich für Touristen und Kletterer. Es ist wichtig und verständlich, denn der Lebensraum der Tiere soll dort sichergestellt sein.

Die schönsten Orte der Sächsischen Schweiz – Die Sächsische Schweiz mit der berühmten Basteibrücke kann als eine der schönsten und faszinierendsten Orte Europas angesehen werden. Bizarre Felsformationen, idyllische Täler und malerische Landstriche – der Deutsche Teil des schönen Elbsandsteingebirges ist sowohl für Aktivurlauber als auch für Familien und Erholungssuchende ein echtes Paradies.

Zahlreiche tolle Sehenswürdigkeiten und Naturschauspiele locken das gesamte Jahr viele Urlauber an. So sind unter anderem die Bastei und die Felsenburg Neurathen angesagte Anlaufsziele, aber auch die majestätischen Schrammsteine und der markante Tafelberg Lilienstein dürfen auf der To Do Liste nicht fehlen.

Mystische Höhlen und romantische Täler, uralte Festungen und spannende Wanderpfade – die schönsten Orte der Sächsischen Schweiz warten darauf, erkundet zu werden.

 

Die Bastei

Einer der schönsten Orte in der Sächsischen Schweiz ist mit Abstand die berühmte Felsformation, die Bastei. Die große Aussichtsplattform auf den gigantischen Felsen ermöglicht einen atemberaubenden Panoramablick über die traumhafte Landschaft des Elbsandsteingebirges. Große Dichter und Maler, wie Caspar David Friedrich, konnten sich hier wunderbar inspirieren und tolle Werke kreieren. Von der Plattform aus hat man auch einen perfekten Blick auf die 76,5 Meter lange Basteibrücke, die über eine gut 40 Meter tiefe Schlucht führt.

Ob bei Sonnenschein, Schnee oder Nebel – eine Überquerung der Brücke und ein Besuch der Bastei sind zu jeder Zeit lohnenswert. Am Fuße der Bastei befindet sich übrigens die größte Naturbühne Deutschlands, die Felsenbühne Rathen.


Die Festung Königstein

Die schönsten Orte in der Sächsischen Schweiz: Die Festung Königstein.Auf einem majestätischen Felsplateau thront die bekannte Bergfestung Königstein. Wer einmal das mittelalterliche Leben hautnah spüren möchte, ist hier genau richtig. Die uralten Gemäuer haben etwas Magisches und es macht Spaß, hier in die Vergangenheit abzutauchen. Zur Festung Königstein führt ein 1,7 Kilometer langer Panoramaweg mit Blick über das Elbtal. An der Festung angekommen kann der zweittiefste Brunnen Europas bestaunt werden. Aktivurlauber können eine Wanderung über den Malerweg machen, die entlang der beliebten Festung führt.

 


Das Kirnitzschtal

Die schönsten Orte in der Sächsischen Schweiz: Das Kirnitzschtal - hier mit der Kirnitzschtalbahn.Einer der schönsten Orte in der Sächsischen Schweiz ist das romantische Kirnitzschtal. Hier erlebt man Natur pur! Gigantische Felsen, kleine Wasserfälle und niedliche alte Wassermühlen machen das idyllische Örtchen aus. Im oberen Teil des Tals ist die Kirnitzschklamm zu entdecken, die man bei einer gemütlichen Bootsfahrt genießen kann.

Wer also den Alltag einmal entfliehen möchte, ist im Kirnitzschtal sicherlich gut aufgehoben. Besonderes Highlight ist die beliebte Kirnitzschtalbahn, die 8 Kilometer entlang der wilden Kirnitzsch verläuft.

 


Die Diebeshöhle am QuirlDie schönsten Orte in der Sächsischen Schweiz: Die Diebeshöhle am Quirl.

Der Quirl ist einer von vielen großen Tafelbergen in der Sächsischen Schweiz. Am Fuße befindet sich die 28 Meter lange und 8 Meter breite Diebeshöhle, die es zu erforschen gilt. Interessante Steinmalereien lassen darauf schließen, dass diese Höhle bereits in der Steinzeit genutzt wurde. Das Gestein im inneren der Höhle weist besonders interessante Farben und Formen auf und ist immer wieder ein tolles Fotomotiv.

Besonders spannend sind die kleinen engen Gänge, durch die die Besucher kriechen und viele spannende Dinge entdecken können.


Lilienstein

Die schönsten Orte in der Sächsischen Schweiz: Der Lilienstein.Wenn man sich einmal die schönsten Orten der Sächsischen Schweiz vornimmt, dann darf der markante Tafelberg Lilienstein keinesfalls fehlen. Auf 415 Metern befindet sich eine riesige bewaldete Aussichtsplattform, von der man einen bezaubernden Blick über das Elbsandsteingebirge hat.

Schon der Monarch August der Starke bestieg den Lilienstein mehrmals, weshalb ein Obelisk zu seinen Ehren auf dem Gipfel platziert wurde. Früher befand sich eine Burg auf dem Tafelberg. Noch heute sind einzelne Reste der Mauer sichtbar.

Ein zauberhaftes Fotomotiv ist die krumme Wetterkiefer, die sich auf dem Lilienstein befindet.


 

Der Kuhstall

Früher diente das 11 Meter hohe und 24 tiefe Felsentor als ein Versteck, heute gehört der Kuhstall auf jeden Fall auf die Liste, wenn es um die schönsten Orte der Sächsischen Schweiz geht. Es handelt sich hierbei nicht wirklich um einen Kuhstall, sondern um eine Höhle beziehungsweise einen Felsen. Durch eine kleine Felsspalte gelangt man hier zur 27 Meter hohen Himmelsleiter zu den Resten der alten Burg Wildenstein.


Die Schrammsteine

Die schönsten Orte in der Sächsischen Schweiz: Die Schrammsteine.Die schönsten Orte der Sächsischen Schweiz machen natürlich die vielen Naturschauspiele aus. So auch die Felsgruppe Schrammsteine, die zum Klettern und Wandern einlädt. Vor allem Freikletterer kommen hier voll auf ihre Kosten, denn die zerklüfteten Felsen und engen Schluchten eignen sich hervorragend für abenteuerliche Touren und Kletterpartien.

12 Quadratkilometer lang ist die beliebte Felsgruppe Schrammsteine, die übrigens mit tollen Lehrpfaden und spannenden Wanderwegen punkten kann. Ist man erstmal oben angelangt, erwartet einem ein spektakulärer Rundumblick über die Landschaft.


Felsenburg Neurathen

Die schönsten Orte in der Sächsischen Schweiz: Die Felsenburg Neurathen.Es ist die älteste und größte mittelalterliche Burgruine in der Sächsischen Schweiz und zieht jedes Jahr viele Urlauber an. Die Felsenburg Neurathen versetzt uns in eine andere Zeit und lässt uns tief in die Vergangenheit abtauchen.

Einst war sie ein Verteidigungssystem, in Kriegszeiten ein Zufluchtsort vieler Menschen, heute ist sie das ganze Jahr über ein beliebtes Ausflugsziel. Direkt hinter der schönen Basteibrücke befindet sich das Neurathener Felsentor, von wo der Rundgang um die Felsenburg beginnen kann.

Viele urige Gänge, ein gigantischer Burghof und eine erhaltene Steinschleuder machen einen Besuch der Burg zu einem unvergesslichen Erlebnis.

 

Tipp:

Bootsfahrt auf der Elbe und an Rathen vorbei: Freue dich auf eine Bootstour ab Bad Schandau durch die Sächsische Schweiz nach Pillnitz und zurück. Sehe bizarre und eindrucksvolle Sandsteinformationen und romantische Dörfer an den Ufern der Elbe. Hier gibt es alle Informationen dazu


Marie Louise Stolln

Die schönsten Orte in der Sächsischen Schweiz: Der Marie Louise Stolln..Wer es geheimnisvoll und mysthisch mag, ist im Marie Louise Stolln bestens aufgehoben. Im Kurort Berggrießhübel können Besucher ab 2006 bis zu 400 Meter in den Berg hinunterfahren, um dort mehr über die Arbeit der Bergleute zu erfahren, auf spannende Schatzsuchen zu gehen oder gar am unterirdischen See ihren Gaumen zu verwöhnen.

Die Marie Louise Stolln ist ein historisches Bergwerk in der Sächsischen Schweiz. Es war über Jahrhunderte ein Zentrum des Bergbaus. Die Befahrung gibt den Besucherinnen und Besuchern einen Einblick in die Arbeit in einem historischen Bergwerk. Der Stollen wurde 1726 gebaut. Er ist 400 Meter tief und beinhaltet ein ehemaliges Eisenerzlager. Er verfügt über Abschnitte, die alte Bergbausituationen darstellen und mit modernen Sicherheitsstandards ausgestattet sind.

Die Luftqualität ist hervorragend und die Temperaturen bleiben die meiste Zeit des Jahres konstant.

 


Schwedenlöcher

Die schönsten Orte in der Sächsischen Schweiz: Die Schwedenlöcher.Die schönsten Orte der Sächsischen Schweiz? Dazu zählen die Schwedenlöcher in jedem Fall dazu. Wer es abenteuerlich und romantisch zugleich mag, darf sich diese einzigartige Felsenwelt nicht entgehen lassen. Die klammartige Schlucht mit zahlreichen engen Gassen und über 700 Treppenstufen verlangt einem schon so einiges ab, aber es spricht ja nichts dagegen, hin und wieder erholsame Pausen in wunderschöner Natur einzulegen.

 

 


 

 

Empfehlung

Wenn du mehr Details möchtest, kannst du hier eine Karte der Sächsischen Schweiz anschauen:

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Wandern gehört heute zu den Liebsten Aktivitäten der Menschen. Man macht es, um neue Herausforderungen zu bezwingen oder einfach nur, um abzuschalten und dem Stress den Kampf anzusagen. Damit man für die Wanderung optimal ausgestattet ist, sollte man unbedingt bestimmte Sachen dabei haben, damit die Wandertour in der Sächsischen Schweiz nicht zur Katastrophe wird! Das solltest du also unbedingt mitnehmen:

 

Die passenden Wanderschuhe

Als erstes solltest du auf das optimale Schuhwerk achten. Wer diese Ausrüstung nicht besitzt, wird niemals Spaß am Wandern haben. Jeder weiß, dass ein Schuh der drückt, einfach nur unbequem ist und man damit kein Meter weiter laufen möchte.

Bei der Auswahl der Schuhe sollte man zu Wanderschuhen greifen, die am besten eine Mittel hohe Höhe besitzen. Dadurch ist nämlich auch der Knöchel geschützt, falls man beim Wandern mal umknickt.

Ebenso sollte auch die Schuhsohle ein gutes Profil bieten, so dass man nicht ausrutschen kann und einen guten Halt selbst auf Felsen oder Wurzeln hat.

 

Der perfekte Rucksack

Als nächstes ist besonders wichtig einen großen Rucksack dabei zu haben. Der Rucksack muss Platz für Verpflegung, Wechselkleidung, witterungsbeständige Jacken und Schuhe, eine Landkarte und natürlich ein Erste-Hilfe-Set haben.

Jeder, der vor hat, eine längere Wanderung zu machen, sollte niemals ohne einen prall gefüllten Rucksack losziehen!

Möchte man eine Tageswanderung in der Sächsischen Schweiz machen, bietet sich hier ein Rucksack mit einer Größe bis zu 30 Liter an.

Entscheidet man sich für größere Modelle, kann man die für Touren nutzen, die über mehrere Tage gehen.

Am besten gehst du in den Fachhandel und probierst ihn an. Er sollte nämlich gut am Rücken sitzen, zur eigenen Körperform passend und natürlich auch atmungsaktiv sein.

Auch online kannst du einen Wanderrucksack bestellen. Hier hast du den Vorteil, dass du dir unterschiedliche Modelle zum Ausprobieren nach Hause schicken lassen kannst.

 

Gut geschützt mit einer Regenjacke

Was ebenfalls niemals bei einer Wanderung fehlen darf ist die optimale Regenjacke. Ganz gleich, ob man eine au dem Internet, vom Discounter oder in ein Fachgeschäft geht und dort die richtige aussucht. Je nachdem wie hoch das finanzielle Budget ist, kann man eine teure oder auch ein eher günstiges Modell kaufen.

Worauf man jedoch immer achten sollte ist, dass sie wasserdicht ist. Geht man also regelmäßig in die Natur oder in die Berge wandern, sollte man hier etwas mehr Geld ausgeben, um nicht ständig eine neue Jacke kaufen zu müssen.

Grundsätzlich kann man eine teure und qualitativ hochwertige Regenjacke mehrere Jahre nutzen. Vielleicht ist dies eine kleine Entschädigung für den sehr hohen Preis.

 

Wanderhosen, die passen

Neben der Jacke spielt auch die richtige Hose eine wichtige Rolle! Während man massig T-Shirts im Schrank hat, die sich optimal zum Wandern eignen, sieht es bei den Hosen meist etwas anders aus.

Eine Wanderhose muss nicht unbedingt besonders teuer sein. Hier kann man zu einem einfachen Modell greifen. Wichtig ist, dass man zusätzlich eine Regenhose dabei hat, die man im Notfall überziehen kann.

Das einzige worauf man beim Kauf der Hose achten sollte ist, dass auch dieser atmungsaktiv ist. Im Sommer könnte man sonst besonders schnell schwitzen.

 

Die richtige Wanderkarte

Ebenfalls im Gepäck sollte eine ausgiebige Wanderkarte sein. Heutzutage verlässt man sich lieber auf das Smartphone und denkt sich, dass die alten Wanderkarten gar nicht mehr gebraucht werden. Ich möchte hier jedoch noch mal explizit betonen, dass man sich niemals nur auf das Smartphone verlassen darf! Es kann immer sein, dass man in Not gerät, der Akku leer ist oder man einfach keinen Empfang hat – was hier, in der Sächsischen Schweiz gar nicht so selten ist.

Online Karten nutzen also beim Wandern nicht immer etwas! Um sich orientieren zu können, selbst wenn das Handy einmal ausfällt, sollte man deswegen immer eine Wanderkarte im Gepäck haben.

 

Mütze, Schal und vieles mehr …

Okay, der Tipp zählt zwar eher für das Hochgebirge, aber auch im Frühjahr oder Herbst sollte man in der Sächsischen Schweiz unbedingt daran denken: Mütze, Schal und Handschuhe!

Je nach Umfeld und Region in der man wandert, sollte man auch an Mütze, Schal und Handschuhe denken. Viele Einsteiger machen beim Wandern den Fehler, dass sie keine Mütze und Handschuhe mitnehmen, weil es Sommer ist und sie denken, dass es dafür viel zu warm sei.

Geht man jedoch im Hochgebirge wandern, sollte man immer Mütze und Handschuhe mit im Gepäck haben! Selbst im Sommer kann es dort nämlich schneien! Geht man im Schwarzwald oder vielleicht in der Region wandern, benötigt man in der warmen Jahreszeit keine Wintersachen!

 

Wanderstöcke

Wer sich dazu entschließt professionell wandern zu gehen, sollte unbedingt Stöcke mitnehmen. Insbesondere, wenn man viele Steigungen vor sich hat oder auch bergab gehen muss, empfehlen sich Stöcke besonders gut, da sie die Gelenke und Knöchel schonen. Ein zusätzlicher Vorteil bei Stöcken ist auch, dass sie zusätzlichen Halt bieten, wenn man z.B. über rutschige Wurzeln oder Steine wandert.

 

Wenn Übernachtungen stattfinden

Schlafsack

Ist man mehrere Tage auf Wandertour, sollte man natürlich auch einen Schlafsack mitnehmen! Hat man auf seiner Tour eine Boofe entdeckt, in der man sich eine Nacht ausruhen möchte, sollte man unbedingt einen Schlafsack einpacken. Mann hüpft einfach in seinen eigenen Schlafsack, und deckt sich mit Wolldecken zu. Auch diese sollte man mitnehmen!

 

Ausreichend Nahrungsmittel

Wer eine mehrtägige Wanderung plant, sollte unbedingt ausreichend Proviant zur Verfügung haben. Hier eignen sich trockene Nahrungsmittel oder auch Nahrung aus Dosen hervorragend natürlich kann man sich auch Brote oder Brötchen vorbereiten, die man mit auf Wanderschaft nimmt.

Hier muss nur darauf geachtet werden, dass dieses auch unterwegs eventuell gekühlt werden sollte.

 

Wasservorrat

Da wandern auch schnell durstig macht, muss man mindestens ein Liter Wasser pro Person pro Tag dabei haben. Man kann hierfür eine Aluminium Trinkflasche nutzen.

Profi-Wanderer nutzen manchmal sogar ganze Systeme zum Trinken, die mit einem Schlauch ausgestattet sind. Man hängt sich einen flachen Wasser Beutel aus Kunststoff um oder schiebt ihn in die Rückseite des Wanderrucksack.

Der Schlauch ist mit einem Mundstück versehen, sodass man unterwegs, schnell etwas trinken kann, ohne erst die Flasche zu suchen, sie aufzuschreiben und dann erst trinken zu können. Einen ausführlichen Bericht dazu haben wir im Krisenvorsorge-Forum gefunden. Reinschauen lohnt sich!

 

Sonnenschutz

Wandert man mehrere Tage und das egal in welcher Jahreszeit, muss man unbedingt Sonnenschutz dabei haben. Man muss sich insbesondere in großer Höhe vor UV-Strahlung schützen. Viele Wanderer denken, dass sie im Winter oder auch in den Bergen beim Wandern keinen Sonnenschutz benötigen.

Doch selbst dann sind die UV-Strahlen besonders hoch, werden meist sogar noch vom Schnee reflektiert und die Haut verbrennt schneller, als im Sommer! Hier sollte man unbedingt einen Helm, Hut und Sonnenbrille tragen. Der Sonnenschutz darf ebenfalls nicht vergessen werden.

 

Optional: ein Wanderguide

Wer zum ersten Mal wandern geht oder eine Wandertour planen, sollte sich überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, einen Wanderguide zu nutzen. Viele professionelle Strecken oder auch Bergstrecken bieten eine geführte Wanderung an. Fühlt man sich also unsicher, kann man diese Möglichkeit gut nutzen, und erstmal bei einer Wanderung begleitet zu werden. Vielleicht fühlt man sich dann beim nächsten Mal zum sicherer und kann dann alleine durchstarten!

 

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Der Malerweg, welcher als Rundweg durch die sächsische Schweiz führt, gilt als der schönste Wanderweg Deutschlands. Doch was macht den Malerweg unter Wanderern so beliebt und was hat es mit den „Malern“ auf sich?

 

Karte des Malerweg.

Karte von Rolf Böhm, Bad Schandau – Übersichtskarte Dresden und Umgebung 1:200.000, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4942350

 

Auf natürlichen Pfaden durch die Sächsische Schweiz

Der Malerweg führt durch das Elbsandsteingebirge südöstlich von Dresden. Diese Gegend, durch die sich auch die Elbe schlängelt, wird auch als sächsische Schweiz bezeichnet. Die Berge und Täler dieser Gegend sind das Ergebnis eines 100 Millionen Jahre andauernden Erosionsprozesses: In dem Gebiet des heutigen Sandsteingebirges ist eine kompakte Sandsteinplatte durch Wind und Wasser langsamen Erosionsprozessen ausgeliefert gewesen, wobei Flüsse tiefe Täler in die Landschaft gegraben haben. Währenddessen sind festere Gesteinsschichten wie Granit von den Erosionen verschont geblieben.

Diese Erosionsprozesse haben einzigartige Felsen, Täler und Berge mit abenteuerlichen Steigungen geschaffen. So kommt man in den Genuss einzigartiger, senkrecht aufragender Gesteinsformationen wie zum Beispiel der Schrammsteine. Auch die Tafelberge sind eine echte Attraktion, da sie zuerst steil ansteigen, jedoch einen breiten und flachen Gipfel haben. Bei gutem Wetter sind die Tafelberge von Dresden aus zu sehen. Auf einem dieser Tafelberge wurde die Festung Königstein erbaut. Der Malerweg führt über die meisten dieser Berge und bietet dem Wanderer ein großartiges Panorama als Lohn für den Aufstieg.

Aber nicht nur Berge sind auf dem Malerweg zu bewundern: Er führt außerdem durch Teile des Nationalparks der Sächsischen Schweiz, vor allem nördlich der Elbe. Dies bedeutet, dass große Teile naturbelassen sind und dies auch bleiben. Die Wanderung auf dem Malerweg findet praktisch ständig im Grünen statt, da die Wälder überall intakt geblieben sind. Nur selten kommt es vor, dass man auf asphaltierten Straßen oder durch Ortschaften laufen muss.

 

Die größten Attraktionen des Malerweges

Die bekanntesten Orte und Stätten, die auf diesem Wanderweg liegen, bestechen durch Geschichtsträchtigkeit und Schönheit: Die Bastei bei Rathen ist wohl das bekannteste Wahrzeichen, denn bei ihr führt der Weg über eine Felsenbrücke in schwindelerregenden Höhen, direkt an der Elbe. Auch Festung Königstein, welche man auf dem Malerweg zwar nicht betritt, aber umrundet, gehört zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Sächsischen Schweiz.

Weiterhin sind viele natürliche Felsenformationen zu nennen, von denen man oft eine großartige Aussicht hat: Dazu gehören der Hockstein, die Schrammsteine, der Gratweg auf dem Rauenstein sowie die Barbarine.

Barbarine ist die Bezeichnung für einen Felsen in der Nähe von Königstein, welcher so hoch und schmal ist, dass er fast eine menschliche Gestalt hat. Dieser Felsen ist jedoch nicht bekletterbar. Höhlen gibt es ebenfalls, wie die Gautschgrotte bei Hohnstein oder der sogenannte Kuhstall nahe des Kirnitzschtals.

Weiterhin kommt der Wanderer an historischen Stätten vorbei. Dazu zählen der ehemalige Steinbruch im Liebethaler Grund, in dem heute ein Denkmal für den Komponisten Richard Wagner steht, Burg Hohnstein im gleichnamigen Ort, die Kohmühle oder das Kirnitzschtal. Im Kirnitzschtal fuhren bereits Straßenbahnen Ende des 19. Jahrhunderts. Und auch die Geschichte der Festung Königstein reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück.

 

Woher die Maler kommen

Wanderer über dem Nebelmeer, gemalt von Caspar David Friedrich.

Wanderer über dem Nebelmeer, gemalt von Caspar David Friedrich.

Der Malerweg ist nicht nur einer der schönsten Wanderwege in Deutschland, sondern auch einer der ältesten. Seine jetzige Route besteht seit mehr als 200 Jahren. In dieser Zeit sind viele Künstler in der Gegend der Sächsischen Schweiz gewandert, darunter auch Landschaftsmaler.

Die Schönheit der Gesteinsformationen und der Natur im Elbsandsteingebirge haben diese zu zahlreichen Kunstwerken inspiriert, wodurch sowohl die Maler als auch deren Werke sehr berühmt wurden. Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus und Ludwig Richter sind einige Namen der bekanntesten Maler, welche ihre Anregungen stets von Orten und Stellen auf dem heutigen Malerweg erhielten.

Das wohl berühmteste Werk, welches aus der Inspiration des Elbsandsteingebirges hervorgegangen ist, ist der Wanderer über dem Nebelmeer, gemalt von Caspar David Friedrich.

 

Die Etappen

Die Gesamtlänge des Malerweges beträgt 112 Kilometer. Es gibt insgesamt acht Etappen, auf denen man als Wanderer den Malerweg erkunden kann. Diese acht Etappen bilden einen Rundweg, welcher bei Pirna in Liebethal beginnt, 68 Kilomter auf der nördlichen Elbseite entlang führt, bevor man nahe der tschechischen Grenze bei Schmilka auf die Südseite der Elbe übersetzt und von dort aus die restlichen 44 Kilometer nach Pirna zurück läuft. Die acht Etappen gliedern sich dabei wie folgt:

 

  • 1. Etappe: Liebethaler Grund – Lohmen – Uttewalder Grund – Stadt Wehlen Länge ca. 4 Stunden
  • 2. Etappe: Stadt Wehlen – Bastei – Rathwalde – Hockstein – Hohnstein ca. 5 Stunden
  • 3. Etappe: Hohnstein – Brand – Waitzdorf – Kohlmühle – Altendorf ca. 5 Stunden
  • 4. Etappe: Altendorf – Kirnitzschtal – Schrammsteine – Kuhstall – Neumannmühle ca. 7 Stunden
  • 5. Etappe: Neumannmühle – kleiner Winterberg – großer Winterberg – Schmilka ca. 7 Stunden
  • 6. Etappe: Schmilka – Schöna – Reihardtsdorf – Papststein – Kurort Gohrisch ca. 7 Stunden
  • 7. Etappe: Kurort Gohrisch – Pfaffenstein – Festung Königstein – Weißig ca. 6 Stunden
  • 8. Etappe: Weißig – Wehlen – Naundorf – Obervogelgesang – Pirna ca. 5 Stunden

 

Verpflegung auf dem Malerweg

Auf jeder Etappe gibt es Gaststätten, welche sich auf die Wanderer eingerichtet haben. In ihnen kann man Stempel für die Etappen des Malerwegs erhalten. Außerdem kann man an solchen Gaststätten bekannte Gemälde auf Postkartenmotiv über die Gegend der jeweiligen Etappe erhalten. Die Gaststätten sind durch Schilde gekennzeichnet, auf denen „Wandererfreundlich am Malerweg“ steht. Wer alle acht Stempel erhalten hat, kann diese gegen eine kleine Belohnung im Tourismusinformationsbüro in Pirna einlösen.

 

Beste Reise- und Wanderführer für den Malerweg in der Sächsische Schweiz

Das Elbsandsteingebirge hat seinen Ursprung in der Kreidezeit. Damals war die Region der Grund eines Meeres. Nachdem das Meer verschwunden war, wurde die Oberfläche durch Verwitterung und Wassererosion geformt, wobei die Elbe den stärksten Einfluss hatte.

Heute ist die Sächsische Schweiz ein beliebtes Ausflugs- und Urlaubsziel. Bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts hatte man begonnen, die Region durch ein Wegenetz zu erschließen. Diesem Wegenetz ist es zu verdanken, dass der Besucher ohne jegliche Klettermanöver bis auf die höchsten Gipfel wandern kann.

Obwohl die gesamte Landschaft eine Augenweide ist, sind zwei Punkte besonders hervorzuheben. Zum einem die Felsformation der Bastei, von wo man einen unvergleichlichen Blick hinunter aus die Elbe genießen kann. Zum anderen ist da der Brand, ein Felsplateau südlich von Hohnstein. Direkt unterhalb des Plateaus fließt der Fluss Polenz. An klaren Tagen kann man vom Brand aus weite Teile der Sächsischen Schweiz nach Osten, Süden und Westen bis hin zum Osterzgebirge überblicken.

 



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Da weite Teile des Nationalparks unter besonderem Schutz stehen, hat sich hier eine besondere Flora und Fauna erhalten. So sind seltene Vogelarten wie der Habicht, der Eisvogel und Schwarzstorch hier zuhause. Bei den Säugetieren sind vor allem Fledermausarten, Marder sowie Rot- und Schwarzwild zu nennen.

Das Wegenetz ist in verschiedene Kategorien eingeteilt. Es gibt die gut ausgebauten Hauptwanderwege, die wenig ausgebauten Bergpfade und Bergsteigerzugänge. Letztere sind nur für Bergsteiger als Zugangspfade zu den Klettertouren bestimmt und sollten daher nur von erfahrenen Bergsteigern benutzt werden. Für den unerfahrenen Besucher eignen sich die Hauptwanderwege am besten. Diese sind je nach Länge in drei Kategorien unterteilt: überregional, regional und lokal. Entlang der Wanderrouten befinden sich zahlreiche Berggaststätten, die zu einer Erfrischung oder Stärkung einladen.

In der Sächsischen Schweiz können auch ungeübte Wanderer Natur Pur erleben. Die umliegenden Städtchen sind natürlich ebenfalls einen Abstecher wert. Zum Beispiel Hohnstein mit der mittelalterlichen Burg im Zentrum, das malerisch direkt an der Elbe gelegene Bad Schandau oder Königsstein, benannt nach der gleichnamigen Festung warten auf Ihren Besuch.

Die Elbe heißt an ihrem Ursprungsort in Tschechien Labe. Sie fließt einen langen Weg durch Deutschland und mündet dann in die Nordsee.

Die Elbe ist 1094 Kilometern lang und gehört zu dem 200 längsten Flüssen auf der Welt. In Tschechien ist die Elbe 367 Kilometer lang, in Deutschland 727 Kilometer.

Die geografische Lage der Elbe: Sie entspringt bei Krkonoše im Riesengebirge, etwa 7 Kilometer von der Spindlerov Mlýn in der Nähe der polnischen Grenze. Gleich dahinter beginnt der Elbfall. Sie verlässt das Riesengebirge zunächst in südlicher Richtung und macht ab Pardubice in Richtung Westen einen scharfen Knick .Bei Mělník mündet die Elbe in die Moldau. Hinter Litoměřice verläuft sie nordnordöstlich und verlässt Tschechien hinter Děčín.

Die geografische Lage der Elbe in Deutschland verläuft nach einem weiten Mäander Richtung Nordwesten. Sie durchquert die Sächsische Schweiz und Dresden. Danach nimmt ihr Gefälle immer weiter ab. Zwischen Riesa und Torgau geht sie in ihren Mittellauf ein.

Die Natur an der Elbe ist sehr Artenreich und vielfältig. Zu natürlichen Biotypen im Tieflandfluss der Elbe gehören Weichholz- und Harttholzauwälder.

Die offene Landschaft an der Elbe ist geprägt von Auen, Grünlandnutzung, und in auch von sehr ertragreichem Ackerbau. Es gibt an der Elbe Biber, Fischotter, Seeadler, Schwarzstörche, Weißstörche, Bless- und Saatgänse. Kraniche und Möwen.

Bereits als Kind lernt man die wichtigsten Verhaltensregeln, wenn man draußen von einem Gewitter überrascht wird. Ich selbst erinnere mich z.b. an Opas Regel, dass man sich beim Gewitter immer besonders klein machen sollte und sich niemals unter einem Baum verstecken darf. Doch ist man gerade beim Wandern in den Bergen, kann ein Gewitter lebensgefährlich werden! Damit auch Du hier bestens geschützt bleibt, möchte ich dir einige wichtige Tipps und Tricks mit auf deine Wandertour geben!

 

Immer als erstes den Wetterbericht schauen

In erster Linie ist es besonders wichtig, dass man sich vor jeder Wandertour den Wetterbericht etwas genauer anschaut. Je nachdem, wie das Wetter den Tag über sein soll, kann man sich für kurze oder auch lange Touren entscheiden und überlegen, ob man wirklich hoch in die Berge möchte oder lieber unten im Tal bleibt.

Ganz gleich was der Wetterbericht auch vorher sagt, muss man sich jedoch bewusst machen, dass das Wetter jederzeit plötzlich umschlagen kann.

Das Wichtigste in so einem Fall ist definitiv Ruhe zu bewahren, auch wenn man meint, dass plötzlich die Welt untergeht! Wichtig ist deshalb auch, dass man die unterschiedlichen Wolkenarten kennen und somit auch frühzeitig erkennen kann, wenn der Himmel sich verändert und ein Unwetter aufzieht. In der Regel unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen gewitterarten.

 

Wärmegewitter und Frontgewitter

Die zwei Gewitterarten, das Wärmegewitter und das Frontgewitter entstehen auf unterschiedliche Weise. Wärmegewitter tauchen immer auf, wenn das Wetter besonders schön ist.

Diese Gewitter Art entsteht auch nur am Nachmittag oder am Abend. Letztendlich verändert sich dadurch das Wetter nicht. Hört man im Wetterbericht etwas von einer labilen Luftschichtung, sollte man jedoch besonders vorsichtig sein. Sieht man am Himmel Haufenwolken oder auch Schönwetterwolken genannt, kündigt sich ein Wärmegewitter an und man hat meist noch eine kurze Zeit, um richtig darauf zu reagieren.

Quellen die Haufenwolken langsam in die Höhe, rechnet man erst in mehreren Stunden mit Gewitter.

Erkennt man jedoch große Türme aus Wolken, sollte man sich ganz schnell nach einem Ort umsehen, wo es sicher ist.

Erkennst du oberhalb des Wolkenturm einen unscharfen Amboss, wird das Gewitter besonders stark und man muss sogar mit schwerem Hagel rechnen. Wird also beim Wetterbericht vor Wärme Gewittern gewarnt, sollte man auf jeden Fall nur im Vormittagsbereich in den Bergen wandern gehen.

Beim Frontgewitter ist es so, dass eine Kälte Front durchzieht und es einen heftigen Wetterumschwung gibt. Meistens kommt ein Front Gewitter nach einer langen schönen Wetter Zeit und bringt eine Wetterverschlechterung mit sich. Eine Kaltfront erkennt man insbesondere daran, dass es zunächst wolkenlos anhimmeln ist.

Frontgewitter kann man nur sehr schwer anhand des Bildes der Wolken erkennen. Demnach ist es besonders wichtig die Prognose des Wetterberichts es gut zu studieren, um eventuelle Front Gewitter erahnen zu können. Die Temperaturen fallen sehr schnell und sehr extrem, wenn es einen Durchzug der Kaltfront gibt.

Dies kann sogar im besonders hohen Gebirge dazu führen, dass es im Hochsommer schneit. Plant man also eine Tour, muss man unbedingt darauf achten, dass diese jederzeit abgebrochen werden kann. Wenn man morgens los startet und der Himmel ist noch wolkenlos und schön, kann es mittags bereits als kalt und regnerisch sein.

 

Das Gefährliche beim Gewitter: Der Blitzschlag

Beim Gewitter hört man jedoch nicht nur heftigen Donnerschlag, es gibt auch gefährliche Blitzschläge. Hier unterscheidet man ebenfalls zwischen zwei Variationen: dem direkten Blitzeinschlag und dem nicht minder gefährlichen indirekten Blitzschlag.

Oftmals kann ein Blitzschlag infolge von Strömen im Boden stattfinden. Entlang der Strombahn fließen dann elektrische Ströme ab. Gerät man als Wanderer in diese Strombahn, entsteht eine sogenannte Spannung. Diese Spannung wird mit dem Abstand der Kontaktpunkte zu nehmen und ist von der Größe der Kontaktfläche abhängig man sollte deswegen bei einem Gewitter mit Blitzschlag niemals breitbeinig stehen und sich auch nicht bereit auf dem Boden legen. Am besten macht man sich ganz ganz klein und versucht sich ein zu murmeln.

Blitze können überall einschlagen. Meist greifen sie auf die höchste Stelle zu. Nicht immer merkt man sofort, dass ein Blitz eingeschlagen ist. Sichere Anzeichen dafür sind jedoch ein Kribbeln auf der oberen Kopfhaut, Haare, die plötzlich vom Kopf abstehen, surrende Gegenstände aus Metall oder auch ein leises Knistern oder bläuliches Leuchten an Gegenständen aus Metall.

 

Wie schütze ich mich vor Blitzschlägen?

Am besten kann man sich vor Blitz Schlägen schützen, wenn man Unterschlupf in Häusern oder Hütten findet. Wird man jedoch mitten auf seiner Tour in der Sächsischen Schweiz vom Gewitter mit Blitz überrascht, gibt es einige Tipps, die man beachten sollte!

Am wichtigsten ist es, die Stellen zu verlassen, die besonders ausgeprägt sind oder höher liegen als andere. Man sollte ebenso Abstand von feuchten oder kleinen Höhlen und Überhängen nehmen. Versteckt man sich in einer Höhle, muss diese mindestens so lang sein, dass man eine halbe Körperlänge vom Eingang weg sitzen kann.

Befindet man sich auf oder in der Nähe von Wasserrinnen oder Stahlseilen, sollte man diese sofort verlassen.

Ebenso muss man sich von Bäumen fernhalten!

Nehme unbedingt eine hockende und zusammen gemurmelte Haltung ein, wo beide Füße fest nebeneinander stehen. Ist man mit mehreren Leuten unterwegs, sollte man sich besonders weit auseinander verteilen, um nicht als eine große Erhebung zu wirken.

Unwetter, insbesondere starke Gewitter mit Blitz können auch im Elbsandsteingebirge lebensgefährlich sein und sollten deswegen niemals unterschätzt werden!

 

Hilfe anfordern

Fühlt man sich hilflos und weiß keinen Ausweg, kann man mit Hilfe eines Handys, sofern Empfang besteht, Hilfe anfordern. Oftmals gibt es eine Bergwacht, die einen in solchen Fällen auch schnell retten kann. Dennoch sollte man im Notfall immer wissen, worauf man achten sollte, wenn das Gewitter oder Unwetter einen unterwegs überrascht.

Sollte es im schlimmsten Fall dazu kommen, dass man in eine Notlage gerät, weil z.B. Menschen, die mit auf Wanderschaft waren, von einem Blitz getroffen werden, ist es besonders wichtig diesen Menschen nicht sofort anzufassen. Der Blitz wird nämlich somit eine Stelle suchen um sich zu entladen und wahrscheinlich dann auch durch deinen Körper gehen. Demnach ist besonders wichtig mit einem langen Gegenstand, wie z.B. einen Stock zunächst zu versuchen die Person an zu tippen und wach zu kriegen. Erst wenn man sich sicher ist, dass der Blitz sich bereits entladen hat, kann man die Person berühren. Der erste Schritt sollte jedoch sein, dass man den Notruf absetzt!

 

Fazit

Natürlich wünscht man niemandem, dass er jemals in ein Unwetter gerät, während er in der Sächsischen Schweiz wandern ist. Leider passiert dies jedoch besonders oft, da die Menschen den Wetterbericht vorher nicht anschauen oder einfach nicht wissen, wie sieht die Wolkenbildung deuten sollen.

Mithilfe dieses Beitrags hoffe ich, dass du nun genau weißt, brauchst Du achten musst und somit niemals in solch eine gefährliche Situation gerätst!

Höhlen in der Sächsischen Schweiz – Es gibt hunderte schöne Orte, die einen Besuch wert sind. Den Harz mit seiner historischen Vergangenheit und der Teufelsmauer, den Teutoburger Wald mit seinen uralten Baumbeständen und seinen Mooren und dann gibt es natürlich im Elbsandsteingebirge, die Sächsische Schweiz.

Links und rechts der Elbe, erheben sich majestätische Felsen, mit dicht bewaldeten Ausläufern. Dazwischen Schluchten, die immer wieder den Blick auf geheimnisvolle, tiefe Wälder freigeben. Dem Auge des Besuchers eröffnet sich hier eine fast schon märchenhafte Welt.

Wie in einem Märchen fühlt man sich auch, wenn man sich ins Herz dieser Berge begibt.

Es gibt kaum einen Platz in Deutschland, der so viele Höhlen und Grotten beheimatet, wie die Berge und Wälder der Sächsischen Schweiz.

 

Höhlenarten

Bei etwa 400 bereits erforschten Höhlen, kann man leicht den Überblick verlieren. Jede Höhlenart ist anders, hat ihre eigenen Reize und ihre eigene Gesteinsformation. Deshalb lohnt es sich, einen näheren Blick darauf zu werfen, was jede von ihnen so einzigartig macht.

Die Höhlenarten setzten sich aus Trümmerhöhlen, Klufthöhlen, Einsturzhöhlen und Schichtfugenhöhlen zusammen, die durch tektonische Bewegungen in unterschiedlichen Bereichen und durch unterschiedliche Materialien, sowie Wetter und Klimabedingungen, aber auch durch den Abbau von Sandstein entstanden.

 

7 beliebte Höhlen in der Sächsischen Schweiz

Einige der Höhlen in der Sächsischen Schweiz und ihre Besonderheiten, lernen Sie im folgenden Text kennen.

 

Der Diebeskeller

Am Quirl unterwegs zur Diebeshöhle.

Am Quirl unterwegs zur Diebeshöhle. Und nein, das ist nicht der offizielle Wanderweg – macht aber so viel mehr Spaß ;)

Viele Höhlen in der Sächsischen Schweiz wurden früher bereits als Rastplätze genutzt.

Dort, wo früher die Jagdgesellschaften der Grafen und Herzöge eine erfolgreiche Jagd feierten, steht noch heute ein langer aus Stein gehauener Tisch, der um das Jahr 1755 datiert wird. Umgeben von einem 25 Metern langem, und 8 Metern breiten Raum, bot er Platz für ausschweifende Feste. Der Diebeskeller am Quirl ist, mit zwei Etagen und einer Deckenhöhe von bis zu 4 Metern, die größte Höhle in der Sächsischen Schweiz.

Das Gesamtmaß dieser gigantischen Höhle beträgt 230 Quadratmeter.

Heute bietet die Höhle Wanderern Zuflucht und wird daher gerne zum Übernachten auf einer größeren Tour genutzt.

Der Quirl selbst, ist nur einer, der das Gesamtbild prägenden Tafelberge in der Region. Von hier aus führen etliche, gut begehbare Wanderwege, zu weiteren sehenswerten Höhlen.

 

Die Heringshöhle

Heringshöhle.

An der Heringshöhle.

Diese um 1899 von Gustav Hering entdeckte, durchgängige Höhle, erreichen Sie ab der Stadt Wehlen, über den Teufelsschlucht Rundweg. Dieser ist zwar für Kinder ein riesiger Spaß, aber für Sie als Erwachsenen, wird er so manche Herausforderung bieten.

Um ihn zu passieren, müssen Sie sich stellenweise klein machen, in die Hocke gehen, sich bücken oder im Entengang wandern. Das Besondere an der Heringshöhle ist der Umstand, dass sie zwei Eingänge, beziehungsweise einen Vordereingang und einen Hinterausgang hat.

Das macht sie unter den Höhlen in der Sächsischen Schweiz, zu einem sehr beliebten Ausflugsziel.

Da der Weg hierher zwar abenteuerlich, aber dennoch relativ einfach zu bewältigen ist, bietet sich diese Höhlentour, vor allem für Familien mit Kindern an.

 

Die Gautschgrotte

Besonders sehenswert ist die Gautschgrotte im Winter.

Besonders sehenswert ist die Gautschgrotte im Winter. Das Bild stammt von 2021. Bei einem strengen Winter ist das Wasserfall bis zum Boden gefroren.

Mitten im Wald, am Felsen entlang, führt oberhalb des Polenz-Tals ein angenehmer Wanderweg zu einer großen Felsausbuchtung.

Hierbei handelt es sich um die Gautschgrotte. Es kommt nun ganz darauf an, in welcher Jahreszeit sie diese besuchen, denn sie bietet im Sommer sowie auch im Winter, ein sehr eindrucksvolles Bild. In den, bis zu 10 und 20 Meter hohen Felswänden bildete sich, durch weichere Gesteinsschichten im unteren Bereich, eine Art Überhang.

Durch abfließendes Regenwasser, Tau und die wechselnden Gezeiten, hat sich in der Felsformation, ein dichter Moosteppich gebildet, der dem ganzen Schauplatz etwas sehr Mystisches verleiht. In kalten Wintern, mit viel Schnee, verwandelt sich die Grotte in einen verzauberten Ort.

Durch das abtropfende Wasser bilden sich gewaltige Eiszapfen an den Überhängen, die den staunenden Wanderer, in eine gefrorene Märchenwelt versetzen.

 

Die Höhlen bei Kleinhennersdorf

Hierbei handelt es sich um drei dicht beieinander liegende Höhlen in der Sächsischen Schweiz, an einem einfachen und für Kinder gut geeigneten Wanderweg am Kleinhennersdorfer Stein.

Je nachdem, von wo aus man seine Tour gestartet hat, findet man ausgehend von Klein-Hennersdorf, zuerst die Lichterhöhle.

Sie verdankt ihren Namen Bergarbeitern, die hier das Weihnachtsfest begingen. Durch die zahlreichen aufgestellten Kerzen erhielt die Höhle schließlich ihren Namen. Sie ist, mit 21 Metern Tiefe und 14 Metern Breite, eine der größten Sandsteinhöhlen in der Sächsischen Schweiz. Für die Größe der Höhle ist jedoch nicht die Natur, sondern ein Geschäftsmann namens Friedrich Hermann Hempel zuständig. Er ließ den Sandstein aus der Schichtfugenhöhle abtragen, zerkleinern und sieben. Anschließend wurde dieser als Scheuersand verkauft.

 

So menschenleer sind die Höhlen in der Saison leider nur am frühen Morgen.

So menschenleer sind die Höhlen in der Saison leider nur am frühen Morgen. Hier: Der Eingang zur Lichterhöhle.

In der Höhle beträgt die Höhe am höchsten Punkt etwa 5 Meter, ist überall groß genug, um aufrecht zu wandern und hell genug, sodass man sich die Taschenlampe hier sparen kann.

Etwas weiter rechts, bereits auf dem Abstieg, befinden sich die Hempelhöhle und die Eishöhle.

Während erstere leicht zu finden ist, müssen sie die Eishöhle etwas suchen. Der Einstieg ist recht schmal und durch die Vegetation ziemlich versteckt.

Durch die verwinkelten Felswände sind diese beiden optisch sehr reizvoll. Hier sollten Sie jedoch, aufgrund der vorherrschenden Dunkelheit in den Höhlen, unbedingt eine Taschenlampe oder Stirnlampe dabei haben.

 

Der Kuhstall

Der Kuhstall in der Sächsischen Schweiz.

Der Kuhstall in der Sächsischen Schweiz.

Eine vollkommen andere Perspektive, bietet das als Kuhstall bezeichnete Felsentor, auf dem neuen Wildenstein. Hier stand im 15. Jahrhundert auch die gleichnamige Burg.

Der Legende nach, verdankt dieser Ort, seinen Namen dem Umstand, dass die Bauern hier im 30-jährigen Krieg, ihr Vieh vor dem Feind versteckten.

Seit dem Jahr 1834, gibt es neben dem hohen Durchgang ein Gasthaus, in dem sich zahlreiche Touristen von der langen Wanderung erholen, oder für die Kommende, stärken konnten. Von einer gefestigten, mit Geländer gesicherten Plattform haben Sie hier eine sensationelle Aussicht auf die umliegenden Berge und den Wald.

Hinter dem Kuhstall führt eine schmale, steile Stiege, die Himmelstreppe, auf die Ruinen des ehemaligen Burgplatzes. Von hier aus ist der Ausblick noch atemberaubender.

Der Kuhstall gehört mit, zu den bekanntesten Höhlen in der Sächsischen Schweiz und wurde bereits in zu DDR-Zeiten, gerne als Ausflugsziel für Schulklassen hergenommen.

 

Die Marienhöhle am Goldstein

Der Goldstein und die Goldsteinaussicht sind gut ausgeschildert.

Der Goldstein und die Goldsteinaussicht sind gut ausgeschildert.

Relativ schwierig zu erreichen, weil sie einige Höhenmeter, von der Lage anderer Höhlen unterscheidet, ist die Marienhöhle dennoch ein beliebtes Ausflugsziel.

Durch ihre längliche Form ist man hier wind- und wettergeschützt und damit bietet sie müden Wanderern, einen ruhigen Platz zum Übernachten.

Der Weg zur Marienhöhle windet sich ab Höhe des Zugangs des hinteren Raubschlosses (Winterstein), etwa 1000 Meter stetig unterhalb der Bärenfangwände entlang.

Warum dieser Felsen, die Menschen früher zum Bau einer Festen veranlasste, erschließt sich dem Wanderer, sobald er den Aussichtspunkt erreicht hat. An dieser Plattform, biss sich sicher so mancher lebensmüde Krieger, die Zähne aus.

Auch die Marienhöhle zählt zu den größten Schichtfugenhöhlen, unter allen Höhlen in der Sächsischen Schweiz.

Ihren Namen verdankt sie der kleinen Marienstatue am Eingang.

 

Striptease-Höhle

Zu guter Letzt kommen wir zu einer Höhle, deren Name zum ungewollten Programm wurde.

Stripteasehöhle in BIelatal.

Nach einem Besuch in der Stripteasehöhle im Bielatal solltest überprüfen, ob du noch eine Hose an hast ;)

Die Striptease-Höhle ist eine Kletterhöhle im Bielatal, in der es von unschätzbarem Vorteil wäre, ein Kletterseil dabeizuhaben. Ihre Durchgänge sind mitunter eher Durchschlupf-Löcher und diese wiederum sind so schmal, dass so mancher Wanderer, bei ihrer Durchquerung bereits seine Hose verloren hat.

Dies passierte inzwischen so vielen Menschen, dass der Umstand namensgebend für die kleine Höhle wurde.

Aufgrund der kleineren Grotten und der bizarr in den Himmel aufragenden Felsnadeln, ist das Bielatal, immer einen Ausflug wert.

 

Sicherheit geht vor!

Dass feste und praktische Kleidung beim Wandern, insbesondere aber beim Höhlenwandern unabdingbar sind, sollte jedem klar sein, der sich auf eine solche Tour begibt.

Da sich einige der Höhlen auch durch Klettern erkunden lassen, kommt es hier natürlich ebenso, auf die Schutzausrüstung und somit auf die Sicherheit an.

Kletterseile und Haken, sowie eine Taschenlampe, Handschuhe und geeignete Kletterschuhe sollten daher nicht fehlen. Auch Verbandsmaterial für kleinere Verletzungen, wie Schürfwunden, sollten Sie im Gepäck haben. Bitte bedenken Sie auf Wanderausflügen in felsigen Regionen stets, dass Wind und Wetter niemals ruhen und das Gestein, Stück für Stück abtragen und bearbeiten. Es kann daher immer wieder zu Felsrutschen und ähnlichem kommen.

Bitte informieren Sie sich daher bereits im Vorfeld, ob Wanderungen aktuell zugelassen werden, oder ob das Gebiet wegen möglichen Steinschlägen zum Risikogebiet erklärt wurde und für Wanderer nicht zugänglich ist.

Achten Sie außerdem darauf, dass auch Brandschutz bei solchen Unterfangen eine große Rolle spielt.

Bitte machen Sie auch in großen Boofen (Übernachtungshöhlen) kein offenes Feuer, nur weil es schließlich jeder macht. Genau diese Art, gedankenlos mit unseren Höhlen umzugehen, mach viele von ihnen durch verrußte Wände unansehnlich und schadet nicht nur dem Sandstein. Auch kleine Lebewesen, Flechte und Moose werden es Ihnen danken, wenn sie aufs Feuermachen verzichten.

So wird sichergestellt, dass sich noch viele Wanderer und Naturliebhaber an den Höhlen in der Sächsischen Schweiz erfreuen können.

 

Und, um Himmels Willen! Nehmen Sie bitte, bitte Ihren Müll wieder mit! Es ist grausig, wie die Wälder und Höhlen vollgemüllt worden sind!

 

Empfehlung

Wenn du mehr Details möchtest, kannst du hier eine Karte der Sächsischen Schweiz anschauen:

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