Wanderung: Bastei – Rathen – Basteibrücke

Auf der Bastei stehend, kann man kaum glauben, dass die Stelle, von der aus man den Lilienstein, den Rauschenstein und die Festung Königstein bewundern kann, noch vor einigen hundert Jahren ein Ort ritterlicher Raubzüge war.

Kein Wunder bei der atemberaubenden Aussicht ist jedoch, dass die Bastei zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Elbsandsteingebirges ebenso wie der Sächsischen Schweiz gehört.

Doch auch die Basteibrücke ist ein Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz. Sie kann sich stolz in die Reihe der berühmtesten Sehenswürdigkeiten des Elbsandsteingebirges stellen. Die Brücke verbindet die Bastei mit der Felsenburg Neurathen, ist aus Sandstein gebaut und zählt ganze 76 Meter.

Hier findest du Informationen zu einem Rundweg, auf dem du nicht nur die allgemein bekannten Highlights der Sächsischen Schweiz bestaunen kannst, sondern auf dem du auch durch die „Schwedenlöcher“ und am Amselsee vorbei kommst.

Ebenfalls bietet der Umkreis vom Kurort Rathen sehenswerte Ecken, die du für dich entdecken kannst. Natürlich darf am Ende die Krönung nicht fehlen: der atemberaubende Ausblick, den man von der Bastei hat.

Startpunkt: Kurort Rathen

Wählt man den Kurort Rathen als Startpunkt für die Wanderung und ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, so nimmt man die Linie S1, die von Dresden bzw. Meißen-Triebischtal oder aus Richtung Bad Schandau bzw. Schöna kommt.

Aussteigen muss man dann am Haltepunkt „Kurort Rathen“ (www.bahn.de). Mit der S-Bahn angekommen, nimmst du die Gierseilfähre über die Elbe. Anschließend wanderst du in Richtung Amselgrund und folgst dann der Wanderroute. Von diesem Startpunkt aus musst du die entgegengesetzte Route nehmen, also die, wenn du den Bastei Parkplatz als Startpunkt wählst.

Der Bastei-Parkplatz als Ausgangspunkt

Willst du mit dem Auto anreisen, so lohnt es sich, dass Bastei-Berghotel als Ziel der Fahrt zu nehmen, denn der Parkplatz, der nicht weit davon liegt, ist günstig und wunderbar dafür geeignet, von hier aus loszuwandern.

Reist du aus Bad Schandau an, musst du dich in Richtung Waltersdorf orientieren, fährst durch Rathewalde durch und nimmst den Weg, der nach Lohmen führt. Bist du auf dieser Straße unterwegs, so orientierst du dich am besten an den Schildern: links vor einem Wald musst du abbiegen.

Kommst du aus Richtung Pirna, so fährst du einfach durch den Ort Lohmen hindurch und biegst noch vor Rathewalde rechts ab. Auch hier orientierst du dich am besten an den Schildern.

Bist du also in Richtung Berghotel unterwegs, so kommst du früher oder später an einem Parkplatz vorbei. Von diesem aus gibt es einen Shuttlebus zum Hotel. Der zweite Parkplatz liegt direkt am Berghotel.

 

Bist du mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs und möchtest auch den Parkplatz als Start für deine Wanderung nehmen, so nimmst du, ob du nun von Sebnitz oder Pirna kommst, den Bus 237 ( VVO-Fahrplanauskunft ).

Der Bus hält an beiden der Parkplätze. Willst du zum ersten gelangen, so steigst du an der Haltestelle „Rathewalde P+R Parkplatz“ aus, willst du zum zweiten gelangen, so steigst du bei der „Bastei“ aus.

Start der Wanderung vom Parkplatz am Berghotel

Wenn du an dem Parkplatz vom Bastei-Berghotel angekommen bist, beginnt die Wanderung. Du folgst einfach dem blauen Strich, der dich nach links zu den Schwedenlöchern führt.

Nach ca. 500 m gibt es eine Abzweigung nach rechts. Hier beginnt ein leichter Abstieg den Gansweg hinab, wobei du dich immer noch am blauen Strich orientierst. Etwas weiter biegst du wieder nach rechts ab und kommst so nicht nur zur Pavillionaussicht, sondern dir bietet sich auch ein wunderbarer Blick in den Wehlgrund und auch auf die Basteibrücke.

Hast du dich erst einmal satt gesehen, so setzt du deinen Weg über die Kleine Gans fort und kommst zu den Schwedenlöchern.

Die Schwedenlöcher und der Amselsee

Die Schwedenlöcher liegen zwischen dem Amselgrund und den Basteifelsen und sind vom Namen her etwas irreführend, denn tatsächlich handelt es sich um eine Felsschlucht und nicht um Höhlen oder Löcher.

Der Abstieg zum Amselgrund umfasst mehr als 700 Stufen. Von dort aus gelangst du zum Amselsee, indem du nach rechts abbiegst und den Weg am Grünbach entlang nimmt.

Der Amselsee eignet sich hervorragend für eine Rast. Auch eine Kanufahrt ist empfehlenswert, soweit das Wetter mitmacht.

Weiter führt dich der Weg vorbei an der Kasse der Felsenbühne Rathen bis du schließlich am Kurort angekommen bist.

Die Basteibrücke und die Felsenburg Neurathen

Durch den Kurort führt die Route rechts am Hotel Amselgrundschlösschen vorbei in Richtung Bastei. Hier ist der Weg sehr bequem und man kommt an vielen Aussichtspunkten vorbei, von denen aus man schöne Ausblicke hat.

So geht es weiter, bis du die Basteibrücke erreicht hast. Willst du noch die berühmte Felsenburg Neurathen besichtigen, so schlägst du den Weg am Zugang zur Basteibrücke über viele kleine Leitern, Tritte und Pfade ein.

Am Ziel erwarten dich die 1250 erbauten Wehranlage oder besser ausgedrückt: Die Reste, die davon noch übrig geblieben sind.

Außerdem kannst du von hier eine wunderschöne Aussicht ins Elbtal genießen. Anschließend musst du nur noch wenige Meter gehen, um wieder zur Basteibrücke zu gelangen, von der aus man den atemberaubenden Ausblick auf die Sächsische Schweiz hat.

Bist du hier gewesen, so verstehst du vielleicht, warum der Malerweg durch Rathen über die Basteibrücke führt und warum dieser Blick Maler wie Christian Gottlieb Hammer und Casper David Friedrich zu ihren Kunstwerken inspirierte.

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