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Wanderung: Alter und Neuer Wildenstein

Die Wanderung über den Alten und Neuen Wildenstein befindet sich in der Region Wildenstein und hat eine Bewertung von drei von fünf Sternen. Diese Route, die nicht schwer zu meistern ist, geht über Pfade und Wanderwege, sowie über Leitern und Treppen. Ratsam ist es, die Wanderung eher auf Werktage zu planen, als auf die beliebten Wochenenden und Feiertage.

Das erfährst du hier

Eckdaten

  • Dauer: ca. 2 Stunden
  • Länge: ca. 5 km
  • Höhenunterschied: ca. 330 m
  • empfehlenswerte Karten: Schrammsteine – Affensteine: Rolf Böhm, Kartographischer Verlag

Wegübersicht

Der Weg startet im Kirnitzschtal bzw. im Beuthenfall und führt mithilfe des roten Punktes zur Haidemühle, zu dem Lichtenhainer Wasserfall und über die Kuhstallstraße zum Neuen Wildenstein. Nach dem Kuhstall kann man sich am roten Strich orientieren und über den Hinteren Kuhstallweg zum Alten Wildenstein kommen. Nach dem Dietrichsgrund folgt man dem grünen Punkt und kommt so wieder zurück zum Kirnitzschtal / Beuthenfall.

Wanderroute

Am besten startest du am Beuthenfall. Das Gebäude ist der Zeit zum Opfer gefallen. Und es scheint niemand Interesse an einer Instandsetzung zu haben. Schon vor Jahren hatte man das Gefühl, dass hier seit 5-10 Jahren keine Restaurierungsmaßnahmen oder gar Renovierungsarbeiten vorgenommen worden sind.

Du folgst von da aus dem Weg nach oben auf der Kirnitzschtalstraße den Bach entlang. So erreichst du schon bald den Lichtenhainer Wasserfall, wo es nur so von Touristen wimmelt. Selbst die Bastei scheint teilweise weniger überlaufen zu sein, als dieser Ort. Ganz erschließend ist es nicht, schließlich wird der Lichtenhainer Wasserfall künstlich betrieben und die Schleusen sind nicht immer offen, sodass der kleine Wasserfall nicht mal dauerhaft läuft.

Nachdem man hier etwas verweilt hat, kann man nach der alten Steinbrücke Ausschau halten. Diese muss man überqueren und anschließend der Route mit dem roten Punkt folgen. Es geht einen breiten Wanderweg nach oben, bis der Kuhstall erreicht ist. Auch diesen kann man als touristischen Hotspot betrachten, selbst wenn man hier nicht die Menschenmassen findet, die sich am Wasserfall tummeln.

Das mag daran liegen, dass man, um zum Kuhstall zu kommen, doch etwas mehr Anstrengung unternehmen und den Berg hoch wandern muss. Wenn man über diesen Kuhstall redet, so meint man ein großes Felsentor. Die Aussicht auf das grüne Tal und die Affensteine ist wirklich atemberaubend schön. Hier kann man auch eine Pause einlegen.

Danach geht es weiter durch die Himmelsleiter, einem Felsspalt durch das man zu einem Felsplateau kommt. Wenn man diese Kletterpassage bezwungen hat, kann man von oben noch einen Teil der Burg Wildenstein erspähen. Wieder nach unten und zum Kuhstall kommt man, indem man den Abstieg vom oberen Felsplateau wagt. Beim Kuhstall gibt es noch die Möglichkeit beim Schneiderloch vorbei zu schauen.

Dies ist wohl eher ein Geheimtipp, denn wenn man in die eher unbekannte Höhle reinkriecht, kommt man oben beim Balkon wieder heraus. Außerdem gibt es daneben noch ein kleineres Loch, das auf der anderen Seite um die „krumme Emma“ herum am Gelände entlang führt und in einen Innenhof mündet. Man kann hier vereinzelte Felsen erblicken. Hält man sich rechts, kann man in ein enges Felsloch kommen. Auch wenn die meisten etwas zögerlich sind, sich in das enge Loch zu begeben, so wird man dafür durch eine wunderschöne Aussicht aus einer ungewöhnlichen Lage belohnt.

Ist man hier mit der Erkundung fertig, lohnt es sich, den Gasthof Kuhstall aufzusuchen, um sich eine Erfrischung zu gönnen, wobei auch ein Weizensaft möglich ist. Der anschließende Weg ist nämlich nicht weiter gefährlich.

Man macht sich also wieder auf und folgt dem mit dem roten Punkt markierten Wanderweg, so führt dieser durch die nasse Schlucht nach unten bis zu einer Wegkreuzung, wo man dann nach rechts abbiegt. Nun gilt es sich an der Markierung mit dem roten Strich zu orientieren, mit deren Hilfe man dann nach 300 Metern auf ein Schild nach links zum Beuthenfall trifft. Man befindet sich dann auf der gegenüberliegenden Senke und folgt dem Pfad parallel zum Wanderweg.

Man läuft nach der letzten Abzweigung des gekennzeichneten Wanderwegs noch etwa 500 Meter, bevor man den ersten Weg nach links nimmt. Jetzt befindet man sich auf der Zielgeraden zum Wildenstein, den man von der linken Seite umrundet. So erreicht man dann das breite Felsentor, durch das man auf den Felsen steigt. Wenn man nicht hinter bzw. zwischen dem Felsentor auf den alten Wildenstein hochkommen möchte, so kann man auch schon früher den Felsfuß besteigen, was jedoch nicht ganz so einfach ist.

Am Felsfuß befindet sich auch ganz frisch eine Freiübernachtungsstelle, die in der Sächsischen Schweiz als Boofenplatz bezeichnet wird. Schade ist hier jedoch, dass allem Anschein nach genau unter dem Schild, welches ein Feuerverbot aufzeigt, jemand ein Lagerfeuer gemacht hat. Schließlich möchte man nicht der wunderbaren Natur der Sächsischen Schweiz durch einen Waldbrand schaden.

Hat man sich also entschieden, zwischen den Felsen durchzusteigen, so befindet man sich auf einem mehr oder weniger bequemen Wanderweg, der nach oben führt. Schaut man sich die Natur am alten Wildenstein genauer an, so ist es nicht weiter verwunderlich, dass dieser auch oft als Heidematz oder als Heidematzenstein bezeichnet wird.

Kurz bevor man ganz oben angekommen ist, biegt man links ab und kommt so zu der östlichen Felsenspitze. Hier kann man sich auf einem der wunderbaren Plätze eine Verschnaufpause gönnen. Außerdem bietet sich hier ein wunderschönes Bild, wenn man zum Wildenstein oder zum Affenstein / Bloßstock schaut, je nachdem, wo man sich ausruht.

Dann kann man wieder auf den Wanderweg zurückkehren und nach rechts den Weg zum Beuthenfall nehmen. Der Weg ist recht gerade. Kurz vor dem Dietrichsgrund geht es laut der Wanderkarte von H. Böhm steil bergab. Leider kann man diesen Pfad im Herbst nicht immer finden. Dies ist jedoch nicht weiter schlimm, denn man kann auch den anderen Weg nehmen und so zum breiten Forstweg kommen, der dann zum Beuthenfall führt.

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Letzte Aktualisierung am 9.04.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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