Wanderung zum Alten Bad Cunnersdorf

Die Wanderung Altes Bad Cunnersdorf (Region Steine) kann man auch als einen längeren Spaziergang umschreiben. Für die 7,5 km braucht man um die 2 Stunden. Der Höhenunterschied wird mit 161 Höhenmetern angegeben. Man kann hier im Prinzip an jedem Tag, also auch am Wochenende gut wandern gehen. Dabei ist man auf asphaltierten Straßen, Forstwegen und Pfaden unterwegs.

Zur Anfahrt kann man das Auto nehmen und dieses dann für eine Gebühr von 5€ auf dem Parkplatz am Cunnersdorfer Bad stehen lassen.

Man kann aber auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Mit dem Bus kommt man dann bis zur Haltestelle Cunnersdorf Deutsches Haus (siehe auch VVO-Navigator). Die empfohlene Karte ist die Große Karte der Sächsischen Schweiz; Rolf Böhm – Kartographischer Verlag.

 

Das erfährst du hier

Stationen der Wanderung

Man startet von Cunnersdorf und wandert an dem Freibad vorbei und dem roten Strich hinterher. Nachdem man das alte Bad hinter sich gelassen hat, folgt man dem Querweg. Danach kann man sich am grünen Punkt orientieren. So passiert man auch den Goldbrunnen und das Bad. Anschließend kommt man wieder in Cunnersdorf an.

 

Wanderroute

Man startet in Cunnersdorf beim Freibad bzw. Waldbad und bleibt erst einmal auf der Zufahrtsstraße Richtung Dorfmitte. Hier hat man die Möglichkeit, sich auf den zahlreichen Informationstafeln über verschiedene historische Ereignisse zu informieren. Interessant ist da zum Beispiel der Meiler, dem man sozusagen ein Tortenstück herausgeschnitten hat.

Aber auch die leider langsam verfallende Wasserleitung kann man sehen. Interessant ist auch das Wohnhaus vom dem bekannten Gerd Neumann und auch das alte Floßwehr. Besonders letzteres ist sehenswert, denn während man heute die Baumstämme mit LKWs befördert, wurden diese früher mithilfe des Staudamms bis an die Elbe gespült. Das war wohl deutlich komplizierter. So kann man sich gleich am Anfang ein Bild über Cunnersdorf machen.

Kurz nach dem Floßwehr kommt man zur Hauptstraße, der Cunnersdorfer Straße und folgt links dem Bach. An diesem befindet sich auch der große Forsthof, der als Sitz der Kurfürstlichen Forstverwaltung für die Sächsischen Schweiz (links der Elbe) diente. Dieses große Herrenhaus ist wirklich gigantisch mit seinen riesigen Stützmauern. Ist man etwa 200 Meter auf der Cunnersdorfer Straße gewandert, so kann man auf die Schulstraße wechseln. Man wandert also neben dem Bach und kann neben Schaukästen vor einem Bauernhof, wo gezeigt wird, wie Milch und Käse entstehen, auch auf grünen Schildern den Hinweis auf besondere Bäume sehen.

Schließlich mündet der Schulweg in eine breite Straße, dem Kohlweg, der Richtung Gohrisch führt. Hier kann man eine Kirche entdecken. Von da orientiert man sich an dem roten Strich, der einen rechts aufsteigen lässt. Man kommt an der Cunnersdorfer Schule vorbei, die in den Jahren 1844 bis 1979 genutzt worden ist.

Jetzt verlässt man die Straße und folgt dem gepflastertem Pfad berghoch, immer noch an der Wegmarkierung roter Strich orientierend. Etwa auf halbem Weg den Berg nach oben kann man eine Verschnaufpause auf einem Rastplatz machen und die Aussicht auf Cunnersdorf und auf das gegenüber liegende Tal genießen.

Folgt man dem Wanderweg weiter, verlässt man schließlich den Wald und kommt zu Wiesen und Feldern. Bei der ersten Gelegenheit biegt man nach rechts ab, weg von der Markierung. Das ist nach etwa 500 Metern Aufstieg der Fall. Jetzt geht es etwa einen Kilometer einfach geradeaus über den Waldweg, bis man das Ende des Waldes rechts sehen kann.

Man befindet sich nun vor einer Wiese, die voll ist mit Steinen unterschiedlicher Größe und man kann auch richtige Matschpfützen sehen. Gegenüber etwas seitlich muss ein Biotop zu entdecken sein, ein matschiger Teich, indem Frösche und Molche leben.

Man folgt dem Waldweg und kommt dann über den Feldweg zur Fahrstraße. Dann nimmt man die asphaltierte Straße nach rechts und sollte davon absehen, die Abkürzung über die Wiesen an der Baumreihe zu nehmen, da dies sehr wahrscheinlich mit einem umgeknickten Fuß enden wird. Man kommt an einem großen Jauchebecken vorbei, an dem Sträucher wachsen und an dem es nicht so schlecht riecht. wie man denkt.

Man kommt nach etwas weniger als einem Kilometer über eine Fahrstraße zu zwei Silos. Die beiden flachen Silos sind ca. 5 Meter hoch und pro Fach wahrscheinlich mehr als 800 Kubikmeter groß – also wirklich gigantisch.

Nach ein paar Metern kommt man zum Waldrand. Jetzt kann man sich am grünen Punkt orientieren, der einen rechts abbiegen lässt. Man ignoriert das kleine Holzschild, das gut zu sehen ist und nach links in den Wald und zum Bad zeigt. Stattdessen nimmt man den Weg am Waldrand. Die Grenzsteine mit den sichtbaren Kronen, die sich neben dem Waldweg befinden, sind Königliche Forstgrenzsteine. Das alte Waldbad ist zwar hinter Sträuchern versteckt, aber man kann seine Lage abschätzen, wenn man über das Tal schaut, denn die über dem Bad liegenden Wiesen und die Biotope kann man sehen.

Nach ca. 1,5 km kommt man zu einer größeren Halle, die zu den Forstleuten gehört. Diese muss man umrunden. Wenn man den markierten Weg ein paar Meter links neben der Zufahrt verlässt, so sieht man viele kleine Rinnsale. Diese sind auf den Wanderkarten als Goldbrunnen markiert. Von der Einfahrt sind es dann nur noch wenige Meter und man ist am neuen Waldbad von Cunnersdorf und somit auch am Startpunkt angekommen.

 

Fazit

Die Wanderung ist wirklich sehr angenehm und unter der Woche auch sehr ruhig. Die Seite links von der Elbe strotzt nämlich nicht so von Besuchermassen wie beispielsweise die Bastei oder die Schrammsteine.

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Letzte Aktualisierung am 29.05.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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