Wanderurlaub in der Sächsischen Schweiz

Im Südosten der sächsischen Landeshauptstadt Dresden liegt der Nationalpark Sächsische Schweiz. Diese wunderbare Gegend bietet einen Urlaubsspaß für alle Altersgruppen und die vielen Highlights liegen alle schön nah beieinander. Kein Wunder also, dass die Sächsische Schweiz zu Deutschlands beliebtesten Urlaubsregionen zählt. Mit ihrer Fläche von knapp 100km² wird sie in zwei geographische Regionen (Westen und Osten) geteilt, zwischen denen die Elbe fließt.

Kommst du aus Richtung Dresden und fährst an der Elbe entlang Richtung Tschechien, so kommst du nach Pirna: „Das Tor der Sächsischen Schweiz“. Hier merkt man dann, wie die Landschaft sich verändert. In Pirna ist auch der Verwaltungssitz des Landkreises Sächsische Schweiz Osterzgebirge.

Das Elbsandsteingebirge

Das Elbsandsteingebirge erstreckt sich über eine Fläche von knapp 700km², wobei der größte Teil in Tschechien liegt. Zu dem Gebirge gehört auch der Nationalpark Sächsische Schweiz, aber auch der in Tschechien liegende Nationalpark Böhmische Schweiz.

Im deutschen Teil des Elbsandsteingebirges befindet sich z.B. der Große Zschirnstein, der bei Reinhardtsdorf-Schöna liegt, der höchste Gipfel (561m üNN). Der Sächsischen Schweiz wird nachgesprochen, dass man hier lauter Täler und Schluchten findet, wie beispielsweise das Kirnitzschtal mit dem Lichtenhainer Wasserfall. Aber hier findet man eben nicht nur tiefe Täler, sondern auch auffällige Tafelberge, wie den Lilienstein. Das alles zusammen bildet eine beeindruckende Naturlandschaft.

Betrachtet man das Elbsandsteingebirge im Gesamten, so ist der Tafelberg „Hoher Schneeberg“ (723m üNN), der in der Böhmischen Schweiz liegt, der höchste Berg. Vom 33m hohen Schneebergturm aus sieht man weit in die Böhmische Schweiz und in die Sächsische Schweiz. Auch das Erzgebirge kann man gut bewundern.

Die östliche Sächsische Schweiz

Der östliche Bereich der Sächsischen Schweiz wird im Norden von den zu Sebnitz gehörenden Orten Hinterhermsdorf und Ottendorf abgegrenzt. Im Westen sind es Altendorf, zu Sebnitz gehörend, sowie die Stadt Bad Schandau. Im Süden und Osten wird die Grenze von der Böhmischen Schweiz gebildet, also auch von der Landesgrenze Deutschland-Tschechien.

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In diesem Bereich befindet sich auch Reinhardtsdorf-Schöna. Bist du hier, so erstrecken sich genau gegenüber von dir die Schrammsteine in die Höhe. Auch bis zur „Kaiserkrone“ ist es nicht weit und von dort hat man dann einen atemberaubenden Blick nicht nur auf die Böhmische Schweiz, sondern auch die ganze Umgebung bis nach Dresden.

Die westliche Sächsischen Schweiz

Der westliche Bereich beginnt bei Wehlen und Lohmen und wird im Osten von Goßdorf und Hohnstein abgeschlossen. Nördlich verläuft die Grenze bei Hohnstein und Lohmen und südlich bei Wehlen, Bad Schandau und Rathen.

Eine der hier zu findenden Sehenswürdigkeiten und besonderen Felsformationen ist der Lilienstein mit seinen 415m üNN, der gegenüber von der Festung Königstein liegt, genauso wie die Bastei (305m üNN) mit der dazugehörigen Basteibrücke, die sich über den Amselgrund und die Felsenbühne Rathen erstreckt. Außerdem ist hier auch der Hockstein und der Brand (317 m üNN) bei Hohnstein sehenswert.

Wanderungen in der Sächsischen Schweiz bzw. im Elbsandsteingebirge

In der Sächsischen Schweiz ist das Wandern wirklich eine Lust. Kein Wunder also, dass die gut ausgebauten und markierten Wanderwege hier über 400 km Strecke beanspruchen. Hier kann jeder Wandern, auch mit Kindern und Hunden, denn hier findest du auch recht breite Wanderwege. Stellen, die gefährlich werden können, sind im Normalfall nicht nur markiert, sondern auch gesichert. Die Festung Königstein und die Basteibrücke gehören zu den vielen Sehenswürdigen, zu denen du sogar mit kleinen Kindern und Kinderwagen kommst.

Eine nicht nur in Sachsen, sondern auch in Deutschland sehr bekannte Wanderroute ist der Malerweg. Folgt man einem der vielen Wanderwege, so kommt man zu Schlössern und Burgen, darunter auch die Burg Hohnstein, die Burg Stolpen und das Schloss Weesenstein.

Auch für Fahrradfahrer gibt es hier ein ca. 50 km langes Netz mit Radwanderwegen, die extra gekennzeichnet sind. Vielleicht ist der bekannte Elberadweg dir ein Begriff. Dieser geht von Pirna durch die Sächsische Schweiz und dann in die Böhmische Schweiz.

Außerdem sind die Wanderrouten so ausgelegt, dass man sie jeweils als Tagesausflug bewältigen kann. Leute, die das „Boofen“, also Übernachten im Freien lieben, können natürlich auch eine mehrtägige Wandertour angehen.

Wandern mit Wanderkarten und auf Wanderrouten

Im Kern des Nationalparks darf nur auf den markierten Wanderwegen gewandert werden. Außerhalb des Kerns dürfen alle Wege genutzt, diese aber nicht verlassen werden. Außerdem ist es sinnvoll, eine Wanderkarte zu nutzen, denn die vielen Sehenswürdigkeiten und Wanderziele sind auf den 400 km langen Wanderwegen sonst kaum zu finden. Auf vielen Wanderkarten und auch an den Wanderwegen kannst du farbliche Markierungen und Symbole finden, die die jeweilige Route kennzeichnen.

Außer den Sondermarkierungen, wie dem weißen Quadrat mit dem blauen E3, der für den Europäischen Wanderweg steht, dem weißen Quadrat mit einem verschnörkeltem M für Malerweg und dem weißen Quadrat mit einem grünen Strich, der diagonal gemalt ist und einen Lehrpfad (z.B. den Flößersteig) markiert, gibt es noch weitere gängige Markierungen:

Der weiße Kreis mit dem schwarzen Kreuz bedeutet, dass der Weg gesperrt ist.

Das weiße Quadrat mit dem farbigen Kreis oder Strich bedeutet, dass du dich auf einem der Hauptwanderwege befindest, die leicht zu wandern sind, da sie gut ausgebaut sind. Außerdem werden sie in 3 Kategorien unterteilt: Ist die Markierung grün und gelb, so handelt es sich um einen lokalen Wanderweg. Ist die Markierung rot, so hast du es mit einem regionalen Wanderweg zu tun. Bei einer blauen Markierung ist der Weg überregional.

Das graue Rechteck mit einem grünen Dreieck weist darauf hin, dass es sich um einen Bergpfad handelt, also dass du hier relativ schwindelfrei und trittsicher sein solltest, denn die Wege sind kaum ausgebaut. Dabei weist die Spitze des Dreiecks auf der Markierung die Richtung des Wegs.

Der weiße Kreis mit dem schwarzen Dreieck wird für dich interessant sein, wenn du ein Bergsteiger bist. Die Spitze des Dreiecks zeigt dabei in die Richtung, in der der Zugang zu dem Klettergipfel liegt.

Letzte Aktualisierung am 4.03.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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