Wo wandern zur Leidenschaft wird

Damit man sich nicht verläuft, gibt es Wegmarkierungen in der Sächsischen Schweiz.

Es gibt Hauptwanderwege, örtliche Wanderwege und sogenannte Gebiets-Wanderwege. Alle markierten Wanderrouten bilden ein großes verbundenes Netz.

 

Arten von Wanderwegen in der Sächsischen Schweiz

Wegmarkierung in der Sächsischen Schweiz.

Wegmarkierung in der Sächsischen Schweiz.

Durch den optimalen Anschluss an öffentliche Verkehrsmitteln kann man viele verschiedene Möglichkeiten nutzen, um Routen zu kombinieren. Zusätzlich gibt es auch noch andere Routen, die nicht mit Wegmarkierungen, aber durch verschiedene Wegweiser markiert sind.

Die sind meist Spazierwege, Anschlusswege oder auch Stichwege zu den bekannten Aussichtspunkten.

Hier kann man von anspruchsvollen Aufstiegen bis hin zu einem gemütlichen Spaziergang durch das Tal, alles erleben! Für jeden Geschmack ist in diesem zerklüfteten Felsmassiv etwas dabei.

Ebenso findet man hier unterschiedliche Lehrpfade, die wissenswerte Informationen auf kleinen Tafeln auf den Wegen zeigen. Die Natur kann man hier nicht nur genießen sondern intensiv erkunden.

 

Lehrpfade

Zu einem der bekanntesten Lehrpfade gehört der sogenannte Flößersteig im Kirnitzschtal. Man sieht auf der Tafel einen grünen Strich, der diagonal auf weißem Untergrund verläuft. Manche Lehrpfade sind sogar als Rundwanderwege erstellt und bieten somit Naturkunde pur. Z.B. der Lehrpfad der um dem Papststein und den Gohrisch rum führ, oder auch der Lehrpfad, der sich Geopfad Goßdorf nennt.

In erster Linie sind aber die vielfältigen Kletteraufstiege beliebt. Sie bieten Herausforderung für Groß und Klein!

Hier und da gibt es immer wieder Brücken, Stufen oder Aufstiege, die es den Wanderern erleichtern. Denn noch sollte man auf einigen der vielen Wege keine Höhenangst haben und auf jeden Fall sicheres Schuhwerk tragen.

 

Malerweg

Auch der Malerweg ist natürlich ausgeschildert.

Auch der Malerweg ist natürlich ausgeschildert.

Einer der berühmtesten und schönsten Wanderwege der Region ist der sogenannte Malerweg, der im Jahr 2006 wieder ganz frisch zum Leben erweckt wurde. Es ist eine romantische Route zum Wandern, die den Spuren berühmter Maler auf den Fersen ist.

Hier haben z.B. im Laufe des 18 Jahrhunderts die Maler Adrian Zingg und Caspar David Friedrich, sowie Carl Gustav Carus und Ludwig Richter verschiedene Werke erstellt.

Insgesamt warten112 km malerischer Wanderweg auf die Besucher.

Die Route durchquert viele bekannte Aussichtspunkte und reizvolle Landschaften, die der ursprünglichen Wegführung auf den markierten Wanderwegen ähnlich sind.

 

Markierungen im Elbsandsteingebirge, die jeder Sächsische Schweizer kennen sollte

Überregionale Verbindungen werden in Blau gekennzeichnet.

Überregionale Verbindungen werden in Blau gekennzeichnet.

Das Wandervolk wandert meist auf dem „blauen Strich“, und die Wegemeister kürzen die blaue, rote, grüne, gelbe Markierung.

Die Sächsische Schweiz markiert die verschiedenen Wege und stellt die Wegweiser so auf, wie der Landkreis Sachsen sie vorgibt. Sie sollen für eine optimale Orientierung im Gelände sorgen. In der Regel ist die Farbe des Wegweiser charakteristisch für die Bedeutung.

Die Farbe Blau beschreibt überregionale Wege, die Farbe Rot steht für regionale Wege und die Farbe grün und gelb steht für Örtliche Wanderrouten.

Wenn ein Wegweiser zusätzlich mit einem blauen Strich gekennzeichnet ist, ist dies eine der bedeutendsten überregionalen Verbindungen.

Diese Route ist z.B. nicht nur als europäischer Fernwanderweg bekannt, der grundsätzlich vom Atlantik über die Ardennen zum Erzgebirge, über die Karpaten zum Schwarzen Meer führt, sondern dessen Verlauf identisch mit dem Europäischen Fernwanderweg von Eisenach über Budapest ist.

Gleichzeitig ist es auch der nationale Fernwanderweg von Wernigerode bis nach Zittau.

Der internationale Fernwanderweg führt nämlich von der Übergangsstelle der Grenze im Elbtal über den Großen Winterberg auf eine besonders wundervolle Strecke quer durch die Sächsische Schweiz in Richtung Lausitz.

Hier trägt er die Bezeichnung „Oberlausitzer Bergweg“.

Neben den verschiedenen Wanderrouten sind im Nationalpark der Sächsischen Schweiz auch viele verschiedene Zugänge zum Klettern und Bergpfade ausgezeichnet. Hier sollten jedoch nur erfahrene Kletterer aufsteigen. Die verschiedenen Bergpfade und Kletterzugänge sind nämlich meist schwierig und erfordern einige Kenntnisse.

 

Aufgepasst! Diese Regeln im Nationalpark!

Achtung! Hier geht es auf den Felsen! Kein Wander- sondern ein Kletterweg!

Achtung! Hier geht es auf den Felsen! Kein Wander- sondern ein Kletterweg!

Wer im Nationalpark der Sächsischen Schweiz auf Wanderschaft geht, muss bestimmte Regeln und Vorschriften beachten. Das Gebiet darf lediglich auf dem markierten Wegen bewandert werden und es besteht ein sogenanntes Wegegebot.

In der sogenannten Kernzone dürfen auch nur die markierten Wanderwege genutzt werden.

 

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