3 Fakten über die Festung Königstein

Festung Königstein.

„Auf der Festung Königstein…“, wer hat zumindest als Kind nicht dieses Lied gesungen? Die Festung Königstein gibt es nun aber wirklich. Das haben viele, die noch nie den Osten Deutschlands besucht haben, gar nicht gewusst. Manch einer verbindet den Besuch der Weltkulturstadt Dresden heute gern auch mit einem Ausflug in die wunderschöne Sächsische Schweiz und der Besichtigung der Festung Königstein, die etwa im Zentrum der des Gebirges liegt.

Auf der Festung Königstein gibt es so vieles zu sehen und zu erleben, dass man hier schon einige Stunden verbringen kann. Die Festung Königstein ist auch in den Wintermonaten geöffnet. In der Weihnachtszeit gibt es hier einen traditionellen historischen Weihnachtsmarkt zu erleben.

 

Die Festung Königstein – ein historisches, imposantes Bauwerk

Die Festung Königsstein liegt in der Mitte der Sächsischen Schweiz, am Ort Königsstein, direkt auf dem Tafelberg am linken Elbufer. Sie umfasst eine Fläche von 9,5 Hektar und ragt 240 Meter über den Fluss. Hier stehen mehr als 50 zum Teil über 400 Jahre alte Bauten, die vom Leben auf Königsteins Festung zeugen.

Der Gang hinauf zur Festung ist 1 800 Meter lang.

In der Anlage gibt es einen 152,5 Meter tiefen Brunnen. Es ist der tiefste Brunnen Deutschlands überhaupt und der zweit tiefste Brunnen in Europa.

 

Über die Geschichte der Festung Königstein

Zum ersten Mal wurde eine zum Böhmischen Königreich gehörende Burg auf diesem Königstein im Jahre 1233 urkundlich erwähnt.

Die Festung Königstein spielte dann später in der sächsischen Geschichte eine bedeutende Rolle. Die Herzöge und Kurfürsten von Sachsen nutzten die Festung vorwiegend in Kriegszeiten als einen sicheren Hort, als Jagd- und Lustschloss und bis zum Jahre 1922 auch als gefürchtetes Gefängnis des Staates. In der Zeit des Deutsch-Französischen Krieges sowie auch während der beiden Weltkriege diente die Festung auch als ein Kriegsgefangenenlager.

In Zeiten des Krieges wurden auf der Festung Königstein wichtige geheime Archivmaterialien gelagert. Auch Dresdner Kunstschätze lagerte man hier eine Zeit lang. Die ausgedehnten Kasematten wurden dazu auch im Zweiten Weltkrieg verwendet.

Nach 1945 nutzte die sowjetische Armee die Festung Königstein als Lazarett. Von 1949 bis 1955 diente die Festung Königstein als Jugendwerkhof. Danach wurde die Festung Königsstein zum Museum.

Wer mehr über die Festung Königstein und die Sächsische Schweiz als Ausflugs- und Wanderziel erfahren möchte, sollte im Internet nachsehen unter koenigstein-sachsen.de oder festung-koenigstein.de

 


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„Auf der Festung Königstein“ – Festungslied

Zu dem Lied können immer wieder neue Strophen hinzugedichtet werden. Wir stellen die ersten 5 Strophen hier vor … Weitere Strophen aus dem berühmten Festungslied sind der eigenen Fantasie überlassen.

Auf der Festung Königstein, jupeidi jupeida
muss ja auch ein Bäcker sein, jupeidi peida
der Bäcker schlägt die Fliegen tot,
und macht daraus Rosinenbrot.
jueidi, jupeida, jupeidi fiderallala

Auf der Festung Königstein, jupeidi jupeida
muss ja noch ein Bäcker sein, jupeidi peida
Der Bäcker ist ein krummer Hund,
an jedem Brot, da fehlt ein Pfund.

Auf der Festung Königstein, jupeidi jupeida
muss ja auch ein Pastor sein, jupeidi peida
Der Pastor sitzt auf der Kellertreppe
und poliert die Totenköpfe.

Auf der Festung Königstein, jupeidi jupeida
muss ja auch ein Fleischer sein, jupeidi peida
Der Fleischer mit dem großen Messer
sieht aus wie ein Menschenfresser.

Auf der Festung Königstein, jupeidi jupeida
muss ja auch ein Tischler sein, jupeidi peida
Der isst den Leim mit Hochgenuss,
drum hat er einen Darmverschluss.

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